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Badminton bei der SG Anspach - mehr als Sieg oder Niederlage
von Georg Komma Das Punktspielwochenende gegen die bayerischen Vereine TSV Neubiberg und TSV Neuhausen gehört seit beinahe zwei Jahrzehnten zu den besonderen Events des Bundesligaclubs der SG Anspach. Und das nicht nur, weil aus den Begegnungen häufig wichtige Punkte mitgenommen wurden. Der “Metzgerwirt” im Münchener Stadtteil Neuhausen bildet seit jeher den krönenden Sonntagabend-Abschluss, der auch Ergebnisse zweitrangig erscheinen lassen kann. Diesmal nächtigte das Bundesligateam zweimal im “Landgasthof Hotel Wild” im beinahe chinesisch klingenden Haunwang, einem kleinen, verträumten Ort nahe Landshut. Von dort aus ging es zunächst zum Spiel gegen den TSV Neubiberg, der sein Heimspiel aus hallentechnischen Gründen beim Post SV Landshut um deren rührigen Alfons Bachhuber austrug, dann am Abend zu Europas größter Thermenlandschaft nach Erding und am Sonntag zum Mitfavoriten um die Meisterschaft, den TSV Neuhausen. Neubiberg, ohne seinen indischen Spitzenspieler Arvind Bhat angetreten, präsentierte sich erwartungsgemäß viel stärker als der augenblickliche Tabellenplatz dies besagt. Nur hauchdünn konnte die SGA, die am Wochenende ohne die Stammspieler Mona Reich (Auslandsaufenthalt) und den kurzfristig erkrankten Felix Schoppmann antreten musste, in den Eröffnungsdoppeln einen Fehlstart vermeiden. Nachdem Ch. Ames/S. Ames im 3. Satz des 2. HD unterlagen, mussten D. Benz und Rekordbundesligaspieler F. Wahab ihr bestes Badminton zeigen, um das 1. HD nach Hause zu bringen. Im DD kam bei der SGA die erst 17-jährige Lara Käpplein an der Seite von Samantha Barning zu ihrem ersten Saisoneinsatz. Überglücklich würdigte die Jugend-WM-Teilnehmerin nach dem Zweisatzsieg die Sicherheit, die ihr die niederländische Nationalspielerin im Match verlieh. Nach der 2:1-Führung blickten die anfangs recht nervös agierenden Taunusstädter erleichtert den verbliebenen Begegnungen entgegen, die dann auch bis auf das 2. HE erfolgreich verliefen. Besonders Daniel Benz zeigte sich nach beeindruckender Leistungssteigerung erfreut über seinen Sieg im 1. HE. Theresa Wurm, zuletzt DBV-Ranglistensiegerin in der AK U 19 brillierte mit 21:13, 21:6 im DE und verriet ein weiteres Mal ihr großes Entwicklungspotenzial. Hart umkämpft waren die Spielgewinne von S. Ames/S. Barning im GD und der der Dreisatzsieg von Christopher Ames im 3. HE. Am Ende stand es deutlicher als es die 396:335 Spielpunkte ausweisen, 6:2 für das SGA-Team – ein Grund mehr, um sich am Abend im warmen und entspannenden Ambiente der heiß begehrten Therme – mit Rutschbahnen (!) – zu belohnen.
Mit gemischten Gefühlen reiste das Team tags drauf zum bärenstarken Tabellendritten TSV Neuhausen. „Das können acht Dreisatzspiele werden – ob für uns oder gegen uns, das wage ich nicht zu prognostizieren.“ Spielertrainer Franklin Wahab sollte mit seiner Dreisatz-Prognose zwar nicht Recht behalten, doch das Match war bei genauer Betrachtung eine extrem enge Angelegenheit. So beklagten insbesondere D. Benz/S. Ames im 1. HD (18:21 im 3. Satz), Steffen Hornig im 2. HE (19:21 im 3. Satz) und der sehr stark aufspielende Daniel Benz im 1. HE (19:21, 19:21) das fehlende Quäntchen Glück, das diesmal die bayerischen Farben trug. Dass Daniel Benz dabei gleich zweimal eine Schiedsrichterentscheidung zu Gunsten seines weißrussischen Kontrahenten Yauheni Yakauchuk korrigierte, schlägt sich zwar nicht im Ergebnis nieder, spricht aber eine beeindruckende Sportlersprache.  L. Käpplein/S. Barning im DD sowie S. Ames / S. Barning im GD erspielten die Ehrenpunkte beim 2:6 gegen den TSV Neuhausen, das vor 100 Zuschauern bis zuletzt Spannung und faszinierendes Badminton bot. Vor zwei Jahren hatte die SGA an gleicher Stelle die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die 1. Liga perfekt gemacht. Doch auch diesmal ging das Team – begleitet von einem Dutzend mitgereister Fans zum „Metzgerwirt“ - dem nahe gelegenen Stammlokal der SGA’ler. Es tut gut, diesen Teamgeist auch in der Niederlage und der neidlosen Anerkennung der gegnerischen Leistung mitzuerleben. Die Vorfreude auf die Rückrunde beginnt heute.
Zweimal punkten und einmal Therme Erding genießen
von Georg Komma
Für den Zweitligisten SG Anspach bedeutet der kommende Wochenendspieltag „Vorfreude pur“. Die Fahrt nach München stellte schon in den zurückliegenden Jahren immer ein sportliches und gesellschaftliches Highlight dar. In diesem Jahr sind sich die Aktiven und Verantwortlichen der SGA darüber bewusst, dass der Ausflug zu den Sportfreunden aus Neubiberg und Neuhausen alles andere ein Selbstläufer wird. „Die Trauben hängen hoch, Neubiberg ist weit besser als es der aktuell letzte Tabellenplatz ausweist und Neuhausen ist selbst auf den Titel fixiert und rangiert nur einen Zähler hinter der SGA auf Rang 3. Die werden alles tun, um uns den Rang abzulaufen“, meint Spielertrainer Franklin Wahab, der seinem Team aber sein uneingeschränktes Vertrauen schenkt. Die SGA ist gewarnt und hat nur bei voller Konzentration in beiden Begegnungen Siegchancen. Diese würden sie gerne nutzen, um nach dem Bayern-Trip zumindest als Vizemeister die Vorrunde zu beenden.
„Baden gehen“ möchten die SGA’ler am kommenden Wochenende nur in der Therme Erding – direkt nach dem Samstag-Spiel gegen den TSV Neubiberg. Mit einem Doppelpunkt in der Badetasche könnten die Cracks um Spitzenspieler Daniel Benz dann besonders gut die Sauna- und Erlebniswelt von Europas größter Therme genießen. Am Sonntag folgt die schwere Begegnung beim TSV Neuhausen, der mittlerweile auf allen Positionen sehr gut besetzt ist.
Die SGA-Herren sind komplett, bei den Damen werden neben der in dieser Saison noch ungeschlagenen Samantha Barning sowohl die Siegerin der letzten DBV-Rangliste O 19, Theresa Wurm, als auch die Teilnehmerin der Jugend-Weltmeisterschaften in Japan, Lara Käpplein, aufgeboten.
Anspach und Dortelweil teilen sich im packenden Hessenderby den Sieg
von Georg Komma
Es war eine Mischung aus „knisternder Spannung und ohrenbetäubendem Lärm“, der die ARS-Sporthalle in Neu-Anspach erfüllte. Auf der einen Tribünenseite sorgten über 100 SGA’ler für Anfeuerung und gute Stimmung, auf der anderen Seite nutzten gut 50 Dortelweiler allerlei Lärminstrumente, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Begegnung zwischen dem Tabellenführer der 2. Bundesliga Süd, dem SV Fun Ball Dortelweil und dem Zweitplatzierten SG Anspach war von vorneherein mehr als ein Spitzenspiel. Seit über zehn Jahren besitzt die SGA die Vorherrschaft in der hessischen Badmintonszene, aktuell schickt sich der Verein aus der Wetterau an, die Früchte ihrer Jugendarbeit zu ernten und den Taunuskonkurrenten zu überflügeln. Diese Rechnung ging am 4. Spieltag noch nicht auf, doch das Entwicklungspotenzial des Deutschen Jugendmannschaftsmeisters 2011 hinterließ einen nachhaltigen Eindruck.
Der sportliche Verlauf der Begegnung hätte spannender nicht sein können; das spiegelt auch das Endergebnis von 4:4 (9:9 Sätze, 323:326 Spielpunkte) wieder. Auf diesem Weg wurden beide Mannschaften mächtig vom Wechselbad der Gefühle gebeutelt. Zunächst musste die SGA mächtig „einstecken“, denn den Verlust beider Herrendoppel stand so nicht auf der Rechnung. Weder der angeschlagene Felix Schoppmann mit Daniel Benz, noch das diesmal neu formierte Doppel Franklin Wahab / Sebastian Ames konnten ihr tatsächliches Spielvermögen abrufen und standen am Ende mit leeren Händen da. Gut, dass Samantha Barning und die erst 17-jährige Theresa Wurm (für die im Ausland weilende Mona Reich eingesetzt) nach Erledigung einer eher leichten Aufgabe im DD auf 1:2 verkürzen konnten. Theresa ließ auch im DE nichts abrennen (21:12, 21:13) und egalisierte zum 2:2 Zwischenstand. Die SGA-Freude währte nur kurz, denn Daniel Benz hatte gegen das aufstrebende Talent Kai Schäfer, der mittlerweile am Olympiastützpunkt Saarbrücken trainiert, keine Chance und unterlag in zwei Sätzen. Nun schnupperten die Dortelweiler erneut ihre Chance, mussten sich aber im GD der Routine von S. Ames / S. Barning beugen, die nach einem leichten 21:14 im 1. Satz einen 9:15-Rückstand im 2. Satz noch in ein 21:18 umwandeln konnten. So stand die Partie beim 3:3 weiter auf des Messers Schneide. Während Steffen Hornig den ehemaligen Dortelweiler Jugendnationalspieler Peter Lang nicht in Verlegenheit bringen konnte, bewies Christopher Ames einmal mehr seine Kämpferqualität und seine Nervenstärke und sorgte mit einem hauchdünnen Dreisatzsieg gegen Thomas Legleitner für das insgesamt absolut verdiente Unentschieden. „Dieses Spiel hat zwei Sieger verdient“, das honorierten auch die Zuschauer, die am Ende der Begegnung nicht mehr in zwei Lagern saßen, sondern allen Aktiven vereinte ein „Standing Ovation“ zollten. Ein Spiel auf Augenhöhe, das auch den hessischen Badmintonverband aufgrund seiner vorbildlichen Jugendförderung positiv berühren sollte.
Mit hoher Konzentration ging die SGA tags darauf in die das zweite Hessenderby. Das spürte die TG Hanau bereits in den Eröffnungsdoppeln, die allesamt an die Gastgeber gingen. Die komfortable 3:0-Führung geriet in der Folge jedoch noch einmal kurz ins Wanken als Daniel Benz im 1. HE Felix Hoffmann in drei Sätzen unterlag und die junge Theresa Wurm gegen die im DE in dieser Saison noch ungeschlagene Kathrin Hoffmann mit 17:21, 18:21 den Kürzeren zogen. Dann aber folgte ein Mixed der Extraklasse von Sebastian Ames / Samantha Barning (21:4, 21:7) und auch Steffen Hornig und Christopher Ames beeindruckten in ihren Einzeln. Am Ende gab es zufriedene Gesichter bei den blau-weißen im grünen Trikot - das erhoffte „gelbe Trikot“ ist allerdings noch im Besitz der Dortelweiler.
SG Anspach gegen SV Fun Ball Dortelweil – ein Hessenderby auf Augenhöhe
von Georg Komma
Am 27. Oktober kommt es in der ARS-Halle von Neu-Anspach wahrlich zu einem Derby der Extraklasse. Zum ersten Mal treffen die SG Anspach und der SV Fun Ball Dortelweil in ihrer Vereinsgeschichte aufeinander. Die einen halten sich seit 20 Jahren im Bundesligageschäft, die andern katapultierten sich im Aufstiegsrausch 2010/11 in die 2. Liga und spielten gleich um den Aufstieg mit. Dabei erlebte der erst 1996 gegründete SV Fun Ball Dortelweil eine vergleichbare sportliche Entwicklung wie die Badmintonabteilung der SG Anspach. An erster Stelle stand die Jugendarbeit, dann folgte die qualifizierte Talentförderung mit dem Erfolg von deutschen Meistertiteln im Nachwuchsbereich und nun gehört das jüngste Seniorenteam der Liga zweifelsfrei zu den heißesten Aufstiegsanwärtern in die Eliteliga.
Spannender könnte die Ausgangsposition für das Hessenderby nicht sein: Dortelweil führt mit 6:0 Punkten souverän die Tabelle an, die SG Anspach möchte als Tabellennachbar mit 5:1 Punkten gerne den Heimvorteil nutzen. Nach 10 Jahren Vormachtstellung im Hessischen Badmintonverband ist nun erstmals hessische Konkurrenz vor der SGA platziert. „Ein Grund mehr, um unser bestes Badminton zu zeigen“, meint daher auch SGA-Spielertrainer Franklin Wahab. Beide Teams haben je eine Stammspielerin zu kompensieren: Bei Dortelweil fehlt Nachwuch-As Annika Dörr (Jugend-WM-Teilnehmerin), bei der SGA beklagt man das Fehlen der Ranglisten-Ersten im DBV, Mona Reich (Auslandsaufenthalt); hinzu kommt, dass auch Lara Käpplein bei der Jugend-WM startet. So ruhen die SGA Damen-Hoffnungen diesmal auf der 17-jährigen Theresa Wurm, die zuletzt beim Swiss Junior Cup in Lausanne einen sensationellen Sieg landete und sich riesig freut, an der Seite von Samantha Barning aufspielen zu können, die bei den Dutch Open im DD-Finale stand. Gespannt sein wird man auf das Auftreten von Dortelweils Spitzenspieler Kai Schäfer, der bereits jetzt zu den ganz großen Hoffnungen des deutschen Badmintonverbands gehört. Auch Sportwart Merget ist vorsichtig: „Eine sehr offene Partie erwartet die Zuschauer – die einen können aufgrund ihrer jugendlichen Dynamik über sich hinaus wachsen, die anderen könnten von ihrer Erfahrung und vom Heimvorteil profitieren.“ Wer die Federn fliegen sehen will, der sollte am Samstag, den 27. Oktober, 14.00 Uhr, in die ARS-Halle von Neu-Anspach kommen oder einen Tag später das nicht weniger spannende Hessenderby zwischen der SGA und der TG Hanau besuchen.
SGA beherrschte am Wochenende die Lehre vom Dreisatz
1. Mannschaft in vollem Einsatz
Von Georg Komma
Nein, mit dem Phänomen des mathematischen Lehrsatzes hat der Ausgang eines Dreisatzspiels wirklich nichts zu tun, auch wenn vereinzelt doch eine unbekannte Größe im Spiel ist. Gleich neunmal musste das Team der SG Anspach an diesem Wochenende in ihren Spielen nachsitzen und Stehvermögen beweisen. „Es spricht für uns, dass wir sieben dieser Spiele zu unseren Gunsten entscheiden konnten“, meint Anspachs Bundesligarekordspieler und Spielertrainer Franklin Wahab. Er spricht aber auch von zwei hochklassigen Spielen, in denen sich der TV Wehen auch ohne ihre Spitzenspielerin Steffi Struschka beileibe nicht wie ein Absteiger und die Reserve des renommierten 1. BC Bischmisheim durchweg meisterschaftswürdig präsentierte.
Mit einem klaren 7:1 Erfolg im Hessenderby beim TV Wehen unterstrich die SGA ihre Saisonambitionen, unbedingt wieder vorne mitspielen zu wollen. Der Erfolg war jedoch hart umkämpft und stand bis zuletzt auf sehr wackeligen Beinen. Die ohne die verhinderte Steffi Struschka angetretenen Wehener trumpften bei den Männern mächtig auf und zwangen den vermeintlichen Favoriten in den Herreneinzeln als auch in den Herrendoppeln in die Verlängerung. Hier spielten allerdings die SGA'ler ihre Routine aus und verließen dann doch viermal als Sieger das Feld. Während Barning/Reich im DD ohne Mühe punkteten, taten sich sowohl Benz/Schoppmann als auch die Ames-Brüder Sebastian und Christopher schwer als erwartet, ehe Mona Reich im DE die Führung schnell auf 4:0 ausgebaute. So blieb es Oldie Franklin Wahab mit Partnerin Samantha Barning vorbehalten, schon zu früher Stunde den Gesamtsieg zu sichern. Dabei hatte das SGA-Mixed bei 18:20 im 2. Satz sogar zwei Satzbälle abzuwehren. Gerade in dieser Disziplin verfügt die SGA jedoch über weitere Aufstellungsalternativen. Daniel Benz und Robert Georg, die sich aus vielen Trainingsduellen kennen, sorgten für das längste Match des Tages. "Die Niederlage tut in Anbetracht des Gesamtergebnisses nicht weh. Daniel braucht nach der langen Sommerpause noch Spielpraxis, um die Form der letzten Saison zu erreichen" ist das Resümee von Sportwart Merget. Kampfstark zeigten sich Steffen Hornig und Sebastian Ames, die mit ihren Siegen für den am Ende doch sehr deutlichen 7:1-Sieg sorgten. Gut 50 Zuschauer erlebten ein harmonisches Spiel, dem ein gemeinsames Essen beider Mannschaften in einem Taunussteiner Lokal folgte.
Mit großem Respekt reiste die SGA am Sonntag zum 1. BC Bischmisheim II. Mit Lisa Heidenreich (aktuell im erweiterten Kader der Nationalmannschaft und Erstliga erfahren) sowie Kristof Hopp (vielfacher Deutscher Meister und Olympiateilnehmer) und dem DBV-Spitzenspieler Marcel Reuter hatte die noch ungeschlagene Erstligareserve gleich drei Ausnahmespieler in ihren Reihen. So kam es nicht überraschend, dass die SGA nach den Doppeln mit 1:2 im Hintertreffen lag. Lediglich Reich/Barning, die dabei sind, sich als stärkstes DD der Liga zu outen, hatten keine Mühe. Als dann Daniel Benz und Steffen Hornig ihre Einzel gegen die sehr starken Reuter und Welker abgeben mussten, stand das SGA-Team beim zwischenzeitlichen 1:4 mit dem Rücken zur Wand. Bravourleistungen von Mona Reich im DE (17:21, 21:10, 26:24), Schoppmann/Barning im Gemischten Doppel (21:14, 20:22, 21:18) brachten die SGA auf 3:4 heran. Neuzugang Christopher Ames blieb es im letzten Spiel vorbehalten, mit einer Klasseleistung gegen D. Becker (22:20, 21:12) doch noch das erhoffte Remis zum 4:4 zu sichern. Franklin Wahab, diesmal "nur" Coach, sprach von einem „hoch spannenden Spiel zweier Teams, die sich auf Augenhöhe begegneten. Mit dem Unentschieden können beide Teams zufrieden sein. Gut, dass wir in vier Dreisatzspielen dreimal punkten konnten." Nun kommt es am 27. Oktober, 14 Uhr, ARS-Sporthalle Neu-Anspach, zum perfekten Spitzenspiel zwischen dem Zweitplatzierten SGA (5:1 Punkte) und Fun Ball Dortelweil, das mit 6:0 Punkten einen Saison-Traumstart hinlegte.
Mit Dillinger Doppelpunkten im Rücken zum Hessenderby unter Freunden
von Georg Komma
Der Start in die Zweite Liga ist für die SG Anspach mit einem 6:2 gegen den TV Dillingen bestens geglückt. Erst bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass sich hinter dem Ergebnis ein äußerst kampfstarker Gegner verbirgt, der dem Erstligaabsteiger in mehreren Spielen auf Augenhöhe begegnete. Mit ihrem malaysischen Spitzenspieler Kok Pong Loke sind sie für jeden Gegner der Liga eine Gefahr. Auch Mona Reich und Samantha Barning dokumentierten in ihren Einsätzen einmal mehr ihre Extraklasse und sorgten für den kalkulierten Punktegrundstock des SGA-Teams. Bei den Männern war man besonders auf das Debüt der Ames-Brüder Sebastian und Christopher gespannt, das im 2. HD auch von einem eindrucksvollen Erfolg geprägt war. Das Match des Tages zeigte in der Schlussphase der Begegnung der 33-jährige Steffen Hornig. Im Entscheidungssatz strapazierte er die Nerven der Fans erheblich, ehe er den 3. Matchball zum 22:20 nutzte.
Dass es in dieser Zweitliga-Saison zu 12 Hessenderbys kommt, spiegelt die Leistungsentwicklung im hessischen Badmintonverband wider. Mit der TG Hanau, dem TV Wehen und Fun Ball Dortelweil hat die SG Anspach im Kampf um die hessische Vorherrschaft mächtig Druck erhalten. Da werden manchmal auch die „neutralen“ Zuschauer unentschlossen sein, welchem Derby sie den Vorzug geben.
Am Samstag, den 6. Oktober, steht jedenfalls das Hessenderby mit der größten Tradition auf dem Programmzettel. In der Silberbachhalle von Taunusstein treffen die beiden Führenden der DBV-Rangliste und langjährigen hessischen Ausnahmespielerinnen aufeinander: Stefanie Struschka und Mona Reich. Seit acht Jahren trainieren sie miteinander im HBV-Kader – am Samstag müssen sie einmal mehr ihre gewachsene Freundschaft für ein Match hinten anstellen und sich das Trikot der fairen Sportkontrahentinnen überziehen. Insbesondere der immer wieder wechselnde Spielausgang macht das Dameneinzel von Mona und Steffi zu einer steten Attraktion der Begegnung unter Freunden. Die Statistik spricht für die SGA, doch der TV Wehen hat immer wieder gezeigt, dass er über sich hinauswachsen kann. „Wenn beide Teams komplett sind, kann es eine ganz enge Kiste werden“, da ist sich auch Anspachs Spielertrainer Franklin Wahab sicher. Der Oldie, der gegen Dillingen im Mixed die Partnerschaft der niederländischen Nationalspielerin Samantha Barning sichtlich und auch erfolgreich genoss, würde auch nach dem Wochenende gerne alle Mannschaften von der Spitze grüßen. Ein hohes Ziel.
Einen Tag später schließt sich die Partie beim 1. BC Bischmisheim II an, der zum Saisonstart den TV Wehen überraschend mit 5:3 besiegt hatte. „Keine leichte Aufgabe“ bekennt auch Felix Schoppmann, der im Herrendoppel trotz fehlender Turniere und einem am Studium orientierten Trainingsprogramm zu einem gefürchteten Doppelgegner heranreifte. Mal sehen, wohin die Fahrtrichtung des SGA-Zugs in dieser Saison geht …
Die Bundesliga startet wieder
von Georg Komma
Endlich fliegen die Federn wieder – zum Saisonstart in der 2. Bundesliga kommt Aufsteiger TV Dillingen! Der Abstieg aus der 1. Liga scheint gut verkraftet, zumindest ist die Stimmung im Team hervorragend. Bis auf Andi Heinz, der ja bekanntlich zum Meisterschaftsmitfavoriten in der 1. Liga, den 1. BC Beuel wechselte, gibt es keine Abgänge und mit den Ames-Brüdern Sebastian und Christopher haben sich die amtierenden Deutschen Hochschulmeister im Herrendoppel vom BC Bad Königshofen der SGA angeschlossen. Darüber freut sich auch Spielertrainer Franklin Wahab, der seit Wochen mit gezieltem Vorbereitungstraining aufwartet und dabei selbst unter Beweis stellt, dass er jederzeit „einspringen“ kann. Dass die Mannschaft mit wirkungsvollen Aufstellungsalternativen operieren kann, wurde schon vielfach bewiesen. Mit der niederländischen Nationalspielerin Samantha Barning, DBV-As Mona Reich und den 17-jährigen Jugend-Nationalspielerinnen Lara Käpplein und Theresa Wurm „in der Hinterhand“ haben wir zudem mächtig Frauen-Power. Dass die SGA aufgrund der vielen gemeinsamen Trainingseinheiten schon immer eine besondere Stärke in den Doppeln aufweisen konnte, ist ein offenes Geheimnis. Das „Doppel-Polster“ soll auch in diesem Jahr den Grundstock für einen guten Saisonstart liefern. Los geht’s in der Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule am Samstag, den 22. September, 14.00 Uhr gegen den Aufsteiger TV Dillingen. Auch wenn das SGA-Team aufstellungsmäßig aus dem Vollen schöpfen kann, so wird nach Aussage von Spielertrainer Franklin Wahab der Gegner „keineswegs unterschätzt“. Dennoch: Die SGA ist nach der Papierform Favorit und freut sich auf den ersten Schlagabtausch der Saison.
„Kids haut rein“ – Herbst-Trainingslager für Anfänger und Fortgeschrittene! Jugendwartin Gisela Helwig weiß, dass die Herbstferien für Jugendliche manchmal ganz schön langweilig sein können. So lädt sie erneut zum traditionellen einwöchigen Sondertraining ein, das vom 16. bis 19. Oktober täglich von 9 – 13 Uhr in der ARS-Halle stattfindet. Teilnehmen können alle Mädchen und Jungen im Alter von 7 – 19 Jahren. Einige Plätze sind noch frei – Anmeldungen direkt an Gisela Helwig (T. 8562), die auch weitere Auskünfte gibt.
Das fängt ja gut an - Mona Reich gewinnt Deutsches Ranglistenturnier! In Altwarmbüchen bei Hannover fand am 15./16. September das zweite Deutsche Ranglistenturnier der Saison statt. Nachdem Mona bereits Platz 2 beim ersten Ranglistenturnier auf DBV-Ebene belegte, schlug sie diesmal ihre hessische Dauerkonkurrentin Stefanie Struschka vom TV Wehen im Dameneinzel-Endspiel in zwei Sätzen mit 21:18, 21:15 und rückte damit erneut in die TOP 3 von Deutschland auf. Auch Theresa Wurm und Lara Käpplein, die beiden 17-jährigen Nachwuchs-Asse der SGA, schlugen sich im Konzert der Großen hervorragend und spielten sich bis in die dritte Runde vor.
Reger Spielbetrieb – erneut startet die SGA mit sieben Mannschaften in eine Saison! Damit gehört unsere Abteilung einmal mehr zu den besonders regen hessischen Vereinen. Die einzelnen Mannschaften bilden sich mit ihren Mannschaftsführern (MF) oder Betreuern (B) wie folgt ab: Oberliga (MF Jule Peters), Verbandsklasse Hessen West (MF Patrick Büchner), Bezirksliga A Frankfurt (MF Alena Seiffert), Jugend Mini (B Wolfgang Handke), Schüler Mini (B Gisela Helwig), Schüler Mini U 13 (B Bernhard Schäfer).
Das hatte uns vor 20 Jahren niemand zugetraut
von Georg Komma
Das hatte uns vor 20 Jahren niemand zugetraut. Mittlerweile spielen wir zwei Jahrzehnte in der Bundesliga und sind damit der erfolgreichste hessische Klub seit der Verbandsgründung in den 50er Jahren. Fünf Jahre 1. Liga und 15 Jahre 2. Liga sprechen eine deutliche Sprache. Dabei war in dieser Zeit der 4. Platz in der 2. Liga die schlechteste Platzierung. Im ersten Heimspiel der neuen Saison trifft unser Team in der 2. Badminton Bundesliga am 22. September auf Aufsteiger Dillingen (14 Uhr/Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule Neu-Anspach).
Die neue Saison startet ohne Andi Heinz – dafür aber mit den beiden Ames-Brüder! Als der Weggang von Nationalspieler Andi Heinz zum Top-Team 1. BC Beuel feststand, war Handeln angesagt. Mit der überragenden niederländischen Nationalspielerin Samantha Barning und DBV-As Mona Reich sowie den Jugend-Nationalspielerinnen Lara Käpplein und Theresa Wurm verfügen wir über eine Top-Damen-Besetzung. Der Weggang von Andi Heinz, der zum Erstligisten 1. BC Beuel wechselte, wurde durch zwei Neuzugänge kompensiert: Die Geschwister Christopher (27 Jahre) und Sebastian (25 Jahre) Ames, die zuletzt mit dem BC Königshofen Regionalligameister wurden, haben als Deutsche Studentenmeister im Doppel 2012 bereits eine eindrucksvolle Visitenkarte abgegeben. Daniel Benz, Felix Schoppmann, Steffen Hornig und Spielertrainer Franklin Wahab komplettieren mit ihrer Erstligaerfahrung das Team.
Die Saison öffnet ihre Pforten - Firma Müller +Co (Schmitten-Brombach) erneut Hauptsponsor! Die Abteilungsfreude war groß, als der landesweit bekannte Herstellungsbetrieb von Türen und Fenstern mitteilte, dass er auch in der kommenden Saison für die SG Anspach in der 2. Liga aufschlägt. Ohne Sponsoren könnten wir den finanziellen Kraftakt nicht stemmen. Deshalb ein herzliches „Danke“ an Bernd Müller und sein Team, aber auch an die vielen weiteren Co-Sponsoren der heimischen Region, die uns den Rücken stärken.
Trainingslager vom Feinsten – Bundesliga-Cracks sponsern unsere Abteilung! Beispielhaftes Engagement zeigten die Aktiven der 1. Mannschaft, die am 11. August ihr mittlerweile schon obligatorisches „Training mit den Profis“ (zu Bundesligapreisen) anboten. Sie dokumentieren damit, dass sie bei den vielen badmintonspezifischen Ausgaben (Schläger, Sportkleidung, Reisekosten, Übernachtungs- und Startgelder) nicht nur die Hand aufhalten, sondern auch Bares in die Abteilungskasse spielen. Eine vorbildliche Aktion, die einmal mehr von Gisela Helwig und „ihren Hobby-Frauen“ lukullisch begleitet wurde.
150 Jahre SGA – ein Jubiläum mit viel Engagement und bleibenden Eindrücken! Da passte wirklich alles. SGA-Vorsitzender Ernst Graser verstand es mit seinem Team, alle Abteilungen einzubinden und zu begeistern. Für unsere Abteilung waren es insbesondere der unermüdliche Walter Ernst und Jugendwartin Gisela Helwig, die beinahe ohne Pause weit über den Badmintonbereich hinaus in Planungsanliegen und die praktische Realisierung des Festes eingebunden waren. Von diesen Vorbildern können wir alle viel lernen!
Auch die zweite Chance verpuffte für die blau-weißen SGAler …
von Georg Komma
Dass auch im Sport Freud und Leid nahe beieinander liegen, ist eine Binsenweisheit. Aufstiege und Klassenerhalte werden zu Recht bejubelt, Absteiger und Unterlegene brauchen erst einmal Zeit, um ihre Enttäuschung zu verarbeiten. In neunzehn Jahren Bundesligazugehörigkeit erlebte die SGA drei Aufstiege in die 1. Liga, gerade ist sie dabei, den dritten Abstieg einzuordnen. Das 1:5 beim 1. BC Beuel bildete am Dienstagabend den Abschluss einer Saison, die das junge Taunusteam wahrlich nicht als verlorene Saison bezeichnet.
 Das Resümee ist zunächst einmal spontan und nicht weit reichend, doch es ist schon realistisch genug, um den „Zurückgebliebenen“ in der 1. Liga zum Klassenerhalt oder zum Erreichen des Endkampfs um die Deutsche Meisterschaft zu gratulieren. Und das tun wir gerne. Unabhängig davon bedauert die SG Anspach den Rückzug des VfL Hamburg, weil der Verein den Verbleib in der Liga sportlich erarbeitet hatte. Der BV Gifhorn und die SG Anspach waren die Abstiegskandidaten der Liga – durch den unerwarteten Rückzug der Hanseaten erhielten die beiden Schlusslichter eine zweite Chance. Diese hat der BV Gifhorn in letzter Minute genutzt. Dass zuvor ein wenig Stimmungsmache angesagt war, ist verständlich. Unser Sport muss auch ein wenig poltern, um in die Schlagzeilen zu kommen. Das bringt Zuschauer und Einschaltquoten, vielleicht auch neue Sponsoren, „die sich ins Zeug legen.“ Die Sportlerinnen und Sportler tun dies eh schon – allesamt in einer vorbildlichen Form von Fairness, weit weg jeglicher Manipulation. Und das tut unserem Sport und unserem Image, das gerade mit vielen Händen weiter ausgebaut wird, außerordentlich gut. Dass an diesem Ausbau die Unterlegenen, die Underdogs der Liga oder die Absteiger auch beteiligt sind, sollten wir uns immer wieder ins Bewusstsein rufen. Schön, dass es viele Badmintonnester gibt, in die zunehmend mehr Kapital und Trainerkompetenz fließt.
Nüchtern betrachtet sind drei erspielte Unentschieden in einer Saison eine bescheidene Ausbeute. Drei Punkte alleine sind kein Grund zum Protzen. Sie dokumentieren – rein statistisch betrachtet – deutliche Unterlegenheit im direkten Vergleich. Gut, dass die SG Anspach ein Badminton-Soziotop ist, dessen regionaler, Identität stiftender Ansatz vom Umfeld gewünscht und nachhaltig gestützt wird. So wird der intern seit Wochen bekannte und bewusst nicht während der Saison veröffentlichte Weggang von Spitzenspieler Andi Heinz zum 1. BC Beuel ebenso verkraftet werden wie der erneute Gang in die 2. Liga – auch wenn er den aufopferungsvoll kämpfenden Aktiven des Teams schmerzt. Chef-Trainer und Rekordbundesligaspieler Franklin Wahab wird zur nächsten Saison bestimmt ein Team präsentieren, das sich im 20. Jahr Bundesligazugehörigkeit auf die 2. Liga freut. Den SGAlern, die bis zuletzt selbstbewusst und hoch motiviert an den Klassenerhalt glaubten und dafür kämpften, gilt die Anerkennung der ungeschwächten Fangemeinde: Mona Reich, Samantha Barning, Jule Peters, Theresa Wurm, Lara Käpplein, Lena Riepl, Daniel Benz, Andi Heinz, Felix Schoppmann, Steffen Hornig, Marc Helwig und Franklin Wahab.
 
Mit dem Fanschal eingeschworen - doch die Entscheidung ist vertagt
von Georg Komma
Um zwei Tage hat sich die Entscheidung um den heiß umkämpften Nichtabstiegsplatz in der 1. Badminton Bundesliga vertagt. Während der BV Gifhorn beim PTSV Rosenheim mit 1:5 unterlag, schrammte die SG Anspach in eigener Halle beim 2:4 gegen den SC Union Lüdinghausen nur hauchdünn an dem sehnlich erhofften Remis vorbei. So ändert sich nichts in der Tabelle – die SGA bleibt weiterhin mit einem Spielpunkt vor dem BV Gifhorn platziert.
Die SGA-Taktik konnte nur lauten: Alle Aufmerksamkeit den Doppel schenken, in denen zuletzt beachtliche Überraschungserfolge gelangen. In den Einzeln machte man sich aufgrund der überragenden Leistungspräsenz des Gegners wenig Hoffnung auf Erfolg: Yuhan Tan, Karin Schnaase und Endra Kurniawan spielten wie erwartet in einer Region, die den über 200 Zuschauern respektvolle Anerkennung entlockte. So gab es denn auch viel Applaus für besonders gelungene Aktionen des Gegners, ohne dass es sich dabei gleich um ein feindliches Überlaufen handelte. Nein, die zahlreichen stramm hochgehaltenen Fanschals zeigten bis zum letzten Schlagwechsel zu den blau-weißen SGA’lern mit den grünen Trikots. Doch bei denen platzte die „Doppelrechnung“ leider schon im Herrendoppel. Felix Schoppmann und Andi Heinz mochten sich noch so mühen, in der Endphase des Entscheidungssatzes mussten sie die Nationalspieler Bosch/Zurwonne ziehen lassen (16:21, 21:17, 15:21). Zeitgleich hatten Mona Reich und Samantha Barning immer besser ins Spiel gefunden, wurden selbstbewusster und egalisierten bravourös den 0:1-Rückstand (18:21, 21:15, 21:16). Die Ernüchterung folgte in den bereits angesprochenen Einzeln, in denen die SGA–Akteure klare Zweisatzniederlagen einstecken mussten. Ein Genuss für den badmintonverwöhnten Zuschauer stellte das abschließende GD dar, bei dem mit Samantha Barning, Ruud Bosch und Andi Heinz gleich drei Nationalspieler auf dem Feld standen. Und auch die praktizierende Ärztin Laura Ufermann (27 Jahre), die als Ersatz für Selena Piek eingesprungen war, erinnerte in vielen Szenen daran, dass sie noch vor kurzem zur DBV-Elite gezählt hatte. Der Dreisatzsieg von Andi und Samantha zum Saisonabschluss vor heimischem Publikum war noch einmal eine gelungene Werbung für den Badmintonsport. Fantastische Ballwechsel waren so sehr gepaart mit Spielfreude, artistischen Einlagen und Kampfgeist, dass der Funke sehr schnell auf die hierfür dankbaren, begeisterten Zuschauer übersprang.
Im Vergleich zur Saison 2010/11, als die SGA Meister der 2. Liga Süd wurde, hat sich die Zuschauerzahl in der ARS-Halle mehr als verdoppelt. 200 bis 300 Zuschauer besuchten in der laufenden Saison die Heimspiele – und alle träumen von einer Zugabe in der 1. Liga, wohl wissend, dass der 1. BC Beuel für das Verwirklichen der SGA-Träume einen sehr schweren Brocken darstellt.
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen