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Ein Punkt blieb auf der Strecke
Nicht ganz zufrieden war unser Bundesligateam mit dem Vorrundenabschluss, denn mit 3:1 Punkten wurde ein weiterer Zähler gegenüber Rosenheim verloren. Zunächst lief es am Wochenende nach Plan, denn der 6:2 Erfolg bei der Reserve des Deutschen Meisters Bischmisheim war das Wunschergebnis. Dabei ist festzuhalten, dass die Saarländer ihr Aufstellungspotenzial gottlob nicht vollends ausschöpften. In jeder Phase des Spiels waren sie der erwartet gefährliche Gegner. Der 0:1-Rückstand nach dem 1. HD setzte die SGA gleich von Beginn an mächtig unter Druck. Da Carola Bott nicht zum Einsatz kam, waren die Damen der SGA von Beginn an einmal mehr die Trumpfkarte. So wendete sich durch den wichtigen Dreisatzerfolg von Vetters/Wahab im 2. HD das Blatt zu unseren Gunsten und fortan unterlag nur noch Daniel Benz im 1. HE.
Fischbach, das durch seine überragende Jugendarbeit besticht, musste auf Alina Hammes verzichten, die bei der Jugend-WM in Malaysia weilte. Sie spielte aber auf der SGA-Rechnung nicht die entscheidende Rolle. Vielmehr machte man sich im Vorfeld Gedanken, welche SGA-Herren wohl über die jungen Fischbacher triumphieren könnten (der älteste Spieler im Team ist 21 Jahre alt). Am Ende waren es nur Daniel Benz und Felix Schoppmann, die ein spektakulär gutes 1. HD einbrachten. Da nutzte es nichts, dass zwischenzeitlich eine 4:1 Führung der SGA zu Buche stand und viele  Zuschauer an einen sicheren Sieg geglaubt hatten. 
Wir ziehen Bilanz. Auch wenn der Abstand zu Rosenheim vier Punkte beträgt – das Team hat bisher  keineswegs enttäuscht. Die Damen spielen die beste Saison seit Bundesligazugehörigkeit und sind eine „bewunderte Bank“. Die Herren tun sich insbesondere in den Einzeln erstaunlich schwer. Schwerer als in der vorangegangenen Saison. Dennoch: Das Spitzenspiel in Rosenheim ging nur hauchdünn verloren. Nach sieben Pflichtspielen stehen wir als Vizemeister der Vorrunde dort, wo wir hin wollten – im oberen Tabellendrittel! Glückwunsch. (gk)
 
Am Wochenende gibt es harte Nüsse zu knacken ...
Mal sehen, wie die SGA die schwache Punkteausbeute vom „Bayern-Wochenende“ verkraftet hat. Zunächst einmal ist der Kontakt zum Meisterschaftsfavoriten Rosenheim abgebrochen. Drei Punkte Rückstand stehen für unser Team zu Buche und das ist in dieser starken Liga eine ganze Menge. Dennoch: Sowohl in Bischmisheim als auch in eigener Halle gegen Fischbach kann die Devise nur „punkten“ lauten. Kann man das starke Fischbacher Ensemble zumindest namentlich ausmachen, so ist man einmal mehr auf die Konstellation von Bischmisheim II gespannt, das den einen oder anderen Aktiven einsetzen könnte, der zu den Stammspielern und Leistungsträgern der „Ersten“ zählt. Ich bin zuversichtlich, dass Bischmisheim nicht alle Register ziehen wird, um keine Wettbewerbsverzerrung aufkommen zu lassen. Die Heimpartie am Sonntag beginnt um 14.00 Uhr. Diesmal hat der Wettergott Regen vorausgesagt - eine gute Voraussetzung, um den einen oder anderen Gartenfreund als zusätzlichen Zuschauer in die Halle zu locken. (gk)
 
SGA II Herbstmeister der Oberliga
Arolsen. Nun wird die Regionalliga angepeilt!
Strahlende Gesichter nach dem 6:2 Heimerfolg gegen Volkmarsen/Arolsen. Nun wird die Regionalliga angepeilt!
Die hauen ganz schön auf die Pauke. Herzlichen Glückwunsch! Eine tolle Vorrunde spielte das Team von Jule Peters in der Oberliga Mitte. Nun dürfen die Sektkorken knallen, denn mit Platz 1 (punktgleich mit Offenbach-Bieber und einen Punkt vor dem Saisonfavoriten Dortelweil) hatten auch Federball-Insider nicht gerechnet. Eine besondere Rolle spielt in der Crew Neuzugang Sebastian Kreibich, der mit seiner Routine und seinen vorbildlichen Auftritten zur sportlichen Leitfigur der jungen SGA-Nachwuchskräfte geworden ist. Klasse, dass ein Marc Helwig in Topform ist und Tobias Michels von seinem Studienplatz Karlsruhe zu allen Partien anreist. Jule Peters und Kirsten sind bei den Damen eine feste Größe und kompensieren das Fehlen der heranwachsenden Mütter Heike und Niki vereinzelt auch in der 3. Mannschaft. Mit Patrik Büchner, Nils Oldorf und Florian Henniges warten Eigengewächse auf den Sprung in den Oberligakader. Schön, dass Racketlon-Welt-As Oliver Kudicke immer mal wieder ins Oberligageschehen einspringt und dass die Grand Dame der frühen SGA-Bundesligazeit, Sanrda Mirtsching, auf Abruf zeigt, dass sie noch eine ganz Große ist. Sportwart Alex Merget kann sich freuen und genießt seine Einsätze erfolgreich als „Nachspiel“ zu seiner langjährigen intensiven Bundesligazeit. Wenn bald wieder unser Achillessehnen-Rekonvaleszent Tim Heinrich zum Schläger greifen kann, habe ich keine Sorge, dass die Spitzenposition bis zum Saisonende verteidigt werden kann. Im Moment jedenfalls ist bei den Aktiven eine Menge Lust darauf zu verspüren. (gk)
„Zieht den Bayern die Lederhosen aus …“ ging haarscharf daneben
Drei Mädels, um die uns die ganze Liga beneidet: Sonja, Mona und Johanna!
Das war vielleicht ein enges Match. Am Ende dokumentierte auch das Addieren der Spielpunkte eine nur hauchdünne Überlegenheit der Rosenheimer Crew im Spitzenspiel der Zweiten Badminton Bundesliga gegen unser tapfer kämpfendes Team. 307:305 für Rosenheim drückt die Ausgeglichenheit der Spitzenbegegnung eher aus, das ein Unentschieden verdient hatte. Aber der Sport ist gnadenlos – und manchmal ist es wirklich nur ein Fehler, der zwischen Traurigkeit und Jubel entscheidet. Von diesen Momenten gab es in der vor ca. 100 Zuschauern ausgetragenen Begegnung in Rosenheim einige. Das 5:3 am Ende der Partie bringt es nüchtern auf den Punkt: Rosenheim hatte an diesem Tag das Quäntchen Glück mehr gepachtet. Eine kleine Vorentscheidung fiel bereits im 1. Match der Partie, in der Felix Schoppmann und Daniel Benz im Entscheidungssatz bis zuletzt ganz nah am Ziel waren – aber in letzter Sekunde den Kürzeren zogen. 15:15, 16:15, 16:16, 17:16, 17:17, 18:17, 18:18, 19:18; 19:19, 19:20, 19:21! Auf der einen Seite Sekt, auf der anderen Selters, aber ein Klasse-Match! Das Damen-Dreigestirn der SGA glänzte einmal mehr und gewann alle Spiele, an denen es beteiligt war: Mona Reich (DE), Sonja Martenstein/Johanna Goliszewski (DD) und Johanna/Felix Schoppmann (GD) – um diese Stärke beneidet uns die gesamte Liga! Im letzten Spiel der Begegnung gab Steffen Hornig alles, um den starken Oliver Roth in die Knie zu zwingen. Aber auch er scheiterte nach Verlust des 1. Satzes im 2. Satz hauchdünn mit 21:23. Schade, dass es einige SR-Fehlentscheidungen gab – gut, dass die Spieler diese weitgehend in besonderer Fairness korrigierten.
Tags zuvor erwies sich Neubiberg als der erwartet starke Gegner, der nach der traditionellen, super-netten „Brot-Geste“ nichts mehr zu verschenken hatte. Warum auch. Die Neubiberger gingen „unterplatziert“ in die Begegnung und wollten endlich zeigen, dass sie viel stärker sind als bisher gezeigt. Zunächst konnte von einem Auftakt nach Maß gesprochen werden, denn eine 3:0 Führung (nach 1. HD, DD, DE) konnte nicht zwingend erwartet werden. Doch dann gerieten wir auf die Verliererstraße, die uns erstmals in der Punktrunde einen 3:4 Rückstand bescherte. Gut, dass Steffen Hornig im 3. HE eine hundertprozentige Leistung abrufen konnte und in letzter Sekunde das 4:4 Gesamtergebnis rettete. 
Nun heißt es für die SGA, sich im starken Verfolgerfeld zu behaupten. Bischmisheim II und Fischbach werden uns im Vorrundenfinale am 24./25.10. sicherlich alles abverlangen. (gk)
 
Spitzenspiel in Rosenheim
„Warm anziehen!“ heißt es am kommenden Wochenende für die SGA-Federballer beim Ausflug ins Bayernland. Und das bezieht sich nicht nur auf die kühlen Temperaturen, die erwartet werden, sondern auf die Schwere der Begegnungen in Neubiberg und Rosenheim. Wir haben allergrößten Respekt vor beiden Teams. Neubiberg ist derzeit weit unter Niveau platziert - da ist allerhöchste Aufmerksamkeit angesagt. Mit einem Sieg im Rücken würde die SGA jedoch mit breiter Brust nach Rosenheim reisen. Dann wäre  der Mannschaft um Mannschaftsführer Franklin Wahab alles zuzutrauen - insbesondere, dass sie über sich hinauswächst.
Dennoch: Realistisch betrachtet wäre ein Unentschieden in der Spitzenbegegnung ein Riesenerfolg und eine tolle Ausgangssituation für die Restsaison. Die Mannschaft reist bereits am Freitag in Komplettbesetzung gen Bayern und wird von einem kleinen Off-Court-Team begleitet. (gk)
Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag
Walter Ernst - über viele Jahrzehnte hinweg Idol und Integrationsfigur des Neu-Anspacher Sports - feiert heute bei bester Gesundheit seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar ist in der Tat eine außergewöhnliche Persönlichkeit, dessen Liebe zu den vielen Sportlerinnen und Sportlern weit in die heutige Zeit hineinwirkt. Zunächst galt sein Interesse nahezu allen Sportarten. Schon berufsbedingt hatte er als Hausmeister der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sporthalle täglich Gelegenheit, seine Herzlichkeit, sein handwerkliches Geschick und seine hundertprozentige Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen. Alle profitierten von seinem Einsatz, der schon in jungen Jahren weit in den ehrenamtlichen Bereich hinein reichte.
Am 26. November 1977 war er neben Sabine Leon und Georg Komma Gründungsmitglied der heute so erfolgreichen Badmintonabteilung und setzte viele Akzente für eine gesunde Entwicklung der neuen Sparte.
Noch heute sitzt Walter Ernst als Hobbywart im Vorstand der Abteilung, ist einmal wöchentlich als über alles geliebter Trainer seiner „Hobbyfrauen“ tätig, hilft beim Auf- und Abbau des Bundesliga-Ambientes in der ARS-Halle und sitzt bei jedem Bundesliga-Heimspiel gemeinsam mit seinem 81-jährigen Freund Günther Helwig an der Tageskasse.
Die Badminton Bundesligamannschaft nahm ihn beim letzten Heimspiel in die Mitte, um heute mit diesem Foto zu gratulieren. Viel Gesundheit, Walter – und ein herzliches Danke für Dein Engagement! (gk)
SGA siegt 7:1 und 6:2 und steht mit Rosenheim punktgleich an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Süd
 von Georg Komma
 
Die liebe Sonne und zwei wunderbare Herbsttage waren die Hauptverantwortlichen an der diesmal eher spärlichen Zuschauerkulisse bei den Heimspielen gegen Neuhausen und Viernheim. Dabei ließ sich der wahrlich verwöhnte Badmintonfan der SG Anspach zwei Spiele auf sehr hohem sportlichem Niveau entgehen.  367:322 lautete am Ende der Stand der Spielpunkte gegen Neuhausen – und auch der Kenner vermutet hinter dieser Zahl nicht ein klares 7:1 der SGA. Tatsächlich war unser Team bis auf das 3. HE in allen Begegnungen gerade im entscheidenden Moment bestens präpariert und punktete. Nach den drei Doppeln blieb es der im Moment ungemein stark aufspielenden Mona Reich das 4:0 vorbehalten. In einer Klassepartie gegen die 44-jährige Weltmeisterin der AK O 40, Vlada Cernjawskaja, lag sie im 3. Satz nach 11:5-Führung schon mit 11:14 zurück (9 Punkte in Folge für Vlada), ehe sie dann in einer hoch spannenden Endphase doch noch mit 23:21 das bessere Ende für sich erspielte. Beide Spielerinnen hatten je zwei Matchbälle. Und noch etwas, was für die große, besondere Klasse der Weißrussin spricht: Sie korrigierte eine Schiedsrichterentscheidung beim Stand von 20:20 im 3. Satz zu Gunsten von Mona. Dieses Verhalten muss nicht kommentiert werden! Daniel Benz wird immer stärker und kann zunehmend sein vorhandenes spielerisches Potenzial abrufen. Weißrusslands Nr. 1, Ykautschuk, hatte in zwei Sätzen das Nachsehen. Es war einmal mehr eine Begegnung, die von der Ausgeglichenheit des SGA-Teams profitierte -  und dass die SGA in dieser Saison mit drei überragenden Damen antreten kann, zeigt sich als besondere Trumpfstärke.
 
Viel Respekt vor dem Sonntag-Gegner 1. BC Viernheim bestimmte die Vorgespräche bei der SG Anspach. Vor allen Dingen die Namen Kananen (Finnlands Nr. 3) und Siegemund (der in Deutschland ein Stück Badminton-Geschichte geschrieben hat) löste erst einmal zurückhaltende Skepsis aus. Auf dem Spielfeld kam dann doch alles anders. Felix wirkte ungemein sicher und Daniel sprühte vor Spielwitz. Damit hatten Siegemund/Hoffmann wohl nicht gerechnet und unterlagen überraschend deutlich. 1:0 für die SGA. Enger wurde es dann im DD, das über drei Sätze ging. Doch auch hier bärenstarkes Badminton von Jo und Son in der Endphase des Matches, das zur beruhigenden 2:0-Führung führte. Überraschungscoup im 2. HD. Durch Arnds Startverzicht im 2. HD konnte Steffen wertvolle Doppelpraxis sammeln und glänzte an der Seite von Franklin mit einem Zweisatzsieg. Nach Monas überraschend leicht erspielten Sieg im DE stand es 4:0 – ein Ergebnis, das zuvor niemand auf der Rechnung hatte – schon gar nicht der Gegner. Dem ungemein stark aufspielenden Kananen konnte Daniel trotz absolut überzeugender Leistung leider nicht in der ganzen Partie Paroli bieten und unterlag zum 4:1. Ein absolut souverän heraus gespielter Sieg im GD durch Felix und Johanna und der Erfolg im 2. HE von Arnd Vetters, der letztendlich von der gesundheitlich bedingten Aufgabe seines Kontrahenten Felix Hoffmann  profitierte, brachten die SGA endgültig auf die Siegerstraße. Als der Gesamtsieg längst in trockenen Tüchern war, unterlag Steffen Pavel Mecar aus Tschechien in drei Sätzen. Der 6:2-Sieg geht absolut in Ordnung – einmal mehr bildete sich die Geschlossenheit des Teams als besondere Trumpfkarte ab. In dieser Form fährt die SGA nicht in der Rolle des Außenseiters zum punktgleichen Tabellenführer nach Rosenheim.
 
 
Alle an Bord bei den Heimspielen gegen Neuhausen und Viernheim
Georg Komma
 
Endlich fliegen auch in der ARS-Halle wieder die Federbälle! Mit dem schwer erkämpften 6:2-Auftaktsieg in Hanau ist die SGA optimal in die neue Punktrunde gestartet. Nun heißt es, in den ersten Heimspielen am Ball zu bleiben und möglichst vier Punkte einzufahren. Dass dieses Unterfangen ein sehr hochgestecktes Ziel ist, ist allen Aktiven klar. „In dieser Saison kann am Ende jedes Team im vorderen Drittel landen“ mein Sportwart Alex Merget, der deshalb auch davor wart, die Wochenendgegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Das werden sicherlich ganz enge Spiele, die in der Begegnung der jung gebliebenen vielfachen Oldie-Weltmeisterin Vlada Chernjawskaja gegen Anspachs DBV-Ranglistenerste im Einzel, Mona Reich, einen besonders hervorzuhebenden sportlichen Höhepunkt haben sollte. Gut ist, dass die Verletztenliste der SGA wieder leer ist. Johanna und Felix haben das Training wieder voll aufgenommen und fiebern der Heimspielatmosphäre entgegen. Gespannt sind die SGA-Fans besonders auf das Auftreten des vielfachen Deutschen Meisters Björn Siegemund (1. BC Viernheim) und des Weißrussen Yauheni Ykautchuk (TSV Neuhausen), die sehr viel internationale Erfahrung und Klasse einbringen. Die Badminton Fans der Region sollten sich den Wochenend-Leckerbissen nicht entgehen lassen. Es könnte spannend werden …! Am Samstag wird gegen Neuhausen aufgeschlagen, am Sonntag gegen Viernheim. Beginn wie immer: 14.00 Uhr! 
Trainingslager in den Herbstferien
Was macht man in den Herbstferien, wenn es regnet und keine Hausaufgaben gemacht werden müssen? Ausschlafen. O. k., das sehe ich ein! Aber aufregend ist das auch nicht gerade. Wie wäre es denn mal mit der Teilnahme am Badminton-Trainingslager der SG Anspach? Es dauert vom 13. bis 16. Oktober und findet täglich von 9.00 - 13.00 Uhr in der ARS-Sporthalle statt. Die Teilnahme kostet zwischen 40 - 60 Euro, bei 16 Trainerstunden sind das maximal 3,75 Euro pro Stunde - und da sind die Bälle noch eingeschlossen. Da sollte keiner lange überlegen, sonst sind die Plätze restlos vergeben. Eines verrate ich noch: Franklin Wahab, Rekord-Bundesligaspieler mit 243 Einsätzen, Mannschaftsführer des Bundesligateams, B-Lizenzinhaber und seit 21 Jahren Punktesammler im Trikot der SGA ist der Chef-Trainer...!!! Also noch mal: Ganz schnell im Training oder bei Jugendwartin Gisela Helwig, Tel. 06081-8562, anmelden. (gk)
Schweres Auftaktspiel mit Happy End dank „Vadder Vetters“
Spätestens als Felix Schoppmann signalisierte, dass er wegen einer Zerrung nicht im Auftaktspiel gegen die TG Hanau dabei sein kann, war allen Beteiligten der SGA klar, dass die ehe schon enge Partie noch enger werden sollte. Zuletzt hatte das so überzeugende Doppel Schoppmann/Benz viele wichtige Meisterschaftspunkte eingefahren – nun bedurfte es gleich zweier Neuformationen. So sehr sich Daniel und Franklin im 1. HD auch mühten, sie fanden kein überzeugendes Konzept, ihre Gegner zu knacken. Und das lag nicht allein an den sehr langsamen Bällen. Im Damendoppel feierte Sonja nach einer einjährigen Verletzungspause Rückkehr ins Team und ließ an der Seite von Johanna nichts anbrennen. Mit einem leichten Zweisatzsieg war das 0:1 schnell egalisiert - das Match blieb offen. Nun lag es an Steffen und Arnd, die Weichen in die richtige Stellung zu bringen. Und das taten sie eindrucksvoll. Sie harmonierten prächtig, waren zu jeder Zeit wach und hochkonzentriert – und gingen als verdiente Sieger vom Platz. Die 2:1-Führung baute Mona im Dameneinzel eindrucksvoll zum 3:1 aus. Doch dies sollte die letzte klare Partie des Tages gewesen sein. Daniel hatte es im 1. HE mit dem sehr starken Yong zu tun. Er startete zwar stark in die Partie, musste aber zunehmend dem indonesischen Routinier Tribut zollen. Vielleicht steckte Daniel doch noch das mehrwöchige Trainingslager in den Knochen. Ich bin sicher, Daniel wird in den nächsten Wochen noch überragende Spiele bieten. Nach dem Dreisatzmatch stand es 3:2 für uns, doch wer glaubte, dass das GD eine leichte Angelegenheit würde, sah sich getäuscht. Johanna und Franklin, die seit langem nicht mehr im GD Seite an Seite standen, mussten sich mächtig strecken, um im 3. Satz 21:19 die Oberhand zu behalten. Am Ende waren sie und vor allem auch die vielen mitgereisten Fans froh über den 4:2-Zwischenstand. Die parallel ausgetragenen Einzel von Arnd und Steffen waren an Spannung nicht zu überbieten und es bedurfte schon eines Kraftakts, um der Hanauer Herren-Stärke Paroli zu bieten. Und wiederum war es erst der 3. Satz, der zu unseren Gunsten die Entscheidung brachte. Dieses Hanauer Team hat das Potenzial, alle Zweitligamannschaften in Verlegenheit zu bringen. Wir freuen uns erst mal über einen gelungenen Saisonauftakt. Und natürlich auf die ersten Heimspiele am 26./27. September gegen Neuhausen und Viernheim. (gk)
 
 
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen