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Zweite Bundesliga Süd: Zum Vorrunden-Finale gegen Saarland-Teams
(gk) Mit Platz 2 im Rücken startet die SG Anspach in den Schlussakkord der Vorrunde der 2. Liga Süd, der am Samstag die schwere Auswärtsbegegnung gegen die Reserve des vielfachen Deutschen Meisters 1. BC Bischmisheim und am Sonntag die Heimpartie gegen Aufsteiger TuS Wiebelskirchen beschert. Bischmisheim startete mit einem konstant guten Team viel stärker als in den Vorjahren in die Saison und liegt aktuell nur einen Zähler hinter dem Taunusteam auf Platz 3 der Tabelle. Da bleibt abzuwarten, ob bei der SGA nach der bisher einzigen Saison-Niederlage (2:6 in Dillingen) der Kopf schon wieder frei ist, um mit dem erforderlichen Selbstbewusstsein aufzutreten. Daran sollte es vor allem Anspachs Nr.1, Daniel Benz, nicht mangeln. Zuletzt feierte er bei den Swiss Open den bisher wohl größten Triumph seiner Sportlerkarriere. An der Seite des Malayen Kwong Ben Chan, der bei den „Bitburger Open“ in Saarbrücken HF-Teilnehmer im Einzel war, gewann er ungesetzt das Herrendoppel gegen die Franzosen Corvee/Leverdez. „Diese Erfolge machen stark und sind der verdiente Lohn für immensen Trainingsfleiß“, kommentiert Spielertrainer Franklin Wahab die überragende Platzierung. So sollten auch die Youngster Lara Käpplein und Theresa Wurm mit neuem Selbstvertrauen von ihrer Teilnahme an den Jugend-Weltmeisterschaften in Bangkok zurückkehren. Dort hatten sie mit dem Nationalteam Platz 15 belegt, Lara schaffte es mit Marvin Seidel (KV St. Ingbert) sogar bis in die 3. Runde des Mixed-Wettbewerbs. In der zweiten Wochenendbegegnung ist Schlusslicht TuS Wiebelskirchen, das mit viel Pech in die Runde startete, Gast in der ARS-Halle (Sonntag, 10.11., 14.00 Uhr). Tritt die SGA  In Komplettbesetzung an, sollte ein Sieg möglich sein. Ein Punktgewinn in Bischmisheim wäre wohl eher der Kategorie „Überraschungserfolg“ zuzuordnen. 
Daniel Benz triumphiert bei Swiss-Open
(gk) In Yverdon-Le-Bain konnte Daniel Benz den bisher größten Erfolg seiner Karriere feiern. Beim 15000-Dollar-Turnier in der Schweiz stand er gemeinsam mit dem für den 1. BC Beuel startenden Malayen Kwong Beng Chan bei der Siegerehrung im Herrendoppel auf dem höchsten Treppchen. Nach dem Ausschalten der indonesischen Nr. 2 Rusdianto/Wardhana mit 21:19, 10:21, 21:17 schlug das ungesetzte Doppel im Endspiel die Franzosen Curvee/Leverdez in nur 31 Minuten mit 21:16, 21:16. Der unerwartete Turniersieg ist eine Bestätigung der konsequenten Trainingsarbeit und seiner aktuell überragenden Form.  
„Mann, oh Mann …!“
(gk) Es gibt scheinbar auch im Badminton Spieltage, an denen nicht nur das Quäntchen Glück fehlt. Was bei der SG Anspach am verhexten Spieltag des 13.10. fehlte, bzw. was der Gegner TV Dillingen beim überraschenden 6:2-Erfolg gegen die Taunusstädter  mehr zu bieten hatte, das fassten die Recken um Spitzenspieler Daniel Benz am Abend beim „Currywurst-Essen“ in der Raststätte „Ellwanger Berge“ in einem nüchternen, perspektivischen Resümee zusammen: „Mann, oh Mann … - eigentlich haben wir mehr drauf!“
Dabei hatte das Wochenende gut angefangen. Beim starken TV Freystadt, der sein erstes Bundesliga-Heimspiel in der Vereinsgeschichte ausrichtete, traf man auf einen jungen, überaus gastfreundschaftlichen Gegner. Welcher Verein wartet schon mit einem großen, lecker gefüllten Obstkorb für die Gastmannschaft auf? Ja, dieses Team um Manager Pistorius ist mit seinem Jugend-Ansatz eine absolute Bereicherung der Liga und erinnert an die frühen SGA-Jahre, als 1993 nach vier Aufstiegen in Folge mit dem damals 19-jährigen Franklin Wahab der Sprung in die 2. Liga gelang. Zwei Siege in den Herrendoppeln kompensierte die unerwartete 21:10,17:21, 19:21-Niederlage im Damendoppel von Reich/Käppplein gegen Pavlinic/Jötten. Da setzte es für Mona die erste Punktspiel-Niederlage seit dem 3. April 2012, für Lara bedeutete es sogar die erste Disziplin-Niederlage im SGA-Trikot überhaupt. Auf des Messers Schneide stand das sehr schön anzusehende DE zwischen der erst 16-jährigen Nr. 3 in Europa, Maja Pavlinic und der 18-jährigen Theresa Wurm, die sich bei der Jugend-WM in Bangkok sicherlich wieder begegnen werden. Dass am Ende die Kroatin mit einem 21:16, 13:21, 21:17 die Oberhand behielt, war hinsichtlich des Spielausgangs für die SGA verkraftbar, denn sowohl Daniel Benz im 1. HE, S. Ames/Käpplein mit einem hauchdünnen 22:24, 23:21, 21:18 und Oldie Steffen Hornig, der schon im HD überzeugte, sicherten den in fünf Dreisatzspielen letztendlich doch sehr umkämpften 5:3 (13:8)-Erfolg.
Tags drauf folgte die bereits angesprochene herbe Enttäuschung, die insbesondere der Herren-Garde noch einige Tage im Nacken sitzen sollte. Obwohl mit dem nachgereisten Robert Georg in Komplettbesetzung angetreten, konnte kein Spiel, an dem SGA-Herren beteiligt waren, mit Satzvorsprung über die Ziellinie befördert werden. Da kam sicherlich vieles zusammen. Über allem stand sicherlich die Top-Leistung der Dillinger Akteure, die tags zuvor noch ein 2:6 gegen Fischbach einstecken mussten, am Sonntag aber mehrfach über sich hinaus wuchsen. Das sollte die sehr bemühte, aber verkrampft und glücklos agierende SGA-Herrenabteilung bei aller Selbstkritik neidlos anerkennen. Am Ende war die Enttäuschung der Mannen doch recht groß, als nur Theresa Wurms 21:8, 21:10 und das nicht minder klare 21:14, 21:10 von Reich/Käpplein zu Buche standen. Da tröstet auch der ausgewogene 319:322-Punktestand nicht über den erlittenen psychischen Sportlerschmerz hinweg. „Das Team wird wieder auftauchen“ – da ist sich Spielertrainer Franklin Wahab ganz sicher.
Zweimal auswärts gegen aufstrebende Bayern aus Freystadt und Dillingen
(gk) In der vergangenen Saison waren es vier hessische Mannschaften, die in der Zweiten Bundesliga Süd die „Länderdominanz“ abbildeten. Nun haben die bayerischen Teams Neuhausen, Neubiberg, Freystadt und Dillingen die Länderhoheit übernommen. Die Bilanz der SG Anspach in den Heimbegegnungen gegen Neubiberg und Neuhausen war am letzten Spieltag-Wochenende mit 3:1 Punkten höchst erfreulich und so reist das Team um Spielertrainer Franklin Wahab zuversichtlich zu den anstehenden Auswärtsbegegnungen gegen den Newcomer TSV Freystadt und den TV Dillingen, der seine zweite Bundesligasaison spielt. „Die Nüsse müssen erst mal geknackt werden“, sind sich die Ames-Brüder bewusst, die beide Teams aus früheren Begegnungen kennen. Es bleibt wohl abzuwarten, ob die Gastgeber mit ihren ausländischen Spitzenspielern antreten können, die ihnen den letzten Schliff zur Ligareife verpasst haben. Besonders Freystadt hat sich durch seine vorbildliche  Jugendarbeit einen Namen gemacht und hält bereits im ersten Zweitligajahr mit Platz 4 hervorragend mit. Dillingen überzeugte bereits im letzten Jahr durch einen Mittelfeldplatz und kann in Bestbesetzung auch aktuell jedes Team der Liga gefährden. Klar, dass die SGA punkten will, doch bereits die kleinste Unachtsamkeit könnte sich negativ auf das Punktekonto auswirken. „Warm anziehen“, heißt es am Wochenende.  
„Da war mehr drin als gedacht“
(gk) Das Sonntagsspiel in der ARS-Sporthalle zwischen der SG Anspach und dem TSV Neuhausen entwickelte sich wahrlich zu einem dramatischen, hochklassigen Spitzenspiel mit Werbeeffekt für die Sportart Badminton. Der TSV reiste nach dem überraschend hohen 7:1-Sieg in Fischbach mit verlustpunktfreier Weste und stolz geschwellter Brust in den Taunus an. Die weiße Weste trug die SGA auch, doch im Vorfeld wurde dem jungen, aufstrebenden Team aus der bayerischen Landeshauptstadt viel Respekt gezollt. Spielertrainer Franklin Wahab, sonst eher gesunder Optimist, warnte vor Übermut und benannte ein Unentschieden als realistische Erfolgsprognose. Wie eng es in der Partie zugehen sollte, zeigte schon das Eröffnungsdoppel, das Daniel Benz/Robert Georg gegen Tobias Wadenka/Manuel Heumann im Entscheidungssatz 22:24 verloren. Dabei hatten sie selbst einen Matchball, ehe der Gegner den 4. dieser Sorte zu seinen Gunsten nutzte. Da Mona Reich und Lara Käpplein dem DD der SGA immer stärkere Konturen verleihen, gelang ihnen auch gegen die starken Amelie Oliwa/Christina Kunzmann mit 21:17, 21:10 ein eindrucksvolles Ergebnis. Einen prächtigen 1. Satz lieferten Sebastian Ames / Steffen Hornig ab. Danach reichte eine kleine Schwächephase, die von ihren Gegnern Lucas Bednorsch/Patrik Beier zum Aufbau eigenen Selbstbewusstseins genutzt wurde. Das sollte sich bis in den Entscheidungssatz auswirken, der vom TSV mit 21:17 gewonnen wurde. Leicht hätte es 3:0 stehen können – nun stand für die „Doppel-starke SGA“ ein 1:2- Rückstand zu Buche. Doch da gibt es eine Mona Reich, die in solchen Situationen „jetzt erst recht“ sagt und ihre 100% abrufen kann. Und die waren gegen die slowenische Nationalspielerin Kaja Stankovic beim 21:15, 21:14 auch nötig. Daniel Benz, den die hauchdünne Niederlage im HD mächtig wurmte, wackelte in der Begegnung gegen Tobias Wadenka bei 19:19 im 1. Satz nur einmal, fortan zeigte der gebürtige Radebeuler sein aktuelles Spielpotenzial im Einzel und begeisterte damit die staunenden Zuschauer. „Er spielt derzeit im Einzel in einer anderen Liga – das Beste, was ich bisher von ihm gesehen habe“, kommentierte Spielertrainer Franklin Wahab anerkennend. Mit der 3:2-Führung hatte das Spiel seine Wende genommen und als dann auch noch Sebastian Ames und Lara Käpplein an die Vortagsform anknüpften (21:18, 21:18 gegen Manuel Heumann/ Amelie Oliwa), war das insgeheim erhoffte Unentschieden in trockenen Tüchern. Weder Robert Georg noch Steffen Hornig konnten in den abschließenden Einzeln Lucas Bednorsch und Patrik Beier in Verlegenheit bringen. So blieb an diesem Tage die durchaus mögliche kleine Sensation auf der Strecke – manche sagten, Neuhausen kam „mit einem blauen Auge davon“. Na ja, wenn man ein Auge zudrückt, darf das schon mal gesagt werden.
Bereits am Samstag hatte die SGA den in dieser Saison personell verstärkten TSV Neubiberg mit 5:3 besiegt. Dabei hatte der TSV, für den Benjamin Placzek und Felix Hoffmann in ihren Einzeln und gemeinsam im 2. HD punkteten, insgesamt nicht seinen besten Tag erwischt oder anders ausgedrückt: „Die SGA ließ nichts anbrennen.“  
SGA erwartet bayerische Badminton-Asse zum „Rauscherfest“
(gk) Die Voraussetzungen sind gut, wenn am kommenden Wochenende die SG Anspach vor heimischem Publikum die bayerischen Kontrahenten vom TSV Neubiberg und dem TSV Neuhausen empfängt. Altweibersommer und „Rauscherfest“ ist in der kleinen Taunusstadt angesagt. Da bleibt nur zu hoffen, dass der Weg zu den Getränkeständen und in die Sonne an der ARS-Sporthalle vorbeiführt. Mit dem Wind des wertvollen Auftaktsiegs in Fischbach im Rücken kann die SGA selbstbewusst in die Partien gehen, auch wenn sich das Team der Schwere der Aufgaben bewusst ist. Sowohl Neubiberg (Samstag, 14 Uhr) als auch Neuhausen (Sonntag, 14 Uhr) zählen zu den Mitbewerbern um einen Spitzenplatz in der Liga. Daran deutelt auch der 6:2-Sieg von Neuhausen im Münchener Lokalderby vor drei Wochen nichts, denn leicht hätte der Spielausgang auch 4:4 lauten können. So heißt es aus SGA-Sicht, zunächst einmal volle Konzentration walten zu lassen, ehe dem Rauscherfest die Ehre zu erweisen ist.
Auf den Schultern von Mona Reich (starke 2. bei der DBV-Rangliste am letzten Wochenende) und Daniel Benz, der sowohl im Einzel als auch mit seinem ständigen Doppelpartner Robert Georg das Viertelfinale erreichte – und dort nur hauchdünn scheiterte), wird wohl die Hauptlast des Punktesammelns liegen. Doch schon die Partie in Fischbach hat gezeigt, dass Spielertrainer Franklin Wahabs Crew sehr ausgeglichen besetzt ist. Das erst recht, wenn die Stammformation zur Verfügung steht. „Nach der Papierform sind beide Gegner gleich schwer“, meint Sportwart Alexander Merget, der selbst mehr als 10 Jahre im SGA-Bundesligateam stand. „Neuhausen wird in Insider-Kreisen eh als Aufstiegsfavorit gehandelt und Neubiberg hat sich nach einer verkorksten letzten Saison, bei dem der Abstieg schon fast besiegelt war, personell deutlich verstärkt.“ Schau’n wir mal, wie der „Feder(ball)weiße“ wirkt.    
SG Anspach schlägt SV Fischbach in einer Begegnung auf Augenhöhe
(gk) Einträchtig saßen sie beieinander und fachsimpelten – Edgar Hammes, der nimmermüde Coach und Macher des SV Fischbach und Franklin Wahab, der ehemalige Heinrich-Heine-Gymnasialschüler, Rekordbundesligaspieler und heutige Coach der SG Anspach. Der dankbare Schüler und sein Lehrmeister platzierten sich dann aber bald in separaten Coaching Zonen gegenüber, fokussiert auf das Auftreten der jeweiligen Schützlinge. Und da gab es an diesem Tag eine Menge zu leisten.
Die Prognosen zum Spielausgang tendierten zwischen „Fischbach ist leichter Favorit“ bis „die Tagesform oder das Quäntchen Glück könnten das Spiel entscheiden“. Sie verschob sich minimal zugunsten der SGA, als bekannt wurde, dass die in Diensten des SV Fischbach stehende walisische Nationalspielerin Carissa Turner nicht zur Verfügung steht.
Mit mächtig Power startete die SGA in die Eröffnungsdoppel, in denen Robert Georg einen glänzenden Einstand gab. Gegen die sehr stark eingeschätzten S. Rduch/J, Degiuli hatte er am Ende mit seinem prächtig aufspielenden Partner Daniel Benz im 1. HD hauchdünn die Nase vorn (21:18, 22:20). Etwas deutlicher endete das DD zugunsten der SGA; L. Käpplein/M. Reich mussten sich nur im 2. Satz noch einmal mächtig strecken, um mit einem Zweisatzsieg die nicht zwingend erwartete 2:0-Führung zu sichern. Als dann auch noch Ch. Ames/S. Ames im 2. HD nach verlorenem 1. Satz immer besser ins Spiel fanden und mit einem 19:21, 21:18, 21:15 den dritten SGA-Punkt einfuhren, stand der SV Fischbach mächtig unter Druck. Dem waren die Geschwister Alina Hammes (21:17, 21:15 gegen Theresa Wurm) und Fabian Hammes (21:13, 21:10 gegen Robert Georg) deutlich gewachsen. Sie verkürzten zwischenzeitlich auf 2:3, ehe Daniel Benz mit einem fulminanten Auftritt den in Liga 1 sehr erfolgreichen ehemaligen Nationalspieler Sebastian Rduch mit einem 14:21, 21:12, 21:13 das Nachsehen gab. Sieben Wochen hatte Daniel eigeninitiativ in Kuala Lumpur/Malaysia trainiert – gegen Fischbach konnte er den ersten Lohn seines „schweißtreibenden Sommerurlaubs“ ernten. Groß war die Freude im kleinen SGA-Lager, als das neu formierte GD S. Ames/L. Käpplein ihre Favoritenstellung nutzten und mit ihrem Sieg gegen die tapfer kämpfenden T. Felsner/S. Weyrauch mit 21:13, 21:19 den vielumjubelten Matchpunkt  sicherten. Zwar hatte das abschließende 3. HE zwischen Christopher Ames und Christopher Klein keine spielrelevante Bedeutung, doch lieferten sich beide Akteure zur Freude der Zuschauer ein dramatisches Finale, das bei 20:20 im 3. Satz aufgrund einer äußerst umstrittenen Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters die Wogen hochschlagen ließ. Aus dieser „Zerreißprobe“ ging letztendlich Christopher Klein mit 21:14, 18:21, 22:20 als glücklicher Sieger vom Feld.
Spielertrainer Franklin Wahab resümierte: „Diesen Sieg hat sich die Mannschaft hart erarbeitet. Heute machten unsere Doppelstärke und ein überragend aufspielender Daniel Benz ‚den kleinen Unterschied aus‘, mit dem man Spiele auf Augenhöhe entscheiden kann. Nun beginnt die Vorfreude auf die ersten Heimspiele in drei Wochen.“
„SGA-Federmäuschen“ mausern sich zur etablierten Trainingsgruppe
(gk) Die vielstimmige Freude ist unüberhörbar und verleiht der alt-ehrwürdigen ARS-Tribünensporthalle neues Leben. Das Schreien ist laut, die selbst bestimmten Laufwege bringen eine neue Bewegungskultur ins Trainingsgeschehen der SGA-Badmintonabteilung. Die Rede ist von der Spezies „Federmäuse“, eine elternbetreute „Pampersgruppe“, die bereits auf 20 Kids-Köpfe angewachsen ist. Alle Kinder sind willkommen, die nach überstandenem Krabbelstadium fest auf den Beinen stehen können und mindestens von einem aktiven Elternteil begleitet werden. Das umwerfende Talent und die Begeisterungslust haben schon manche Beobachter wahre Bauklötze staunen lassen. Mit diesem Trainingsangebot wird dem Gemunkel in hessischen Gefilden nachhaltig entgegen getreten, dass die Badminton-Nachwuchsarbeit des Taunus-Bundesligaklubs „Federn lassen musste“. Auch wenn sich die frisch eingekleideten Kleinen zurzeit noch im schlägerfreien Grundlagentraining befinden, ist davon auszugehen, dass die Federmäuse schon bald das berüchtigte „SGA-Talent-Gen“ zur Entfaltung bringen.  
„In Fischbach hängen die Trauben hoch“
(gk) Der SV Fischbach und die SG Anspach sind „alte Bekannte“ der 2. Liga mit permanenter Fluchtlust in die Eliteliga. Die letzten Bemühungen hatten beide Vereine im Fahrstuhl nach oben gebracht, ehe dort den sportlichen Anforderungen bereits nach einem Jahr Tribut gezollt werden musste. Zu verschieden sind die Ansätze beider Klubs gegenüber den „Großen“, die eben in einer anderen Liga spielen. Nun heißt es gleich zum Saisonauftakt „Farbe bekennen“ und beide Teams wissen, dass sie neben dem TSV Neuhausen als Favoriten für eine erneute vordere Platzierung gehandelt werden. Im Klartext: Die SG Anspach wird sich mächtig strecken müssen, um nicht erstmals in ihrer langen Zweitligazeit einen Saisonfehlstart hinzulegen. „Die Trauben hängen hoch“, meint deshalb auch SGA-Trainer Franklin Wahab, der selbst vom Förderkonzept des Heinrich-Heine-Gymnasiums profitieren konnte, dem „Jungbrunnen des SV Fischbach“. Beide Teams verfügen über einen beinahe konstanten Kader mit hoher regionaler Orientierung. In der zurück liegenden Saison waren die SGA-Damen mit der überragenden Bilanz von 54:2 der Garant für das Erreichen der Vizemeisterschaft. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass mit Robert Georg vom Absteiger TV Wehen der einzige Neuzugang bei den Herren zu verzeichnen ist. Mit Benz/Georg verfügt die SGA nun über ein eingespieltes Doppel, das sich viel vorgenommen hat.
Lara Käpplein und Theresa Wurm erringen Gold und Silber bei den deutschen Juniorenmeisterschaften!
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ so lautete die Parole der SGA-Nachwuchsasse Lara Käpplein und Theresa Wurm vor den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2013, die vom 19.-21. April in der Landeshauptstadt stattfanden. Da wussten die beiden 17- bzw. 18-jährigen noch nicht, dass sie zu den Protagonisten der U 22 Meisterschaften werden sollten. Mit Platz 1, 2 und 3 sahnten sie im Gemischten Doppel, Dameneinzel und im Damendoppel drei überragende Treppchenplätze ab und rechtfertigten ihre wiederholte Nominierung für die Jugend-Nationalmannschaft und ihren Start bei der Jugend-EM in Ankara. Lara wurde mit ihrer Partnerin Annika Dörr (Funball Dortelweil) Deutsche Meisterin im Doppel, Theresa schaffte den Sprung ins Einzel-Endspiel, wo sie Annika Dörr in zwei Sätzen unterlag und erreichte mit Johannes Pistorius zudem Platz 3 im Gemischten Doppel. Schön, dass hinter vielen Trainingseinheiten SGA-Trainer Franklin Wahab steht, der sich schon auf eine spannende Bundesligasaison mit den erfolgshungrigen Mädels im Team freut. Damit treten beide immer mehr in die Fußstapfen einer Mona Reich, die beim letzten DBV-Ranglistenturnier im Einzel und im Doppel mit hervorragenden zweiten Plätzen glänzte und damit Platz 1 in der Deutsche Dameneinzel-Rangliste (hinter zwei Profis) zurück eroberte. (gk)
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen