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Nicht zu bremsen - Theresa Wurm, Mona Reich und Jule Peters bei Hessischen und Südwestdeutschen Meisterschaften auf dem Treppchen!
(gk) Während sich die Herren diesmal in starker Enthaltsamkeit übten, glänzte die Damen-Garde der SGA mit überragenden Ergebnissen. Allen voran Theresa Wurm, die bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der Jugend in Gera drei und bei den Hessischen Meisterschaften zwei Titel gewann (Dameneinzel und Damendoppel). Mona wurde Hessische und Südwestdeutsche Meisterin im Doppel und Jule erzielte in beiden Wettkämpfen die Vizemeisterschaft im Damendoppel – das beste Ergebnis in ihrer sportlichen Karriere.
SGA-Team tankte in Erdinger Therme Kraft
(gk) Natürlich hingen die Köpfe der gesamten SGA-Crew nach der 2:6-Niederlage gegen den Tabellennachbarn TSV Neubiberg tief. Das Fehlen von Spitzenspieler Daniel Benz hatte die befürchteten Folgen bewahrheitet. Beide Herrendoppel unterlagen 18:21 und 16:21 und als sich dann auch noch das bislang so erfolgreiche Damendoppel Reich/Käpplein den fulminant auftrumpfenden Hauber/Hoffmann geschlagen geben musste, stand das Taunusteam mit 0:3 bereits angeschlagen mit dem Rücken zur Wand. Wie ein Tropfen auf den heißen Stein wirkte Theresa Wurms 21:11, 21:7 gegen Mai Ngyuen, das sie problemlos einfuhr, denn Robert Georg konnte Gregory Schneider in einem schnellen Zweisatzmatch nur phasenweise Paroli bieten und ließ den TSV mit 4:1 in Front gehen. Als dann auch noch Oldie Steffen Hornig nach aufopferungsvollem Kampf 15:21, 21:18, 19:21 unterlag, war der 5:1-Siegpunkt für die mannschaftlich sehr stark aufspielenden Neubiberger unter Dach und Fach. Während der eher überraschende 21:15, 19:21, 21:19-Dreisatzsieg von Christopher Ames gegen Benjamin Placzek Ergebniskosmetik bedeutete, scheiterte die SGA auch noch in ihrer saisonbesten Disziplin, dem GD, durch Ames, S./Käpplein unglücklich mit 16:21, 21:19, 19:21 gegen Hauber/Hauber. Der 2:6-Endstand tat bei aller Wertschätzung der gegnerischen Leistung doch ein wenig weh, zumal in Komplettbesetzung zumindest die Chance auf eine Punkteteilung bestanden hätte.
Die Frage, ob die enorme Leistungssteigerung des Teams in der Sonntagsbegegnung beim Spitzenreiter TSV Neuhausen wirklich auf den vorabendlichen Besuch der Erdinger Therme zurückzuführen ist, wird wohl unbeantwortet bleiben. Fakt ist, dass der neutrale Betrachter ein SGA-Team auf dem Feld sah, das auch mit Blick auf die beängstigende Verdichtung im Abstiegsbereich der Tabelle gegenüber dem Vortag „brannte“. Den Grundstein für den 4:4-Teilerfolg beim Spitzenreiter TSV Neuhausen legten die Ames-Geschwister Christopher und Sebastian, die in ihrem besten Spiel im SGA-Trikot Wadenka/Heumann mit 21:13, 21:16 keine Chance ließen. Etwas enger ging es im DD zu, doch auch Reich/Käpplein agierten eine Klasse stärker als am Vortag und brachten mit dem 2:0 Zwischenstand gehörige Unruhe in das TSV-Team. Die Freude sollte nicht lange anhalten, denn Georg/Wahab unterlagen Bednorsch/Beier ebenso deutlich wie die junge, noch 18-jährige südwestdeutsche Meisterin in DE, Theresa Wurm, die gegen das präzise „Ball-im-Spiel-halten“ der 20-jährigen slowenische Nationalspielerin Kaja Stankovic kein durchschlagendes Mittel fand. Beim Spielstand von 2:2 erlebten die zahlreichen Zuschauer mit dem GD das wohl spannendste Spiel des Tages, das nach hartem Kampf S. Ames/Käpplein mit 21:16, 15:21, 21:17 für sich entschieden. Robert Georg, der an diesem Wochenende glücklos agierte, kam anschließend gegen Tobias Wadenka mit 6:21, 10:21 mächtig unter die Räder und auch Christopher Ames konnte gegen Lucas Bednorsch nicht an die Einzelleistung des Vortags anknüpfen. Nun lastete der Druck auf Steffen Hornig, mittlerweile in seiner 15. Bundesligasaison, Patrick Beier, dem überragenden Spieler der letzten Saison (nur eine Niederlage), Paroli zu bieten. Im Hinspiel hatte Steffen 10:21, 17:21 verloren, diesmal gelang ihm im 1. Satz mit 21:9 eine überaus beeindruckende Revanche. Riesenpech dann allerdings für Patrick, als er sich gleich zu Beginn des 2. Satzes verletzte und aufgeben musste. „So möchte ich meine Spiele nicht gewinnen“, kommentierte Steffen Hornig das Geschehen und nahm auch keine Gratulationen an. Er sendet mit der gesamten SGA-Crew beste Genesungswünsche gen München. Trotz des überraschenden Unentschiedens befindet sich die SGA nun erstmals seit 21 Jahren Bundesligazugehörigkeit in Abstiegsgefahr. Da stehen bis zum 23. März wohl noch einige „abstiegs- und aufstiegsrelevante Endspiele an“, resümiert Spielertrainer Franklin Wahab und äußert sein Erstaunen über die sportliche Ausgewogenheit aller Teams in der laufenden Saison.       
Favorisierten Bayernteams mit Zuversicht entgegen treten
(gk) Bereits der 9. Spieltag kann in der 2. Badminton Bundesliga eine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft bringen. Entweder Neuhausen setzt sich deutlich ab oder Fischbach erweitert endgültig den Kreis der Titelaspiranten auf zwei Teams. Dass die SG Anspach noch einmal angreifen kann, ist eher unwahrscheinlich. Immer noch sitzen den Hessen die unglücklichen Niederlagen in Dillingen und zu Hause gegen Fischbach im Nacken. „Da haben wir unser Ambitionen verspielt“, ist sich das Team einig. Nun muss es aufpassen, dass es nicht erstmalig in ihrer 21-jährigen Bundesligageschichte in den Abstiegskampf der 2. Liga verwickelt wird, in dem TuS Wiebelskirchen und TV Dillingen bereits stecken. Der Kreis der Absteiger könnte sich nämlich um einen weiteren Verein erhöhen, wenn aus Liga 1 zwei Süd-Vereine absteigen sollten. Vom „heißen“ Platz 6 ist die SGA nur einen Punkt entfernt. Hinzu kommt, dass die Mittelfeldteams TSV Freystadt und TSV Neubiberg zuletzt mächtig auftrumpften und alles andere als einen abstiegsverdächtigen Eindruck hinterließen. So gesehen ist es für das Taunusteam gebotene Pflicht, künftig möglichst wenig Punkte liegen zu lassen. In beide Wochenendbegegnungen bei den bayerischen Vereinen Neubiberg (5.) und Neuhausen (1.) geht die SGA nach Aktenlage allerdings als Außenseiter. Die Zuversicht befindet sich zwar im Reisegepäck, doch für einen Punktgewinn müssten schon alle über sich hinauswachsen und das zuletzt so schmählich vermisste Glück in die „Kleeblattstadt“ zurückkehren.
Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch - Abschluss auf Schusters Rappen
(gk) Der Vorstand der Abteilung wünscht allen Mitgliedern der Badmintonabteilung, den treuen Fans und Freunden unserer Abteilung eine gesegnete Weihnachtszeit und ein erfolgreiches, gesundes Jahr 2014.
Entgegen der Ankündigung im Saisonheft muss in diesem Jahr der Abmarschtermin für die Jahresabschlusswanderung um eine Stunde vorverlegt werden. Wir treffen uns bereits um 15.00 Uhr am Parkplatz der ARS-Halle, da wir den ersten Teil der Strecke per Bus zurücklegen. Der abendliche Einkehrschwung mit der obligatorischen Verleihung der "Amaryllis" für vorbildliches ehrenamtliches Engagement erfolgt traditionell ab 18.30 Uhr im "Feldbergblick" / Hunoldstal. Der Vorstand freut sich auf zahlreiches Fußvolk und selbstverständlich auch auf "Späteinkehrer" ohne Laufbeteiligung.
Anspach klebte beim 3:5 gegen Fischbach das Pech am Schläger
(gk) Kein Wunder, dass die Cracks um Trainer Franklin Wahab noch einige Zeit mit hängenden Köpfen im Mannschaftsrund saßen und der vergebenen Matchchance nachtrauerten, die nach dem erlebten Sonntagnachmittag durchaus gegeben war. In 21 Bundesligajahren auf blau-weißer SGA-Seite habe ich noch nicht derartig gehäufte Glücklosigkeit im entscheidenden Moment erlebt. Man kann es auch anders ausdrücken: Der Gegner war im entscheidenden Moment einen Tick besser. Fakt ist, wer vier Spiele mit nur zwei bis vier Punkten Unterschied im Entscheidungssatz verliert und zudem noch eine hauchdünne Zweisatzniederlage (20:22, 20:22) einsteckt, der muss eine Menge Verarbeitungspotenzial aufbringen.
Das prognostizierte „Spiel auf Augenhöhe“ war es allemal, das weist auch die im Badminton letztendlich unbedeutende Punktebilanz von 407:370 zugunsten der SGA auf – als Sieger ging indes der SV Fischbach mit 5:3 (11:10) vom Spielfeld. In solchen Partien ist allseits ein starkes Nervenkostüm gefragt, zumal bekanntermaßen oft Kleinigkeiten über Sieg und Niederlage entscheiden. Bereits das erste HD, das Rduch/Geigenberger gegen Benz/Georg mit 21:19 im 3. Satz für sich entschieden, lieferte die Kostprobe von „Spannung pur“ und brachte nicht den insgeheim erhofften SGA-Auftakterfolg. Dass Mona Reich/Lara Käpplein eine „feste DD-Bank“ im SGA-Aufgebot sind, musste auch Jung-Nationalspielerin Alina Hammes erfahren, die mit Malika Jung chancenlos war. Die Ampel stand auf SGA-Seite noch einmal auf „Grün“, als Sebastian und Christopher Ames mit einem beeindrucken Finish die 2:1 Matchführung sicherte.  Im folgenden Dameneinzel ließ Theresa Wurm erkennen, warum sie dem Jugend-Nationalkader angehört. Gegen die vielfache walisische Meisterin Carissa Turner war sie nach einem 21:14 im 1. Satz und einem 20:20 (nach 16:20-Rückstand) einen Punkt vor dem Matchball, ehe dann glücklose Momente zum 20:22, 17:21-Sieg der Kontrahentin führten. Ebenso knapp ging es dann im 1. HE zwischen den Ausnahmespielern Daniel Benz und Sebastian Rduch zu, das von hochklassigen Ballwechseln geprägt war. Am Ende hieß es aus SGA-Sicht 20:22, 20:22 und im Zwischenstand 3:2 für den SV Fischbach. Und der schlug gleich noch einmal zu. Denn im 2. HE ließ Robert Georg im 2. Satz bei 20:18 und 20:19 gleich zwei Matchbälle liegen und zog dann im Entscheidungssatz trotz hoffnungsvollem 16:16 in der Schlussphase mit 17:21 den Kürzeren. Mit dem 2:4-Rückstand im Nacken stand Christopher Ames im 3. HE mächtig unter Druck. Nach Auftaktproblemen, die zum 14:21 führten, bekam er Christopher Klein immer besser unter Kontrolle – bis zur 11:6-Führung im 3. Satz. Am Ende verlor auch Anspachs Nr. 3 unglücklich mit 20:22. Wie sollte es auch anders sein, an einem Tag, an dem das Pech am Schläger zu kleben schien. Die Glücksgöttin saß diesmal im Fischbacher Bus, daran änderte letztendlich auch der Dreisatzsieg im Gemischten Doppel von Sebastian Ames/Lara Käpplein nichts. Schau’n wir mal, ob die überraschende Niederlage von Neuhausen im Kampf um die Meisterschaft neue Kräfte freisetzt.  
Im Taunus steigt der „Classico“ SG Anspach gegen SV Fischbach – das Duell der Verfolger
(gk) Es war schon eine mittelprächtige Überraschung als die SG Anspach im ersten Saisonspiel der Zweiten Badminton Bundesliga mit einem 5:3 Auswärtserfolg vom Erstligaabsteiger SV Fischbach zurückkehrte.  Die Folgebegegnungen sollten zeigen, dass beide Teams in dieser Saison absolut auf Augenhöhe agieren. So sind die SGA (9:5) und der SVF (8:6) die härtesten Konkurrenten von Herbstmeister Neuhausen (12:2), der scheinbar unangefochten dem Titelgewinn entgegenstrebt. Einzig Bischmisheim II (10:4), das ja bekanntlich keine Aufstiegsberechtigung hat, ist mit seiner konstanten Formation aktuell in der Lage, die bayerische Vormachtstellung zu gefährden. So kommt der Begegnung in der ARS-Halle von Neu-Anspach am kommenden Sonntag, 14.00 Uhr, ein enormer Stellenwert zu. „Doppelt punkten“ heißt es für beide, um nicht schon zum Rückrundenstart endgültig den Anschluss an die Spitze zu verlieren. Der Verlierer wird ins breite Mittelfeld fallen, in dem alle Teams um Punkte gegen den Abstieg kämpfen müssen. Fischbach wird natürlich auf Revanche sinnen und mit der frisch gebackenen Nationalspielerin Alina Hammes und der Waliserin Carissa Turner auch bei den Damen punkten wollen. Bei der SGA sorgte zuletzt das HD Daniel Benz/Robert Georg mit dem 2. Platz beim DBV-Ranglistenturnier in Cuxhaven für Furore. „Treten beide Teams in Komplettbesetzung an, kann es acht heiß umkämpfte Dreisatzspiele geben“, meint Spielertrainer Franklin Wahab, der einmal mehr seinem Badminton-Lehrer Edgar Hammes gegenüber steht. Spannung pur ist also angesagt, denn mit einem 4:4 wären wohl beide Mannschaften nicht zufrieden.    
Emotionale Achterbahn
(gk) Sehr extrem gestalteten sich die beiden letzten Spieltage der Zweitliga-Vorrunde für das Badmintonteam der SG Anspach. Während am Samstag nach dem 1:7 bei der sogenannten Reserve des 1. BC Bischmisheim die Köpfe tief hingen, waren sie nach dem 8:0-Heimsieg gegen TuS Wiebelskirchen beim anschließenden, obligatorischen Punktspielessen wieder in Haltung gebracht. Dass Bischmisheim II eine extrem gute Saison spielt, war im Vorfeld bekannt, doch dass neben den überragenden Stammkräften Marcel Reuter, Christof Hopp und Lisa Heidenreich auch noch Niederlande-As Eefje Muskens herangezogen wurde (bisher nur in der 1. Mannschaft eingesetzt), gab der Motivation des Taunusteams einen gehörigen Dämpfer. Diesen bekamen tags drauf auch der SV Fischbach zu spüren, der 2:6 unterlag. Mit den Siegen gegen die SGA und SV Fischbach schiebt sich die Nichtaufsteigermannschaft wie ein Keil zwischen den erstligaverdächtigen TSV Neuhausen und die ambitionierten Verfolgerteams. Christopher Ames blieb es im 3. HE vorbehalten, wenigstens den Ehrenpunkt zu entführen. Mit Eefje Muskens setzte Bischmisheim der bekannten Damen-Stärke der SGA eine unüberwindliche Hürde vor, die letztendlich auch zum deutlichen Erfolg der Saarländer führte. Schade, dass man die Zuschauerzahl bei diesem Spitzenspiel an einer Hand abzählen konnte …
Leidtragender des Vortagserlebnisses waren die sympathischen Spielerinnen und Spieler vom Aufsteiger TuS Wiebelskirchen. Sie erlebten ein hoch motiviertes SGA-Team, das in keiner Phase des Spiels locker ließ und mit dem 8:0 gegen die in Komplettbesetzung angetretenen Gäste nachhaltig den Anspruch auf einen Platz im vorderen Tabellendrittel untermauerte. In den für diesen Spieltag neu formierten Herrendoppeln griff auch Spielertrainer Franklin Wahab zum Schläger. An der Seite von Robert Georg überzeugte er ebenso wie Sebastian Ames an der Seite des Swiss-Open-Gewinners Daniel Benz. „Bis auf den unerwarteten Ausrutscher gegen Dillingen sind wir mit der Vorrunde sehr zufrieden“ resümieren die SGA-Verantwortlichen. Sie hoffen aber auch, dass es in der Rückrunde nicht noch einmal zu der gerade erlebten emotionalen Achterbahnfahrt kommt.    
Zweite Bundesliga Süd: Zum Vorrunden-Finale gegen Saarland-Teams
(gk) Mit Platz 2 im Rücken startet die SG Anspach in den Schlussakkord der Vorrunde der 2. Liga Süd, der am Samstag die schwere Auswärtsbegegnung gegen die Reserve des vielfachen Deutschen Meisters 1. BC Bischmisheim und am Sonntag die Heimpartie gegen Aufsteiger TuS Wiebelskirchen beschert. Bischmisheim startete mit einem konstant guten Team viel stärker als in den Vorjahren in die Saison und liegt aktuell nur einen Zähler hinter dem Taunusteam auf Platz 3 der Tabelle. Da bleibt abzuwarten, ob bei der SGA nach der bisher einzigen Saison-Niederlage (2:6 in Dillingen) der Kopf schon wieder frei ist, um mit dem erforderlichen Selbstbewusstsein aufzutreten. Daran sollte es vor allem Anspachs Nr.1, Daniel Benz, nicht mangeln. Zuletzt feierte er bei den Swiss Open den bisher wohl größten Triumph seiner Sportlerkarriere. An der Seite des Malayen Kwong Ben Chan, der bei den „Bitburger Open“ in Saarbrücken HF-Teilnehmer im Einzel war, gewann er ungesetzt das Herrendoppel gegen die Franzosen Corvee/Leverdez. „Diese Erfolge machen stark und sind der verdiente Lohn für immensen Trainingsfleiß“, kommentiert Spielertrainer Franklin Wahab die überragende Platzierung. So sollten auch die Youngster Lara Käpplein und Theresa Wurm mit neuem Selbstvertrauen von ihrer Teilnahme an den Jugend-Weltmeisterschaften in Bangkok zurückkehren. Dort hatten sie mit dem Nationalteam Platz 15 belegt, Lara schaffte es mit Marvin Seidel (KV St. Ingbert) sogar bis in die 3. Runde des Mixed-Wettbewerbs. In der zweiten Wochenendbegegnung ist Schlusslicht TuS Wiebelskirchen, das mit viel Pech in die Runde startete, Gast in der ARS-Halle (Sonntag, 10.11., 14.00 Uhr). Tritt die SGA  In Komplettbesetzung an, sollte ein Sieg möglich sein. Ein Punktgewinn in Bischmisheim wäre wohl eher der Kategorie „Überraschungserfolg“ zuzuordnen. 
Daniel Benz triumphiert bei Swiss-Open
(gk) In Yverdon-Le-Bain konnte Daniel Benz den bisher größten Erfolg seiner Karriere feiern. Beim 15000-Dollar-Turnier in der Schweiz stand er gemeinsam mit dem für den 1. BC Beuel startenden Malayen Kwong Beng Chan bei der Siegerehrung im Herrendoppel auf dem höchsten Treppchen. Nach dem Ausschalten der indonesischen Nr. 2 Rusdianto/Wardhana mit 21:19, 10:21, 21:17 schlug das ungesetzte Doppel im Endspiel die Franzosen Curvee/Leverdez in nur 31 Minuten mit 21:16, 21:16. Der unerwartete Turniersieg ist eine Bestätigung der konsequenten Trainingsarbeit und seiner aktuell überragenden Form.  
„Mann, oh Mann …!“
(gk) Es gibt scheinbar auch im Badminton Spieltage, an denen nicht nur das Quäntchen Glück fehlt. Was bei der SG Anspach am verhexten Spieltag des 13.10. fehlte, bzw. was der Gegner TV Dillingen beim überraschenden 6:2-Erfolg gegen die Taunusstädter  mehr zu bieten hatte, das fassten die Recken um Spitzenspieler Daniel Benz am Abend beim „Currywurst-Essen“ in der Raststätte „Ellwanger Berge“ in einem nüchternen, perspektivischen Resümee zusammen: „Mann, oh Mann … - eigentlich haben wir mehr drauf!“
Dabei hatte das Wochenende gut angefangen. Beim starken TV Freystadt, der sein erstes Bundesliga-Heimspiel in der Vereinsgeschichte ausrichtete, traf man auf einen jungen, überaus gastfreundschaftlichen Gegner. Welcher Verein wartet schon mit einem großen, lecker gefüllten Obstkorb für die Gastmannschaft auf? Ja, dieses Team um Manager Pistorius ist mit seinem Jugend-Ansatz eine absolute Bereicherung der Liga und erinnert an die frühen SGA-Jahre, als 1993 nach vier Aufstiegen in Folge mit dem damals 19-jährigen Franklin Wahab der Sprung in die 2. Liga gelang. Zwei Siege in den Herrendoppeln kompensierte die unerwartete 21:10,17:21, 19:21-Niederlage im Damendoppel von Reich/Käppplein gegen Pavlinic/Jötten. Da setzte es für Mona die erste Punktspiel-Niederlage seit dem 3. April 2012, für Lara bedeutete es sogar die erste Disziplin-Niederlage im SGA-Trikot überhaupt. Auf des Messers Schneide stand das sehr schön anzusehende DE zwischen der erst 16-jährigen Nr. 3 in Europa, Maja Pavlinic und der 18-jährigen Theresa Wurm, die sich bei der Jugend-WM in Bangkok sicherlich wieder begegnen werden. Dass am Ende die Kroatin mit einem 21:16, 13:21, 21:17 die Oberhand behielt, war hinsichtlich des Spielausgangs für die SGA verkraftbar, denn sowohl Daniel Benz im 1. HE, S. Ames/Käpplein mit einem hauchdünnen 22:24, 23:21, 21:18 und Oldie Steffen Hornig, der schon im HD überzeugte, sicherten den in fünf Dreisatzspielen letztendlich doch sehr umkämpften 5:3 (13:8)-Erfolg.
Tags drauf folgte die bereits angesprochene herbe Enttäuschung, die insbesondere der Herren-Garde noch einige Tage im Nacken sitzen sollte. Obwohl mit dem nachgereisten Robert Georg in Komplettbesetzung angetreten, konnte kein Spiel, an dem SGA-Herren beteiligt waren, mit Satzvorsprung über die Ziellinie befördert werden. Da kam sicherlich vieles zusammen. Über allem stand sicherlich die Top-Leistung der Dillinger Akteure, die tags zuvor noch ein 2:6 gegen Fischbach einstecken mussten, am Sonntag aber mehrfach über sich hinaus wuchsen. Das sollte die sehr bemühte, aber verkrampft und glücklos agierende SGA-Herrenabteilung bei aller Selbstkritik neidlos anerkennen. Am Ende war die Enttäuschung der Mannen doch recht groß, als nur Theresa Wurms 21:8, 21:10 und das nicht minder klare 21:14, 21:10 von Reich/Käpplein zu Buche standen. Da tröstet auch der ausgewogene 319:322-Punktestand nicht über den erlittenen psychischen Sportlerschmerz hinweg. „Das Team wird wieder auftauchen“ – da ist sich Spielertrainer Franklin Wahab ganz sicher.
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen