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Das letzte Heimspiel – ein weiterer kleiner Schritt Richtung Klassenerhalt und einem blau-weißem Wunder?
von Felix Schoppmann
Am 1. April (Sonntag, 14.00 Uhr, ARS-Halle Neu-Anspach) findet das letzte Saisonheimspiel der SGA statt. Zu Gast ist der Tabellenvierte SC Union Lüdinghausen.
Den Spielern und sicherlich auch den Zuschauern sind noch die Bilder vom Ende des Heimspiels gegen den BV Gifhorn im Kopf. Andi Heinz sicherte mit einem 3-Satz Sieg das Unentschieden gegen den BV Gifhorn. Anschließend wurde mit den gut 300 Fans auf der nahezu komplett vollen Tribüne gefeiert, aber nur über die gute Leistung an diesem Tage und nicht über einen erreichten Klassenerhalt. Bis dahin ist es nämlich noch ein weiter Weg...
Der nächste Teil dieses Weges wird an diesem Sonntag im Heimspiel gegen Lüdinghausen in Angriff genommen. Die Anspacher gehen als krasser Außenseiter in die Begegnung mit dem Tabellenvierten. Im Hinspiel unterlag die SGA mit nur einem Satzgewinn gar 0:6. Allerdings fehlten damals auch Andi Heinz und Samantha Barning. Beide sind am Sonntag voraussichtlich mit an Bord. In voller Besetzung rechnet sich das Team insbesondere in den Doppeldisziplinen einiges aus und will versuchen einen Punkt zu ergattern.
Ob eine Chance auf einen Punktgewinn realistisch ist wird maßgeblich von der Aufstellung der Gäste abhängen. Bis zum letzten Wochenende waren die Lüdinghausener drauf und dran in die Phalanx der „großen Drei“ einzudringen und einen Play-Off Platz zu ergattern. In den letzten beiden Spielen mussten die Gäste jedoch mit den Holländischen Nationalspielern Ruud Bosch und Selena Piek und dem Deutschen Nationalspieler Josche Zurwonne auf drei Leistungsträger verzichten. Bosch war bei den Polish International im Einsatz und Piek sowie Zurwonne verletzt. Daher ist noch nicht klar, mit welcher Besetzung die Gäste am Sonntag die Reise in den Taunus antreten werden. Doch wollen diese wahrscheinlich Ihre Restchance auf die Play-Offs noch nutzen und in dementsprechend starker Besetzung einen Punkt einfahren.
Nicht desto trotz hat das Team der SGA eine Menge Selbstvertrauen getankt und wird alles daran setzen am Sonntag über sich hinaus zu wachsen, egal mit welcher Aufstellung der Gast antritt. Die Mannschaft hat in den letzten Spielen immer gezeigt, dass Sie sich an das Niveau in der 1. Liga herangearbeitet hat und mittlerweile mehr als nur mithalten kann. Damit im letzten Heimspiel auch wieder eine große Leistung gelingt wird eine ähnlich „volle Bude“ wie gegen Gifhorn nötig sein, denn die Unterstützung von den Rängen hat maßgeblich zu den guten Leistungen beigetragen.
Auf geht’s zum letzten Heimspiel der SG Anspach in der 1. Bundesliga in dieser Saison, damit in der nächsten Saison hoffentlich noch einige folgen werden!
Das Endspiel hat stattgefunden – die Entscheidung ist vertagt
von Georg Komma
„Verrückte Situation“ in der Abstiegszone der 1. Badminton Bundesliga. Die SG Anspach und der BF Gifhorn lagen noch vor Tagen auf sicheren Abstiegsplätzen und wussten um die minimale Hoffnung, aus eigener Kraft das rettende Ufer zu erreichen. Dann folgte der schrittweise Rückzug des VfL Hamburg: Zunächst für das Ende der Saison geplant, dann „mit sofortiger Wirkung“. Diese Entscheidung wirbelte dann doch einige Emotionen auf, letztendlich sorgte sie für ein sog. Endspiel um den Klassenerhalt zwischen dem BV Gifhorn und der SG Anspach. Das Endspiel fand statt, doch die Entscheidung, wer von beiden Teams den bitteren Gang in die 2. Liga antreten muss, ist noch nicht gefallen. Das Ergebnis spiegelt deutlich ein Spiel auf Augenhöhe wider … 3:3 (8:8 / 291:293).
 Ca. 300 Zuschauer ließen sich nicht von der strahlenden Frühlingssonne locken, sondern bevorzugten den schweißtreibenden Kampf von zwei Erstligateams, die partout nicht absteigen möchten. Begeisterung pur herrschte bis zum letzten Ballwechsel – und der war erst um 17:29 Uhr beendet.  
Da beide Teams in Komplettbesetzung antreten konnten, war von vorne herein ein enges Match zu befürchten. Die Prognosen reichten von 2:4 bis 4:2, niemand tippte im Vorfeld auf ein klares Ergebnis. Bereits vor dem 1. Ballwechsel fielen die ersten strategischen Entscheidungen. Gifhorn baute auf das tags zuvor hervorragende Auftreten beim 2:4 gegen den 1. BC Beuel, die SGA bot überraschend Andreas Heinz im 2. HE auf, um mit ihm vielleicht sogar den Siegpunkt im Match anzustreben. Ein sehr hoch gestecktes Ziel, aber warum nicht ….
Die Rechnung ging im 1. HD auf. Daniel Benz und Felix Schoppmann (gegen M. Niesner/D. Porath) rissen die Zuschauer zu wahren Beifallstürmen hin, wiederholten ihren Sieg aus dem Hinspiel und brachten  die SGA mit 1:0 in Führung. Lange Zeit hielt auch das DD mit Mona Reich und Samantha Barning ihre Partie offen, ehe am Ende dann doch der Dreisatzsieg von C. Bott/S. Poznanovic zu Buche stand. Mit dem 1:1-Zwischenstand entschwand zusehends die Hoffnung, „mehr als ein Unentschieden zu reißen“. Auch wenn Daniel Benz dem estischen Nationalspieler Raul Must den ersten Satz abrang, danach spielte der vielfache WM-Teilnehmer seine ganze Routine und Kondition aus und brachte sein Team 2:1 in Front. Die Spannung war auf dem Siedepunkt, als in einem weiteren Dreisatzspiel Andi Heinz und Samantha Barning im GD gegen M. Niesner/S. Poznanovic die gegnerische Führung egalisierte. Ähnlich wie Daniel erging es dagegen Mona Reich im DE gegen die EX-SGA’lerin Carola Bott, die zwar anfangs mächtig Nerven zeigte, dann aber zu alter Klasse zurückfand.
 Für den Doppel- und Mixedspezialisten Andi Heinz bedeutete der Ausflug ins ungewohnte 2. Herreneinzel Nervenkitzel pur. Er hatte sich selbst die Aufstellungsvariante gewünscht und wollte seinem SGA-Team den bestmöglichen Dienst erweisen. Und das ist ihm mit seinem anfangs wackeligen, dann aber zunehmend deutlichen Dreisatzsieg bestens gelungen.
Alles in allem bleibt es im Kampf um den Klassenerhalt spannend. Die SGA hat zunächst einmal den bestehenden Abstand gewahrt und befindet sich weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz. Nun heißt es erst mal durchschnaufen, ehe die Aufmerksamkeit zum Restprogramm wandert: die SGA trifft auf den SC Union Lüdinghausen und den 1. BC Beuel, der BV Gifhorn auf den PTSV Rosenheim und den 1. BV Mülheim 
Die Chance auf ein blau-weißes Wunder
von Felix Schoppmann
Am Sonntag, 25. März, kommt es um 14 Uhr in der ARS Halle zu einem Endspiel um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga. Die unverhoffte Möglichkeit entstand dadurch, dass der Bundesligist VfL 93 Hamburg im Rahmen der Bundesliga-Vollversammlung am 17. März in Rüsselsheim  seinen sofortigen Rückzug aus der 1. Bundesliga bekannt gab. Die Mannschaft wird zu keinem Spiel mehr antreten, alle bisher erspielten Ergebnisse werden aus der Wertung genommen. Somit steht Hamburg als erster Absteiger fest. Ebenso verlieren alle Mannschaften ihre Punkte, die sie gegen die Hamburger geholt haben. Dieser Fakt trifft besonders die Mannschaft des BV Gifhorn. Drei ihrer vier Punkte holten die Niedersachsen gegen Hamburg. Damit rutscht Gifhorn  auf den 9. Tabellenplatz, während die SGA mit einem Punkt Vorsprung plötzlich Rang 8 der Tabelle einnimmt.
Diese Konstellation macht das bevorstehende Aufeinandertreffen zu einem vermeintlichen Endspiel um den Klassenerhalt. Im Hinspiel endete die Partie 3:3 unentschieden. Dieses Ergebnis macht die vergleichbare Leistungsstärke beider Mannschaften deutlich und lässt auf ein brisantes Rückspiel hoffen.
Die SGA tritt am Sonntag in voller Besetzung an. So ist auch der Einsatz der niederländischen Nationalspielerin Samantha Barning geplant. Gifhorn wird sicherlich auch in Bestbesetzung antreten, unter anderem mit dem estnischen Spitzenspieler Raul Must, der Kroatin Stasa Poznanovic, Carola Bott und Maurice Niesner.
„Wir wollen am Sonntag alles daran setzen, die Chance auf den Klassenerhalt beim Schopfe zu packen“, so der Tenor im Team. Und alle sehen es als Vorteil an, dieses Spiel vor heimischer Kulisse  austragen zu können. Zeigte diese Saison doch, dass die Heimspiele immer hervorragend besucht waren. Dass die junge Mannschaft gegen die oft übermächtige Konkurrenz in der Regel den Kürzeren zog, tat dem Zuspruch keinen Abbruch. Für dieses Vertrauen will sich die Mannschaft bedanken.
Auch wenn alle weiteren SGA-Teams an diesem Wochenende im Einsatz sind, wird die Tribüne zum Bersten voll sein. Nicht nur den Spielerinnen und Spielern, sondern auch den vielen Helfern und Organisatoren im Hintergrund, die in diesem Jahr Außerordentliches geleistet haben, dürfte dieses Bundesligaspiel mit Endspielcharakter ein Herzensanliegen sein.
Das „Anspacher Konzept“ mit Regionalidentität hat eine große Chance erhalten, eine weitere Saison in der höchsten Deutschen Spielklasse etabliert zu sein. Die Mannschaft ist hoch motiviert, aus dem kleinen Hoffnungsfunken ein Feuerwerk werden zu lassen. Mit dem deutlichen Pro zur Nachwuchsarbeit vor Ort soll das blau-weiße  Wunder zum 150. Geburtstag der SG 1862 Anspach wahr werden …
EM Mannschaften 2012: Deutschlands Damen sind Europameister
Zum sechsten Mal in Folge mit beiden Teams das WM-Ticket gelöst, erstmals einen EM-Titel geholt und zudem eine Silbermedaille gewonnen: Die Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften in Amsterdam (14. bis 19. Februar 2012) avancierte für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) zur erfolgreichsten in der Geschichte dieser Veranstaltungsform. Dabei krönten sich die Damen des DBV nach phänomenalen Leistungen zum Europameister, die Herren gewannen Silber. Herzlichen Glückwunsch den DBV-Assen – allen voran „unserer Ehemaligen“ Johanna Goliszewski, die im Halbfinale an der Seite von Juliane Schenk einen wichtigen Sieg im Damendoppel einfuhr - und dem gesamten deutschen Team zu diesen herausragenden Leistungen!
Lara Käpplein Deutsche Meisterin U 17 Mixed - Theresa Wurm Deutsche Vizemeisterin im Einzel U 17
SGA-Damen-Power pur bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2012 in Gera. Viele Faktoren sind wohl verantwortlich für den jüngsten Erfolg von Lara und Theresa: Trainingsfleiß, fachkompetente Betreuung durch HBV-Trainer Bernd Brückmann und Vereinstrainer Franklin Wahab – und vielleicht auch ein wenig die frische Bundesligaerfahrung, die die beiden mittlerweile bei der SGA sammeln konnten. Lara Käpplein (SG Anspach) errang den DM-Titel mit ihrem Partner Fabian Roth, Theresa Wurm unterlag im spannendsten Endspiel der Meisterschaften gegen Luise Heim nach fünf vergebenen Matchbällen im Entscheidungssatz mit 25:27. Zuvor hatte sie im vereinseigenen Halbfinale in drei Sätzen die Oberhand behalten. Die SGA-Familie gratuliert und freut sich auf die weitere sportliche Entwicklung der Talente. (gk)
Die Bundesliga spielte – doch auch die SGA trauert um HBV-Kaderspielerin Kaja Bahro
von Georg Komma
Im Vorfeld von entscheidenden Punktspielen schmieden Aktive und Betreuer an der Strategie, vergleichen und wägen ab, kümmern sich um letzte organisatorische Abstimmungen. Und dann platzt mitten in die Vorbereitung eine Nachricht, die alles andere als unwichtig oder peripher erscheinen lässt. Kaja Bahro, 19-jährige Kaderspielerin des HBV, Trainingspartnerin der SGA-Aktiven am Stützpunkt Frankfurt, Stammspielerin der Regionalligamannschaft SG Dornheim, Teilnehmerin der DM 2012, verunglückt mit ihrem Auto tödlich. Der Schock sitzt tief – bei allen Aktiven des HBV. Das Tragen eines Trauerflors des Bundesligateams der SG Anspach und eine Gedenkminute vor dem Spiel gegen den TV Refrath ist als Zeichen des Mitgefühls sicherlich nur ein kleiner Trost, aber ein wichtiger Moment des Innehaltens. Der Spielbetrieb geht weiter, auch wenn wir wieder einmal erfahren haben, wie grausam das Schicksal zuschlagen kann. Vor diesem Hintergrund tritt die Bedeutung eines Punktspiels in den Hintergrund, zu sehr überwiegen noch die gemeinsam erlebten Momente mit Kaja, der vorbildlichen Sportlerin.
Dabei war zu Beginn der Woche die Vorfreude auf das Match gegen den TV Refrath enorm. Die Optimisten tippten auf ein Unentschieden, die Realisten waren erheblich skeptischer - und das hatte allen Grund. Durch den Ausfall von Steffen Hornig (Muskelfaserriss) und Franklin Wahab (Betreuer der SGA-Asse Lara Käpplein und Theresa Wurm bei den deutschen Jugendmeisterschaften) war das SGA-Team erheblich geschwächt und auch Daniel Benz hatte seine bei den Deutschen Meisterschaften erlittene Fußverletzung noch nicht entscheidend auskuriert.
Die Hoffnungen aus SGA-Sicht ruhten wie so oft auf den Doppeldisziplinen. Das sahen auch die knapp 200 Zuschauer so, die viele Ballwechsel mit lang anhaltendem Beifall honorierten. Am Ende sprang jedoch nur der hart umkämpfte Dreisatzsieg im Damendoppel heraus (20:22, 21:12, 21:18), den Mona Reich an der Seite der aktuellen niederländischen Vizemeisterin im Damendoppel, Samantha Barning, sicherstellte. Felix Schoppmann und Andi Heinz verloren das „vielleicht doch machbare“  Herrendoppel (19:21, 17:21) ebenso knapp wie Andi Heinz und Samantha das Gemischte Doppel (21:14, 12:21, 15:21). Mona Reich konnte im Dameneinzel erwartungsgemäß der irischen Nationalspielerin Chloe Magee das Heft nicht aus der Hand reißen und unterlag dem Badmintonprofi in zwei Sätzen. (16:21, 13:21). So erging es auch dem tapfer kämpfenden Marc Helwig bei seinem 2. Bundesligaeinsatz (15:21, 6:21). Daniel Benz, der vor dem Match aufgrund einer leichten Verletzung, die er bei den Deutschen Meisterschaften erlitten hatte, durch Physiotherapeut Aljoscha Nickel hervorragend behandelt wurde, hatte es mit Jiann Shiarng Chiang zu tun, einem absoluten Hochkaräter aus Malaysia. „Daniel hat beide Sätze gut durchgehalten – er sollte in zwei Wochen wieder sein ganzes Potenzial abrufen können“, meint Sportwart Alexander Merget.
Am Ende stand ein 1:5 auf dem Spielbericht, das ein wenig weh tut. Es war eben doch die Komplettbesetzung aus Refrath der Gegener, deutlich gespickt mit Internationalität. Und schon waren unsere Gedanken wieder bei Kaja Bahro, deren großer Wunsch es noch war, baldmöglichst in der Bundesliga aufzuschlagen. Wir haben es heute für Dich getan, Kaja.
 
Fortsetzung der Aufholjagd?
von Felix Schoppmann
Am Samstag kommt es um 14 Uhr in der ARS Halle in Neu Anspach zum Bundesligaduell SGA gegen den TV Refrath. Die Anspacher wollen dabei Ihren Aufwärtstrend, den sie mit dem Unentschieden gegen Rosenheim eingeleitet haben, fortsetzen – vielleicht ist ja doch noch das Wunder „Klassenerhalt“ möglich.  
Die Begegnung verspricht hochkarätige Partien. Die Spieler der SGA machten am vergangenen Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld mit 4 Viertelfinalteilnahmen deutlich, dass Ihre Form stimmt. Besonders Andi Heinz trumpfte mächtig auf und kämpfte sich mit seinem Refrather Partner Max Schwenger bis ins Halbfinale vor. Am Samstag werden die Karten neu gemischt – da agieren Andi und Max vom Netz getrennt. Andis Partner heißt dann Felix Schoppmann und Max wird wohl mit Denis Nyenhuis antreten. Eine echtes „Knaller-Match“. Weiterhin tritt der Gast bei den Herren mit Kai Waldenberger und einer Asiatischen Nr. 1 im Herreneinzel an. Aufgrund der drei aus Asien gemeldeten Spieler ist noch nicht abzusehen, wer von diesen am Wochenende zum Einsatz kommt. Bei den Damen stellen sich mit Carla Nelte, der frisch gebackenen Deutschen Vizemeisterin im Doppel und Chloe Magee, irische Nationalspielerin, zwei Hochkaräter vor.   
Doch auch die SGA hat eine nationale Vizemeisterin zu bieten: Samantha Barning belegte bei den Niederländischen Meisterschaften Platz 2 im Damendoppel.
Die SGA wird am Samstag nicht in Bestbesetzung antreten können, da Steffen Hornig noch an seinem im Heimspiel gegen Rosenheim erlittenen Muskelfaserriss laboriert. Ersetzt wird er, getreu der Anspacher Vereinsphilosophie, von Eigengewächs Marc Helwig. Alle anderen Stammspieler sind jedoch an Bord.
Das SGA-Team ist hochmotiviert. Das treue, eigene Publikum soll durch eine gute Leistung belohnt werden. Am besten durch den ersten „Zweier“, den die Fans so gerne sehen würden. Das Hinspiel ging knapp mit 4:2 an den TVR. Kann die Leistung der letzten Begegnung abgerufen werden, dann sollte es zumindest einige enge Spiele geben.
Nun müssen nur noch viele Zuschauer kommen – so wie zuletzt, als es über 200 waren.
Ein Lebenszeichen
von Franklin Wahab und Felix Schoppmann
Mit einem Punktgewinn starten die SGAler hoffnungsvoll ins neue Jahr. Nach gut zwei Stunden Gesamtspielzeit machte das Mixed Andreas Heinz/Samantha Barning mit einer starken Leistung das 3:3 klar und animierte die gut 200 Zuschauer zu Standing Ovations.
Besonders Abteilungsleiter Georg Komma zeigte sich erleichtert: „Das war heute ganz wichtig für die Mannschaft. Hat sie doch gesehen, dass sie in Komplettbesetzung gegen viele Mannschaften in der 1. Liga bestehen kann."
Im ersten Herrendoppel befanden sich Andreas Heinz und Felix Schoppmann lange Zeit auf Augenhöhe mit den Nationalspielern Oliver Roth und Peter Käsbauer. Leider fehlte im dritten Satz dann etwas die Konstanz. Das Damendoppel Samantha Barning und Mona Reich konnte gegen die Routiniers van Doormalen/Bittner nur anfangs das Spiel offen gestalten, so dass es „nach dem ersten Drittel“ 0:2 stand und ein Punktgewinn in weiter Ferne lag.
Nachdem Mona Reich im Dameneinzel gegen die angeschlagene Nicole Bittner kampflos zu Punkten kam, hatte Daniel Benz seinen großen Auftritt: In einem begeisterten Spiel rang er Hannes Käsbauer in zwei Sätzen nieder. Gerade in den engen Phasen spielte der Anspacher mit viel Selbstvertrauen und durfte sich am Ende über seinen zweiten Saisonsieg im 1. Herreneinzel freuen.
Unglücklich war die verletzungsbedingte Aufgabe im 2. Herreneinzel von Steffen Hornig bei 13:11-Führung im zweiten Satz. Mannschaftsführer Franklin Wahab dazu: „Schade, Steffen hatte nach verlorenem ersten Satz gerade gut ins Spiel gefunden und eine erfolgreiche Marschroute gegen den jungen österreichischen Rosenheimer Matthias Almer entwickelt. Das letztendlich überraschende 2:2 nach dem zweiten Drittel des Spiels hatte zusätzliche Stimmung auf die Tribüne gebracht. Und mit den Zuschauern im Rücken hat Steffen, der aus beruflichen Gründen leider nicht mehr voll trainieren kann, schon so manches Match zu seinen Gunsten entschieden." Statt dem möglichen 3:2 stand es 2:3 – und wieder stand die SGA mit dem Rücken zur Wand.
Ein Knistern war in der Halle zu spüren, als Andreas Heinz und Samantha Barning das Spielfeld betraten, war doch immer noch der „einfache  Punktgewinn“ möglich. Beide starteten furios und konnten schnell eine Führung gegen ihre Nationalmannschaftskollegen Oliver Roth und Paulien van Doormalen herausarbeiten, die sie nie abgaben. Am Ende feierten die Zuschauer den Zwei-Satz-Erfolg wie einen Gesamtsieg, der zum Greifen nahe lag.
Ein tolles Ende für die Taunusstädter, das hoffnungsvoll auf die kommenden Aufgaben blicken lässt. Ein großer Wehrmutstropfen ist die Verletzung von Steffen Hornig und es ist fraglich, ob er zum nächsten Spiel fit wird. Am 11. Februar kommt es um 14.00 Uhr in der Anspacher ARS Halle zum nächsten Spiel gegen den TV Refrath. Bereits im Hinspiel war die SGA nahe an einem Punktgewinn und verlor nur knapp mit 2:4. Im Moment beträgt der Abstand zum rettenden Ufer zwar noch fünf5 Punkte, aber in den nächsten vier Spielen kommt es neben dem Duell mit Refrath noch zu den Begegnungen mit Mülheim, Gifhorn und Hamburg. Da alle Akteure Ihre Anpassungsschwierigkeiten an das Niveau der 1. Liga überwunden haben, blickt das Team diesen Aufgaben mit Selbstvertrauen entgegen. Gegen Refrath geht die Aufholjagd weiter, wohlwissend wie schwer die Aufgabe ist.
Kommen Sie also am Samstag, den 11. Februar, 14.00 Uhr, in die ARS Halle und unterstützen Sie das junge Anspacher Team! Geboten wird Badminton-Sport der Spitzenklasse!
Zweiter Dienstag-Heimspieltag der Saison am 24. Januar um 19.00 Uhr
von Felix Schoppmann und Franklin Wahab
Nachdem der erste Dienstag-Spieltag im November mit 280 Zuschauern ein voller Erfolg war, hofft die SGA auch dieses Mal auf ein volles Haus. Dieses Mal geht es gegen den "alten Rivalen" PTSV Rosenheim. Jahrelang lieferten sich beide Mannschaften in der 2. Bundesliga Süd denkwürdige Duelle um die Meisterschaft. Nachdem die Bayern letztendlich 2010 den Aufstieg schafften, zogen die Taunusstädter 2011 nach.
Das Hinspiel ging mit 1:5 recht klar an die Rosenheimer, allerdings musste die SGA auf ihre Leistungsträgerin Samantha Barning verzichten. Aber das Verletzungsgespenst wurde über die Jahreswende vertrieben (auch Andi Heinz fiel zwischendurch mit einem Daumenbruch aus) und nun kann wieder in voller Mannschaftsstärke angegriffen werden. Zuletzt zeigten sich die SGA-Akteure in sehr guter Form:
Samantha konnte bei den Estonian International 2x das Finale erreichen. Mona (2 Titel) und Daniel (1 Titel) waren erfolgreich bei den Südwestdeutschen Meisterschaften und Andi durfte sich über eine Nominierung für das Länderspiel gegen Österreich freuen.
Rosenheim wird mit einer deutsch-holländischen Nationalmannschaft mit eventuell malaysischer Unterstützung antreten:
Für OLIVER ROTH begann das Jahr 2012 mit einem Paukenschlag: Bei den Korea Open besiegte er mit seinem Partner Michael Fuchs die aktuellen Olympiasieger aus Indonesien Kido/Setiawan und bestätigte damit seinen aktuellen Aufwärtstrend.
Die Brüder HANNES und PETER KÄSBAUER zählen nun schon seit ein paar Jahren zum Stamm der deutschen Nationalmannschaft und konnten auf der europäischen Tour schon Titel abgreifen. Letzterer mit der Ex-SGAlerin Johanna Goliszewski im Mixed.
Bei den Damen halten PAULIEN VAN DOORMALEN und JOSEPHINE WENTHOLT die holländischen Fahnen hoch. Van Doormalen belegt in der aktuellen Damendoppelweltrangliste Rang 23, während Wentholt sich bei den Jugendeuropameisterschaften die Silbermedaille sichern konnte.
Verstärkt wird das Ensemble vom malaysischen Einzelspezialisten TAN CHUN SEANG. Als Ersatzspieler stehen Nicole Bittner und Barbara Bellenberg bereit.
Also wieder ein harter Brocken für die SG Anspach, die voraussichtlich in Komplettbesetzung antreten kann und sich auf eine heiße Partie mit zahlreichen Zuschauern freut.  
Jahresabschlusswanderung Badminton - ein MUSS für die SGA-Federballschar
Die traditionelle Jahresabschlusswanderung der Badmintonabteilung findet diesmal am Donnerstag, 29.12.2011, statt. Treffpunkt ist wie alljährlich der Parkplatz der ARS-Sporthalle. Einmal mehr geht es dann nach der Begrüßung und der „Feststellung der Anwesenheit“ (16.00 Uhr) zu einem Überraschungsziel. Ordentliches Schuhwerk und Taschenlampen sind angesagt, um die Lokalität sorglos zu erreichen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Der Abend klingt mit einem gemütlichen Essen aus. (gk)
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen