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SG Anspach räumt ab und startet mit fünf Südwest-Titeln ins neue Jahr
(gk) Wer gedacht hatte, dass die Vorjahres-Bilanz der SGA bei den südwestdeutschen Meisterschaften mit drei Titeln und vier Vize-Titeln nicht mehr zu übertrumpfen sei, ist am vergangenen Sonntag eines besseren belehrt worden: In allen fünf Wettbewerben standen in der Bonn-Beuel Spielerinnen und Spieler aus dem Bundesliga-Kader der SGA ganz oben auf dem Treppchen.
Theresa Wurm entpuppte sich dabei einmal mehr als „Goldhamster“ Nummer eins, denn nach ihrem Titel-Triple am 4. Dezember bei den Hessenmeisterschaften in Neu-Isenburg hat die 21-jährige Studentin auch in der ehemaligen Bundeshauptstadt alles abgeräumt, was abzuräumen war. In 13 Einsätzen gelangen 13 Siege, nur ein Satz wurde abgegeben. So geschehen im Mixed-Endspiel, das Theresa mit Daniel Benz gegen die an Nummer eins gesetzten Peter Lang und Annika Horbach von SV Funball Dortelweil mit 21:17, 17:21, 29:27 nach einem Krimi spektakulär gewonnen hat. Im Dameneinzel gelang der Endspielsieg gegen Annika Horbach (21:12, 21:15) und im Damendoppel glänzten Annika und Theresa Seite an Seite gegen Fischer/Poyatos (21:3, 21:10).
Daniel Benz ließ es sich nehmen, auch im Herrendoppel mit dem Ex-Anspacher Andi Heinz die Konkurrenz zu beherrschen. Im Finale siegten die beiden 21:15, 17:21, 21:13 gegen das Dortelweiler Spitzendoppel Lang/Legleitner. Die makellose Bilanz der SGA’ler komplettierte Philipp Discher, der seinen Vorjahreserfolg wiederholte und im Endspiel gegen den dreifachen Vizemeister Peter Lang erfolgreich blieb. Zudem warteten Tessa Koschig (DD) und Hannah Weitz (DE) nach sehr guten Leistungen jeweils mit 3. Plätzen auf.
Nun ist der Blick nach vorne gerichtet. Am 21. und 22. Januar reist das Bundesligateam ins „Ländle“. Beim VfB Friedrichshafen und der SG Schorndorf möchte das Benz-Team an die Meister-Leistung vom Wochenende anknüpfen.  
Hessische Top-Teams sorgen für beste Badminton-Unterhaltung
(gk) Wer am Samstag vor dem vierten Advent das Hessenderby in der Zweiten Badminton Bundesliga zwischen dem ungeschlagenen Tabellenführer Fun Ball Dortelweil und dem Tabellennachbarn SG Anspach sah, dürfte seinen Besuch nicht bereut haben. Dabei täuscht der deutliche 5:2-Erfolg etwas über ein Kräftemessen hinweg, das beim Spielstand von 2:2 kurzzeitig unerwartete Dramatik aufkommen ließ. Doch der Reihe nach.
Beide Teams besaßen eine vergleichbare personelle Ausgangsposition, denn mit Chang und Benz fehlten die beiden Ausnahmeathleten der hessischen Spitzenteams. Gleich die Eingangsdoppel ließen erkennen, dass jeder Punkt heißt umkämpft sein sollte. Die SGA, wieder mit Tessa Koschig und Hannah Weitz im Team, trumpfte im DD überzeugend stark auf und gab sich nach eindrucksvoller Gegenwehr erst im 4. Satz von Franziska Volkmann/Annika Horbach geschlagen (6:11, 11:7, 11:13, 6:11). Auch Sebastian Ames und Jonas Hechler wehrten sich im 1. HD tapfer gegen Peter Lang/Thomas Legleitner und gaben sich erst nach drei knappen Sätzen geschlagen.
Mit dem 0:2 aus SGA-Sicht entsprach das Ergebnis durchaus dem befürchteten Weg zum deutlichen Sieg für Dortelweil. Das mit dem Ex-Anspacher Andi Heinz und dem Debütanten Johannes Grieser besetzte 2. HD war merklich verdutzt, als Philipp Discher/Christopher Ames überraschend stark auftrumpften. Mit ihrer besten Saisonleistung siegten beide in 4 Sätzen (11:8, 11:6, 8:11, 11:7) gegen die favorisierten Gegner. Als dann Theresa Wurm den im Vorfeld insgeheim erhofften Sieg im DE gegen Anika Dörr einfuhr (4:11, 13:11, 11:7, 11:8) und damit ihren Vorrundensieg wiederholte, schien die Partie beim 2:2 plötzlich vollkommen offen und kein Selbstläufer für Dortelweil zu werden.
Es war die stärkste SGA-Phase, denn im 5. Spiel des Tages schickte sich Jonas Hechler im 2. HE an, eine wahre Sensation zu schaffen. Gegen den dreifachen Hessenmeister Peter Lang gelangen ihm im Handumdrehen zwei Satzsiege mit 11:9, 11:3. Dann drehte Peter auf und reduzierte sein eigenes Fehlerpotenzial auf ein Minimum. Mit 11:3, 11:8, 11:1 ließ er den Traum des aufstrebenden 19-jährigen Nachwuchstalents auf einen Sieg platzen und brachte Fun-Ball mit 3:2 in Führung.
Auch Philipp Discher kämpfte, bis ihn Krämpfe daran hinderten, gegen den Deutschen Jugendmeister David Peng erfolgreich zu sein. Mit 9:11, 7:11, 11:9, 9:11 musste er sich dem unglaublich aktionssicher auftretenden Jung-Star („der bringt jeden Ball zurück und hat eine beeindruckende Kondition“) geschlagen geben.  
Beim Spielstand von 4:2 ging es der SGA im Gemischten Doppel nur noch darum, möglichst einen Punkt (den es für ein 3:4 für den Verlierer gibt), mitzunehmen. Doch Dortelweil hatte so kurz vor Weihnachten verständlicherweise keine Geschenke parat. Die Zuschauer erlebten ein an Dramatik und Spielniveau überragendes Match mit Endspielcharakter. Andi Heinz/Franziska Volkmann zogen gegen Sebastian Ames/Theresa Wurm mit 2 Satzgewinnen davon, ehe das SGA-GD beim Satzausgleich über sich hinauswuchs. Im spektakulären 5. Satz stand es bereits 8:5 für die SGA, ehe dann doch der schmerzhafte 9:11 Satzverlust folgte.  
Gut 100 Zuschauer verfolgten den 5:2-Sieg von Fun Ball, bei dem 17:12 Sätze und 276:251 Punkte darauf hinweisen, dass sich die SGA hervorragend verkaufte. Während die SGA weiterhin mit Bischmisheim II, Schorndorf und Neubiberg um den besten Verfolgerplatz kämpft, kann Dortelweil bereits den Meisterschaftssekt kalt stellen.   
Hessens Badminton-Königin Theresa Wurm gewinnt Triple
(gk) Einmal mehr war Theresa Wurm die erfolgreichste Teilnehmerin Hessischer Meisterschaften. Das Titel-Tripel in Einzel, Damen-Doppel und gemischtem Doppel (Mixed) zauberte dem Blondschopf und seinem Anhang ein Dauerlächeln ins Gesicht. Nun freut sie sich auf die Deutschen Meisterschaften, die vom 4. bis 7. Februar in Bielefeld stattfinden.
Die Bilanz von Hessens Badminton-Königin bei den Landestitelkämpfen in Neu-Isenburg ist beeindruckend: Sie hat auf dem Weg zu den drei Titeln bei ihren insgesamt zehn Siegen in zehn Spielen nur zwei Sätze abgegeben. Im Finale des Einzels setzte sich die Stammspielerin der SGA gegen Theresa Isenberg (TuS Schwanheim) kampflos durch. Im Mixed behielt sie zusammen mit dem dreifachen Hessenmeister Peter Lang (SV Fun-Ball Dortelweil) gegen Nina Ludwig und Fabian Demtröder vom TV Dieburg die Oberhand. Titel Nummer drei gab es im Damen-Doppel, in dem sie mit der Dortelweilerin Anna Dolak gegen Nina Ludwig (TV Dieburg) und SGA-Teamkollegin Tessa Koschig ihren Titel verteidigen konnte.
Bronzemedaillen gab es für die SGA in Neu-Isenburg neben den beiden für Hannah Weitz im Einzel und Tessa Koschig im Doppel noch für Tessa im Mixed (zusammen mit Robert Georg) sowie für Christopher Ames (im Einzel). Im Viertelfinale des Einzelwettbewerbs standen Jonas Hechler und Sebastian Ames.
Nun blickt die SGA-Crew mit großem Respekt und viel Freude dem Hessenderby in Dortelweil entgegen, mit dem am 17. Dezember (14.30 Uhr) im Bad Vilbeler Stadtteil der Jahresabschluss erfolgt.
SG Anspach beschenkt sich zum 39. Geburtstag der Abteilung selbst
(gk) Beim obligatorischen Mannschaftsessen nach den Wochenendpartien in der 2. Badminton Bundesliga gab es bei der SG Anspach diesmal nur zufriedene Gesichter. Sowohl gegen die SG Schorndorf (5:2) als auch gegen den VfB Friedrichshafen (6:1) gelangen deutliche Siege mit erfreulichen Auswirkungen auf die Tabellensituation. Hinter dem längst enteilten Fun Ball Dortelweil rangiert man nun punktgleich mit der Reserve des nicht aufstiegsberechtigten 1. BC Bischmisheim II auf dem 2. Tabellenplatz.
Gegen Schorndorf kamen die erhofften Siege in den Herrendoppeln überraschend deutlich. Insbesondere das 1. HD mit Daniel Benz/Jonas Hechler war „atemberaubend fehlerlos“ (11:6, 11:5, 11:4). Im Damendoppel kam es zum Bundesligadebüt der zweifachen DBV-Ranglistensiegerin, Hannah Weitz. Mit Tessa Koschig gelang eine beeindruckende Vorstellung, die erst im 5. Satz (6:11, 9:11, 11:6, 11:9, 8:11) zugunsten der favorisierten Schorndorfer Kombination mit der ungarischen Nationalspielerin Daniella Gonda und der erst 16-jährigen Jugend-Nationalspielerin Miranda Wilson endete. Die 2:1-Führung wurde durch den deutlichen Sieg im GD von Benz/Wurm schnell zum 3:1 ausgebaut, so dass Schorndorf bereits in dieser frühen Phase mit dem Rücken zur Wand stand. Als dann auch noch Christopher Ames im 2. HE mit einem „Auf-und-Ab-Spiel“ nachlegte (11:4, 5:11, 11:6, 7:11, 11:7), war der Schorndorfer Widerstand gebrochen. Überragend trumpfte dann auch noch Theresa Wurm auf, die nach verlorenem 1. Satz das Heft in die Hand nahm und gegen Miranda Wilson deutlich triumphierte (5:11, 11:6, 11:6, 11:4). Einzig Philipp Discher haderte mit seinem Spiel im 1. HE und musste die Verbesserung des Resultats zum 5:2 zulassen.
Vor gut 100 Zuschauern, darunter 20 unterstützende Badmintonfreunde der TG Camberg (super Aktion), wackelte die SGA nur kurzzeitig nach der überraschenden Niederlage im 2. HD durch Christopher Ames und Philipp Discher gegen die fulminant auftrumpfenden Tobias Arenz und Oldie Wolf-Dieter Baier; letzterer spielte bereits 1995 in der 1. Liga. Bis auf das DE, in dem Theresa Wurm gegen die aufopferungsvoll kämpfende Janina Schumacher erst im 5. Satz ihre konditionellen Vorteile in die Waagschale werfen konnte (11:5, 9:11, 11:8, 9:11, 11:0), lösten die SGA-Akteure ihre Aufgaben mit Bravour. Bemerkenswert die Leistung von Jonas Hechler, der im GD von Spielertrainer Benz an der Seite von Theresa Wurm aufgeboten wurde und absolut überzeugte. 
Die SGA zeigte an beiden Tagen eine überragende Mannschaftsleistung. Dies stimmte auch Stammspieler Sebastian Ames froh, der gesundheitlich leicht angeschlagen war und das Team 
Zum 39. Geburtstag gibt’s das Verfolgerduell gegen Schorndorf!
(gk) „Geburtstagsfeier mit sportlichem Highlight“ heißt es zum Wochenende bei der SG Anspach. Pünktlich zum 39. Jahrestag der Abteilungsgründung stellt sich der schwäbische Senkrechtstarter SG Schorndorf in der ARS-Halle vor. Der mit zwei Nationalspielern aus Ungarn (Daniella Gonda) und England (Rhys Walker) antretende Gast könnte dafür sorgen, dass bei der SGA anschließend nur mit Selters statt mit Sekt angestoßen wird. Die SGA brennt auf dieses Verfolgerduell, denn nur mit einem Sieg kann die Benz-Truppe weiterhin ihren Platz im vorderen Drittel der Zweitliga-Tabelle behaupten.
Im zweiten Wochenendspiel stellt sich Aufsteiger VfB Friedrichshafen vor, der insbesondere aufgrund der sehr starken Damen nicht unterschätzt werden darf. Dennoch geht hier die SGA als Favorit in die Begegnung und sollte in der Endabrechnung zumindest zwei Punkte auf dem Konto haben. Die SGA kann in Bestbesetzung antreten und geht aufgrund der sehr guten Ergebnisse bei der letzten DBV-RL mit einer angemessenen Portion Selbstbewusstsein in die Begegnungen.
Mit den beiden Wochenendspielen wird die Vorrunde abgeschlossen. Der Startschuss für die Rückrunde beginnt bereits am 17. Dezember mit der vorweihnachtlichen Begegnung beim Meisterschaftsfavoriten Dortelweil. 
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen