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Hessenmeisterschaften (fast) in SGA-Hand
Vier überragende SGA-ler im HD-Endspiel der Hessischen Meisterschaften:
Felix Schoppmann verpasst mit Steffen Hornig beim 21:19, 15:21, 25:27 gegen Daniel Benz und Franklin Wahab nur denkbar knapp den Titelgewinn. Nun ist der Blick auf das Hessenderby am 5.12. gegen den TV Wehen gerichtet! Beginn: 14.00 Uhr, ARS-Halle Neu-Anspach.
Einmal mehr übernahm der 1. BV Maintal Verantwortung und richtete die Hessenmeisterschaften 2010 aus. Und dass dabei nach langer Zeit mal wieder ein Titel für den Traditionsklub heraussprang, dürfte ihn besonders gefreut haben. Im GD siegte Christopher Fix/Tessa Koschig gegen unseren „Nicht-Mixed-Experten“ Daniel Benz (an der Seite von Eva Kohlhaas) in drei Sätzen. Das Restprogramm bestritten in den Hauptrollen unsere Aktiven, allen voran Daniel Benz, der seine Superform von der DBV-Rangliste konservieren konnte. Im Herreneinzel beherrschte er das Turnier nach Belieben und war auch im Endspiel eindrucksvoller Sieger gegen Steffen Peterskovsky (21:9, 21:10). Knapper ging es da schon im Herrendoppel-Endspiel zu, in dem sich gleich einer Vereinsmeisterschaft Franklin Wahab/Daniel Benz und Felix Schoppmann/Steffen Hornig gegenüberstanden. Am Ende hieß es 19:21, 21:15, 27:25 für den unverwüstlichen Franklin und den 14 Jahre jüngeren Daniel, dem zurzeit die Freude am Spiel und der Erfolg Pate stehen. Großer Jubel auch bei Mona Reich, die sich mit Steffi Struschka immer ganz enge Matches liefert. Diesmal hatte am Ende Mona die Nase vorn und freute sich über den 14:21, 21:18, 21:18 Dreisatzsieg gegen ihre Freundin und Trainingspartnerin. Dass sie sich weiterhin gut vertragen, zeigt der gemeinsame – wenn auch sehr knappe – Sieg im DD gegen die starke Maintaler Paarung Bel/Koschig (25:23, 21:19). Mona und Steffi sind eben doch absolute Einzelspezialistinnen. Fazit: Von 5 Titeln wechseln 3,5 zur SG Anspach, 1,0 zum 1. BC Maintal und 0,5 zum TV Wehen. Mit dritten Plätzen vervollständigen Jule Peters (DD) und Steffen Hornig (HE) die überragende Gesamtbilanz der SGA-ler. (gk)
Mona Reich und die Männer Daniel und Felix!
Es ist einfach sensationell, wie eindrucksvoll Mona ihre vierte Deutsche Rangliste in Folge gewinnt. In Regensburg unterstrich sie erneut Kampfkraft und Souveränität, auch wenn sie sich im Finale gegen Claudia Vogelgsang (Viernheim) mächtig strecken musste. Dass es im Doppel mit Steffi Struschka (Wehen) auch noch zu Rang 3 reichte, unterstreicht Monas Willen, auch in ihrer „Nichtlieblingsdisziplin“ ganz vorne mitmischen zu wollen. Dass nun auch die SGA-Männer in der DBV-Rangliste zurück sind, haben Daniel Benz und Felix Schoppmann mehr als deutlich bewiesen. Wie gut derzeit Daniel in Schuss ist, weist die aktuelle 11:1-Bilanz in den Bundesligaspielen aus. Nun setzte er noch eins oben drauf und spielte sich nach langer Ranglistenabstinenz – ungesetzt – auf Platz 3 im Herreneinzel. Dabei verpasste er im Halbfinale mit dem 26:28, 19:21 gegen den an Nr. 1 gesetzten Sebastian Rduch (VfL Hamburg / 1. Liga) nur um Haaresbreite den Einzug ins Finale. Noch besser verlief sein Start im Herrendoppel an der Seite von Felix Schoppmann, der nach langer Aufbauphase erstmals wieder an einem DBV-Ranglistenturnier teilnahm. Bis ins Endspiel drangen beide vor, um dann gegen die auf Setzplatz 1 geführten T. Hukriede / M Joppien in drei Sätzen den Kürzeren zu ziehen. Alle Achtung und herzlichen Glückwunsch zu dieser großartigen Leistung, die für den Kampf um die Meisterschaft in der 2. Liga zusätzliches Selbstbewusstsein verleihen sollte! (gk)
 
JUST MARRIED im Hessenpark von Neu-Anspach!
Am 20.11.2010 haben unter der Leitung des jüngsten hessischen Standesbeamten Matthias Schnorr, selbst engagiertes SGA-Mitglied, zwei SGA-Federball-Aktive den Bund fürs Leben geschlossen: Christian Komma und Nadine, geb. Wagner. Die Badmintonabteilung gratuliert herzlich und wünscht dem jungen Paar viele glückliche Stunden im trauten Heim mit Felix und natürlich im Kreise der Badmintonfamilie. (lj)
Eine große Portion Können und ein bisschen Glück trugen beim sensationellen 7:1-Auswärtserfolg gegen Fischbach die Farben des SGA-Fanschals
Jessica Fletcher (18 Jahre) überzeugte mit eindrucksvoller Leistung
Ich habe schon viele Bundesligaspiele gesehen, die bis zuletzt auf des Messers Schneide standen. Das war auch diesmal meine (4:4) Erwartungshaltung. Jedes andere Ergebnis könnte bei unterschiedlicher Tagesform möglich sein. Zu sehr kennen und schätzen die Aktiven das Leistungspotenzial des jeweiligen Gegenüber – es ist also alles angesagt, nur keine Überheblichkeit. Wie ernst unser Team die Partie einschätzte, zeigt die Maßnahme, erstmals die 18-Jährige Jessica Fletcher einzusetzen. Die Engländerin sprang - wie langfristig geplant - für Urlauberin Sonja Martenstein ein, die im SGA-Team gesetzt ist. Der SV Fischbach zeigte sich einem enormen Druck ausgesetzt, denn er musste mit Blick auf die avisierte Meisterschaft unbedingt den 3-Punkte-Abstand zur SGA verringern. Mit der bereits vor dem Spiel errungenen Herbstmeisterschaft in der Tasche konnte unser Team unbeschwert aufspielen – und das tat es dann auch in allen Disziplinen. Am Ende stand lediglich der Dreisatzerfolg von Fabian Hammes gegen Daniel Benz auf der Habenseite des SV Fischbach – und dieser Trostpunkt fiel beim Stand von 7:0 für die SGA. Beim genaueren Betrachten der Ergebnisse resümieren alle Beteiligten, dass Fischbach wohl eine der knappsten 1:7—Niederlagen in der Vereinsgeschichte erlitten hat. Drei Dreisatzspiele gingen hauchdünn an die SGA (2. HD Schoppmann/Hornig 25:23, 20:22, 21:18, 2. HE Andi Heinz 21:19, 10:21, 21:19, GD Wahab/Fletcher 12:21, 24:22, 21:19). Alleine der Punktestand von 389:361 zugunsten der SGA deutet die im Gesamtergebnis nicht erkennbare Ausgeglichenheit der Partie wieder. Unser Team zeigte eine hoch motivierte, konzentrierte Gesamtleistung – vor allem auch hinsichtlich des eindrucksvollen mentalen Stehvermögens in der Endphase der jeweiligen Sätze. Die „Maßnahme Jessica“ machte sich in jeder Hinsicht bezahlt. Die hochtalentierte Engländerin, die in Leeds zweimal pro Tag trainiert, legte sehr schnell ihre Anfangsnervosität ab und war an zwei wichtigen Spielpunkten beteiligt. Erstaunlich, wie schnell sich dabei die nie zuvor trainierte Abstimmung mit ihren Partnern (Mona und Franklin) vollzog. Über die glanzvoll errungene Herbstmeisterschaft freuen wir uns riesig. Der Weg zur Meisterschaft darf auch ein bisschen steinig sein. (gk)
Ohne Sonja Martenstein und Daniel Benz - aber mit Jessica Fletcher zum 8:0-Sieg gegen die Reserve des Deutschen Meisters Bischmisheim
Gegen die dezimierte 2. Mannschaft des Deutschen Meisters 1. BC Bischmisheim war es nicht so schwer, am Ende einen 8:0-Kantersieg einzufahren. Lediglich das 1. HD und das 2. HE gingen über drei Sätze, die weiteren Spiele verliegen deutlich zu unseren Gunsten. Erstmals trug Sonja-Ersatz Jessica Fletcher das Trikot der SGA und überzeugte auf der ganzen Linie. Sie hatte sich sehr schnell in das Team integriert und legte ihr Lampenfieber schon nach den ersten Ballwechseln ab. Ungleich schwerer wird für sie und das SGA-Team am Sonntag der Gang zum vorjährigen Vizemeister Fischbach, der darauf brennen wird, den 3-Punkte-Vorsprung der SGA zu reduzieren. (gk)
Erstmals für die SGA am Schläger: Englands Nationalspielerin Jessica Fletcher
Da kann eigentlich nur noch Sturmtief Carmen etwas dagegen haben, dass die 18-jährige Engländerin Jessica Fletcher ihr erstes Match für einen deutschen Verein bestreitet. Aber die Prognosen sind gut, zumindest so gut, dass Flugzeuge landen können. Und damit steht für die Wochenendspiele gegen Bischmisheim (Samstag, 14 Uhr, ARS-Halle) und Fischbach (Sonntag, 14 Uhr, in Kaiserslautern, Kaiserbergring 29) für Neuseeland-Urlauberin Sonja Martenstein ein außerordentlich guter Ersatz parat – auch wenn natürlich zunächst mal die Aufregung besiegt werden muss. Aber das ist es ja auch, was unseren Sport so spannend macht: Ein Stück Unberechenbarkeit, das uns schon oft viele positive Überraschungen bescherte. Hoffen wir einfach, dass Sturmtief Carmen vorüberzieht und Wirbelwind  Jessica für Furore sorgt. Immerhin war sie 3. der Jugend-EM 2010 und ist eine der talentiertesten Perspektivspielerinnen Englands. Das werden zwei harte Spiele – da ist man sich im Team sicher und entsprechend hoch sensibilisiert. Natürlich ist man bei zwei Punkten Vorsprung auf die Herbstmeisterschaft fixiert, aber dann darf in beiden Spielen nicht viel anbrennen. „Eigentlich müsste die Bude voll sein“, meint das Team, „denn einen solch guten Saisonstart haben wir schon lange nicht mehr hingelegt.“  Also, worauf wartet ihr noch? Come on and say: Hello!“ (gk)
Sensationeller 7:1-Erfolg im Spitzenspiel gegen Neuhausen
Zunächst gab es dutzendweise Spielbälle von Landrat Ulrich Krebs und Regionaldirektor Harald Fleischhauer (Frankfurter Volksbank), dann sahen die über 100 Zuschauer ein Spitzenspiel der Extraklasse. Alle Partien hatten den Reiz von Sieg und Niederlage - an diesem Tage mit dem besseren Ausgang für die SGA. Drei gewonnene Dreisatzspiel standen am Ende für die SGA zu Buche und sollten zu einem Sieg führen, der nach den Einzelergebnissen vielleicht doch etwas zuDer hoch ausfiel. Der SGA mag es recht sein, Neuhausen wird wohl einigen verlorenen Chancen nachtrauern. Am Ende stand es 7:1 für die SGA, die in allen Belangen begeisterte und stehende Ovationen entgegennehmen durfte. Nächstes Jahr bin ich wieder dabei, meinte der Hochtaunus-Landrat und verließ höchst angetan von den Leistungen der Badminton-Asse beim Stande von 4:0 für die SGA die ARS-Halle. "Jetzt wird wohl nichts mehr schiefgehen" meinte er. Und so kam es. Am Tag darauf empfing die SGA den TSV Neubiberg, der zuvor in Wehen eine 3:5 Niederlage einstecken musste und darauf brannte, Verlorenes wieder gut zu machen. Und so sah es zu Beginn der Doppel auch aus. Sowohl das 1. HD als auch das DD der SGA musste den 1. Satz abgeben und sich in der Folge mächtig ins Zeug legen, um doch noch den erhofften 2:0-Start hinzulegen. Danach war der Widerstand der Neubiberger gebrochen, denn sie wussten um die augenblickliche (Willens-)Stärke unseres Teams. Das 8:0-Ergebnis am Ende spiegelt nicht das Potenzial des Gegners wider, der auf seine finnische Nr. 1, Markus Heikkinen, verzichten musste. Mit den beiden deutlichen Siegen und dem Punktverlust des derzeit härtesten Verfolgers, 1. BC Viernheim, hat sich die SGA einen 2-Punkte-Vorsprung herausgearbeitet, über den sich an beiden Tagen je 100 Zuschauer riesig freuten. Die Mannschaft hat sich an diesem Wochenende prächtig präsentiert. Mona und Sonja harmonieren im Doppel immer besser und die Männer (allen voran Daniel Benz: 8 Siege / keine Niederlage) legen den wohl besten Saisonstart in der SGA-Geschichte hin. Doch bei aller spontanen Euphorie - der Weg zum Ziel ist noch lang und das reduzierte Verfolgerfeld lauert nur auf einen Ausrutscher der Taunusstädter. (gk)
Im SGA-Fanblock sitzt Landrat Ulrich Krebs!
Schon am vierten Spieltag kann in der Zweiten Badminton Bundesliga Süd beim Aufeinandertreffen der ungeschlagenen Spitzenreiter SG Anspach und TSV Neuhausen (5:1 Punkte) eine Vorentscheidung im Kampf um die Herbstmeisterschaft fallen. Aufschlag ist am Samstag, 30.10. (14.00 Uhr), in der ARS-Halle von Neu-Anspach.
Prominentester SGA-Fan wird Landrat Ulrich Krebs sein. Höchstpersönlich spendet er die Spielbälle für das Spitzenspiel, zu dem viele Zuschauer erwartet werden. Der Münchener Club aus Nymphenburg wird mit zwei weißrussischen, zwei englischen und zwei deutschen Aktiven antreten. Am Sonntag hat es die SGA mit dem TSV Neubiberg zu tun, der mit seinem sehr ausgeglichenen Team um die finnische Nr. 1, Markus Heikkinen, ein absolut ernst zu nehmender Gegner ist. Ballsponsor für dieses Match ist die Frankfurter Volksbank, die von Regionaldirektor Harald Fleischhauer vertreten wird. Den Sponsoren gilt unser herzlicher Dank. (gk)
Der Schweiß fließt in Strömen beim 18. SGA-Trainingslager
Das 18. kreisoffene Trainingslager der SG Anspach läuft derzeit auf Hochtouren. 26 Mädchen und Jungen trainieren mit einer wahren Trainerelite (Bundesligatrainer Christian Roth, Bundesligarekordspieler Franklin Wahab, Nationalspielerin Johanna Goliszewski, Bundesligaspieler Felix Schoppmann, Oberligaspielerin Kirsten Helwig und Junioren-Hoffnung Daniel Böse in der ARS-Halle. Bezuschusst wird dieses Event von Hauptsponsor INTER Versicherungen, so dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern nur Ballkosten entstehen. Eine feine Sache, für die Jugendwartin Gisela Helwig verantwortlich zeichnet. Neben dem Sport gibt es jede Menge Leckereien als Trost für den fließenden Schweiß: selbst gebackene Brezeln, geschälte Apfelstückchen als Vitaminspritze, Schokoladenriegel und einiges mehr – das kommt bei der Jugend bestens an. (gk)
Gerade noch mal gut gegangen - mit einem überragenden Daniel Benz
Das Spitzenspiel der Zweiten Liga Süd zwischen der SGA und dem 1. BC Viernheim erfüllte vor knapp 100 Zuschauern alle Erwartungen. Mit einem leistungsgerechten 4:4 trennten sich letztendlich die Teams – und alle sprachen von einem gerechten Ergebnis. Die SGA ging wie erhofft mit einem 2:1 aus den Doppeln heraus (Benz/Heinz und Schoppmann/Hornig siegten, Reich/Martenstein unterlagen nach packendem Kampf im 3. Satz mit 16:21). Als dann Arnd Vetters im 3. HE mühelos auf 3:1 erhöhte, waren die Hoffnungen nach einem doppelten Punktgewinn in greifbare Nähe gerückt. Doch dann kam die Stunde der Viernheimer, die mit drei Spielgewinnen in Folge (2. HE 21:18 im 3. Satz), DE (21:12 im 3. Satz) und durch einen sicheren Sieg im GD plötzlich mit 4:3 in Front lagen. Eher Außenseiterchancen hatte man Daniel Benz gegen die finnische Nr. 3, Aki Kananen, zugetraut. Doch unser „Radebeuler Urgestein“ spielte am Tag der deutschen Einheit wohl das Match seiner Karriere und gab seinem Gegner im dritten Satz mit 21:10 das Nachsehen. Damit rettete er dem Team in letzter Sekunde noch das Unentschieden, das die SGA in hervorragender Position belässt: punktgleich mit Neuhausen (der nächste Gegner der SGA) und Viernheim auf Rang „Eins“. Sicher ist, dass auch Neubiberg (4:2) und der unglücklich gestartete SV Fischbach bis zur Titelvergabe noch eine entscheidende Rolle spielen werden. Mannschaftsführer Franklin Wahab war jedenfalls mit der Leistung seines Teams hochzufrieden – auch wenn er den drei verlorenen Dreisatzspielen ein wenig nachtrauerte. (gk)
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©2009 Lars Janßen