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Franklin Wahab, Anspacher Glücksfall mit atemberaubender Spielbilanz …
Rekord-Bundesligaspieler Franklin Wahab: 250 Bundesligaspiele in Folge für die SGA am Ball
Ein wohl einmaliges Jubiläum feiert am 22.11.2009 Franklin Wahab von der Badmintonabteilung der SG Anspach. Der 35-jährige „Frankfurter Bub“ hat das randsportartspezifische Entwicklungsmärchen der SG Anspach (mit fünf Aufstiegen in Folge 1988 – 1993) mit unglaublicher Zuverlässigkeit, und beeindruckendem Vorbildcharakter mitgeprägt.
Franklin wird bezüglich seiner sportlichen Laufbahn den „Bundesliga-Einstiegstermin“ 18.9.1993 nicht vergessen. Damals bestritt der in Frankfurt geborene Indonesier, der mittlerweile „Badmintondeutscher“ ist, im Trikot des Aufsteigers SG Anspach als 19-Jähriger sein erstes Match in der Zweiten Badminton Bundesliga. Gegner war die BSG Neckarau.
Was nun folgte, ist eine unglaubliche Serie, die vermutlich bundesweit nicht zu toppen ist. Ohne Unterbrechung steht er seitdem in der Anfangsformation seines Bundesligateams. Am 22. November 2009 steigt um 14.00 Uhr im Hessenderby gegen die TG Hanau das persönliche Highlight des Mannschaftsführers der SGA mit Bundesligaspiel Nr. 250 in Folge. Vier Jahre 1. Liga, 12 Jahre 2. Liga! Niemals spielunfähig verletzt, krank, verhindert, müde, im Urlaub, formschwach. Sensationell! Ein beeindruckendes Rezept für diese schier unglaubliche Kontinuitäts-Fitness hat er nicht. „Da hab’ ich einfach nur Glück gehabt“, meint er dankbar.
In der Badmintonszene ist Franklin Wahab kein Unbekannter. In den DBV-Ranglisten tauchte er in den letzten Jahren im Gemischten Doppel und im Herrendoppel regelmäßig weit oben auf, an der Seite von Arnd Vetters brachte er es im Doppel gar auf Platz 42 der Weltrangliste. Mit seiner langjährigen Mixed-Partnerin Sandra Mirtsching und seinem „Anfangsdoppelpartner“ Oliver Kudicke (zurzeit T0P 5 der Weltrangliste im Racketlon), feierte der gewandte, trickreiche Sprung-Smash-Spezialist zahllose Erfolge.
Für mich selbst war es ein Geschenk, den lernbegierigen, jungen Franklin trainieren zu dürfen .Später haben ihn die Ansprüche des Badminton-Bildungsweges im Heinrich-Heine-Sportgymnasium Kaiserslautern und von HBV-Trainer Bernd Brückmann in die Erfolgsspur gebracht.
Nach dem Tod seines Vaters Icky, der in der indonesischen Botschaft tätig war und in der Badmintonszene einen überragenden Namen als Spiele-Analytiker besaß, wurde die SG Anspach noch intensiver seine Anlaufstation.
Auch Mutter Ratna, in Frankfurt Chefin eines kleinen Reisebüros für Fernostreisen (INDOGERMA), ist fester Bestandteil der SGA-Badmintonfamilie. Franklin ist ein absolut geselliger Typ, der stolz ist auf seinen großen Freundeskreis. Angesprochen auf seine Stärken, kommt nach bescheidenem Zögern ein sympathisch offenes „kreativ, kommunikativ und kompetent“. Es ließen sich aus meiner Sicht viele würdigende Adjektive hinzufügen, die ihn – unabhängig von seiner unglaublichen „Spiele-Serie“ – als zurückhaltenden, total sozial eingestellten Vorbildsportler charakterisieren. Franklin ist im Herzen Hessens zu Hause, obgleich er seiner „Ur-Heimat Indonesien“ gerne Faszinierendes entlockt.
Mit „jam karet“, was übersetzt so viel heißt wie „Gummi-Uhr“, beschreibt er gerne das Pünktlichkeitsverhalten des Indonesiers. Er selbst sei in der Regel ein überpünktlicher Typ, müsse aber manchmal das „zu-spät-kommen-Ding“ durchziehen, um seinem Image als Indonesier gerecht zu werden.
Franklin blieb trotz vieler lukrativer Angebote seinem Heimatverein treu und wird vielfach mit Ex-Profi Charly Körbel (Eintracht Frankfurt) verglichen, dem Rhein-Main-Sport-Vorbildsmann von der Nichtrandsportart Fußball.
Am 22.11. sollten die Badmintonfans der Rhein-Main-Region die Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule Neu-Anspach bis auf den letzten Platz füllen, um einen großen Sportsmann zu ehren. (gkomma)
Johanna siegt zweimal bei DBV-Rangliste in Regensburg
Papa Andreas (ehemaliger Mixed-WM bei den Oldies) ist sicherlich der beste Berater unserer Nr. 1, Daniel Benz
DBV-Ranglisten werden scheinbar immer mehr zu einem Profilierungsturnier für die SGA-Damen. In Regensburg schlug Johanna Goliszewski gnadenlos zu. Zunächst siegte sie im Mixed-Endspiel mit dem Rosenheimer Peter Käsbauer (21:14, 21:19), dann brachte sie auch noch das Damendoppel-Endspiel an der Seite von Carla Nelte (21:19, 21:15) nach Hause. Gegnerinnen waren Mona Reich und Steffi Struschka (TV Wehen). Für Mona blieb es jedoch diesmal beim 2. Platz im Doppel, im Einzel schied sie topgesetzt bereits in Runde 2 gegen die starke Refratherin Mette Stahlberg aus. Die sensationell gute Saisonleistung der SGA-Damen spiegelt unter anderem auch die 27:1 (Sieg/Niederlage) Bilanz aus der Vorrunde der 2. Liga wieder. Einen überraschend guten 5. Platz erreichte Daniel Benz mit seinem Hanauer Partner Andreas Heinz. Das lässt für die Rückrunde den erhofften Formanstieg erkennen! (gk)
Johanna oha bei den 34. Internationalen Meisterschaften von Ungarn
Johanna und Jeanine spielen sensationelle Internationale Meisterschaften von Ungarn - nun geht's ins Trainingslager für die Jahresabschlusswanderung der Abteilung!
Sie hat mal wieder mächtig auf die Pauke gehauen, unsere Jo! Gemeinsam mit Peter Käsbauer, dem sie unlängst in Rosenheim noch die Punkte abnahm, kämpfte sie sich als ungesetztes Duo bis ins Endspiel des Mixed-Wettbewerbs durch und scheiterte dort erst im Entscheidungssatz gegen die Polen Wojciech Szkundlarczyk und Agnieszka Wojtowska mit 15:21, 21:8, 10:21. Dass Johannas Freundin Jeanine Cicognini, Olympiateilnehmerin und zuletzt „aufgestumpte Mitwanderin“ bei der traditionellen Jahresabschlusswanderung unserer Abteilung, in Budapest das Dameneinzel gewann, machte die Freude perfekt. Da sagen wir doch gerne: „Glückwunsch Johanna .. und natürlich auch Glückwunsch Jeanine!" (gk)
Ein Punkt blieb auf der Strecke
Nicht ganz zufrieden war unser Bundesligateam mit dem Vorrundenabschluss, denn mit 3:1 Punkten wurde ein weiterer Zähler gegenüber Rosenheim verloren. Zunächst lief es am Wochenende nach Plan, denn der 6:2 Erfolg bei der Reserve des Deutschen Meisters Bischmisheim war das Wunschergebnis. Dabei ist festzuhalten, dass die Saarländer ihr Aufstellungspotenzial gottlob nicht vollends ausschöpften. In jeder Phase des Spiels waren sie der erwartet gefährliche Gegner. Der 0:1-Rückstand nach dem 1. HD setzte die SGA gleich von Beginn an mächtig unter Druck. Da Carola Bott nicht zum Einsatz kam, waren die Damen der SGA von Beginn an einmal mehr die Trumpfkarte. So wendete sich durch den wichtigen Dreisatzerfolg von Vetters/Wahab im 2. HD das Blatt zu unseren Gunsten und fortan unterlag nur noch Daniel Benz im 1. HE.
Fischbach, das durch seine überragende Jugendarbeit besticht, musste auf Alina Hammes verzichten, die bei der Jugend-WM in Malaysia weilte. Sie spielte aber auf der SGA-Rechnung nicht die entscheidende Rolle. Vielmehr machte man sich im Vorfeld Gedanken, welche SGA-Herren wohl über die jungen Fischbacher triumphieren könnten (der älteste Spieler im Team ist 21 Jahre alt). Am Ende waren es nur Daniel Benz und Felix Schoppmann, die ein spektakulär gutes 1. HD einbrachten. Da nutzte es nichts, dass zwischenzeitlich eine 4:1 Führung der SGA zu Buche stand und viele  Zuschauer an einen sicheren Sieg geglaubt hatten. 
Wir ziehen Bilanz. Auch wenn der Abstand zu Rosenheim vier Punkte beträgt – das Team hat bisher  keineswegs enttäuscht. Die Damen spielen die beste Saison seit Bundesligazugehörigkeit und sind eine „bewunderte Bank“. Die Herren tun sich insbesondere in den Einzeln erstaunlich schwer. Schwerer als in der vorangegangenen Saison. Dennoch: Das Spitzenspiel in Rosenheim ging nur hauchdünn verloren. Nach sieben Pflichtspielen stehen wir als Vizemeister der Vorrunde dort, wo wir hin wollten – im oberen Tabellendrittel! Glückwunsch. (gk)
 
Am Wochenende gibt es harte Nüsse zu knacken ...
Mal sehen, wie die SGA die schwache Punkteausbeute vom „Bayern-Wochenende“ verkraftet hat. Zunächst einmal ist der Kontakt zum Meisterschaftsfavoriten Rosenheim abgebrochen. Drei Punkte Rückstand stehen für unser Team zu Buche und das ist in dieser starken Liga eine ganze Menge. Dennoch: Sowohl in Bischmisheim als auch in eigener Halle gegen Fischbach kann die Devise nur „punkten“ lauten. Kann man das starke Fischbacher Ensemble zumindest namentlich ausmachen, so ist man einmal mehr auf die Konstellation von Bischmisheim II gespannt, das den einen oder anderen Aktiven einsetzen könnte, der zu den Stammspielern und Leistungsträgern der „Ersten“ zählt. Ich bin zuversichtlich, dass Bischmisheim nicht alle Register ziehen wird, um keine Wettbewerbsverzerrung aufkommen zu lassen. Die Heimpartie am Sonntag beginnt um 14.00 Uhr. Diesmal hat der Wettergott Regen vorausgesagt - eine gute Voraussetzung, um den einen oder anderen Gartenfreund als zusätzlichen Zuschauer in die Halle zu locken. (gk)
 
SGA II Herbstmeister der Oberliga
Arolsen. Nun wird die Regionalliga angepeilt!
Strahlende Gesichter nach dem 6:2 Heimerfolg gegen Volkmarsen/Arolsen. Nun wird die Regionalliga angepeilt!
Die hauen ganz schön auf die Pauke. Herzlichen Glückwunsch! Eine tolle Vorrunde spielte das Team von Jule Peters in der Oberliga Mitte. Nun dürfen die Sektkorken knallen, denn mit Platz 1 (punktgleich mit Offenbach-Bieber und einen Punkt vor dem Saisonfavoriten Dortelweil) hatten auch Federball-Insider nicht gerechnet. Eine besondere Rolle spielt in der Crew Neuzugang Sebastian Kreibich, der mit seiner Routine und seinen vorbildlichen Auftritten zur sportlichen Leitfigur der jungen SGA-Nachwuchskräfte geworden ist. Klasse, dass ein Marc Helwig in Topform ist und Tobias Michels von seinem Studienplatz Karlsruhe zu allen Partien anreist. Jule Peters und Kirsten sind bei den Damen eine feste Größe und kompensieren das Fehlen der heranwachsenden Mütter Heike und Niki vereinzelt auch in der 3. Mannschaft. Mit Patrik Büchner, Nils Oldorf und Florian Henniges warten Eigengewächse auf den Sprung in den Oberligakader. Schön, dass Racketlon-Welt-As Oliver Kudicke immer mal wieder ins Oberligageschehen einspringt und dass die Grand Dame der frühen SGA-Bundesligazeit, Sanrda Mirtsching, auf Abruf zeigt, dass sie noch eine ganz Große ist. Sportwart Alex Merget kann sich freuen und genießt seine Einsätze erfolgreich als „Nachspiel“ zu seiner langjährigen intensiven Bundesligazeit. Wenn bald wieder unser Achillessehnen-Rekonvaleszent Tim Heinrich zum Schläger greifen kann, habe ich keine Sorge, dass die Spitzenposition bis zum Saisonende verteidigt werden kann. Im Moment jedenfalls ist bei den Aktiven eine Menge Lust darauf zu verspüren. (gk)
„Zieht den Bayern die Lederhosen aus …“ ging haarscharf daneben
Drei Mädels, um die uns die ganze Liga beneidet: Sonja, Mona und Johanna!
Das war vielleicht ein enges Match. Am Ende dokumentierte auch das Addieren der Spielpunkte eine nur hauchdünne Überlegenheit der Rosenheimer Crew im Spitzenspiel der Zweiten Badminton Bundesliga gegen unser tapfer kämpfendes Team. 307:305 für Rosenheim drückt die Ausgeglichenheit der Spitzenbegegnung eher aus, das ein Unentschieden verdient hatte. Aber der Sport ist gnadenlos – und manchmal ist es wirklich nur ein Fehler, der zwischen Traurigkeit und Jubel entscheidet. Von diesen Momenten gab es in der vor ca. 100 Zuschauern ausgetragenen Begegnung in Rosenheim einige. Das 5:3 am Ende der Partie bringt es nüchtern auf den Punkt: Rosenheim hatte an diesem Tag das Quäntchen Glück mehr gepachtet. Eine kleine Vorentscheidung fiel bereits im 1. Match der Partie, in der Felix Schoppmann und Daniel Benz im Entscheidungssatz bis zuletzt ganz nah am Ziel waren – aber in letzter Sekunde den Kürzeren zogen. 15:15, 16:15, 16:16, 17:16, 17:17, 18:17, 18:18, 19:18; 19:19, 19:20, 19:21! Auf der einen Seite Sekt, auf der anderen Selters, aber ein Klasse-Match! Das Damen-Dreigestirn der SGA glänzte einmal mehr und gewann alle Spiele, an denen es beteiligt war: Mona Reich (DE), Sonja Martenstein/Johanna Goliszewski (DD) und Johanna/Felix Schoppmann (GD) – um diese Stärke beneidet uns die gesamte Liga! Im letzten Spiel der Begegnung gab Steffen Hornig alles, um den starken Oliver Roth in die Knie zu zwingen. Aber auch er scheiterte nach Verlust des 1. Satzes im 2. Satz hauchdünn mit 21:23. Schade, dass es einige SR-Fehlentscheidungen gab – gut, dass die Spieler diese weitgehend in besonderer Fairness korrigierten.
Tags zuvor erwies sich Neubiberg als der erwartet starke Gegner, der nach der traditionellen, super-netten „Brot-Geste“ nichts mehr zu verschenken hatte. Warum auch. Die Neubiberger gingen „unterplatziert“ in die Begegnung und wollten endlich zeigen, dass sie viel stärker sind als bisher gezeigt. Zunächst konnte von einem Auftakt nach Maß gesprochen werden, denn eine 3:0 Führung (nach 1. HD, DD, DE) konnte nicht zwingend erwartet werden. Doch dann gerieten wir auf die Verliererstraße, die uns erstmals in der Punktrunde einen 3:4 Rückstand bescherte. Gut, dass Steffen Hornig im 3. HE eine hundertprozentige Leistung abrufen konnte und in letzter Sekunde das 4:4 Gesamtergebnis rettete. 
Nun heißt es für die SGA, sich im starken Verfolgerfeld zu behaupten. Bischmisheim II und Fischbach werden uns im Vorrundenfinale am 24./25.10. sicherlich alles abverlangen. (gk)
 
Spitzenspiel in Rosenheim
„Warm anziehen!“ heißt es am kommenden Wochenende für die SGA-Federballer beim Ausflug ins Bayernland. Und das bezieht sich nicht nur auf die kühlen Temperaturen, die erwartet werden, sondern auf die Schwere der Begegnungen in Neubiberg und Rosenheim. Wir haben allergrößten Respekt vor beiden Teams. Neubiberg ist derzeit weit unter Niveau platziert - da ist allerhöchste Aufmerksamkeit angesagt. Mit einem Sieg im Rücken würde die SGA jedoch mit breiter Brust nach Rosenheim reisen. Dann wäre  der Mannschaft um Mannschaftsführer Franklin Wahab alles zuzutrauen - insbesondere, dass sie über sich hinauswächst.
Dennoch: Realistisch betrachtet wäre ein Unentschieden in der Spitzenbegegnung ein Riesenerfolg und eine tolle Ausgangssituation für die Restsaison. Die Mannschaft reist bereits am Freitag in Komplettbesetzung gen Bayern und wird von einem kleinen Off-Court-Team begleitet. (gk)
Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag
Walter Ernst - über viele Jahrzehnte hinweg Idol und Integrationsfigur des Neu-Anspacher Sports - feiert heute bei bester Gesundheit seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar ist in der Tat eine außergewöhnliche Persönlichkeit, dessen Liebe zu den vielen Sportlerinnen und Sportlern weit in die heutige Zeit hineinwirkt. Zunächst galt sein Interesse nahezu allen Sportarten. Schon berufsbedingt hatte er als Hausmeister der Friedrich-Ludwig-Jahn-Sporthalle täglich Gelegenheit, seine Herzlichkeit, sein handwerkliches Geschick und seine hundertprozentige Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen. Alle profitierten von seinem Einsatz, der schon in jungen Jahren weit in den ehrenamtlichen Bereich hinein reichte.
Am 26. November 1977 war er neben Sabine Leon und Georg Komma Gründungsmitglied der heute so erfolgreichen Badmintonabteilung und setzte viele Akzente für eine gesunde Entwicklung der neuen Sparte.
Noch heute sitzt Walter Ernst als Hobbywart im Vorstand der Abteilung, ist einmal wöchentlich als über alles geliebter Trainer seiner „Hobbyfrauen“ tätig, hilft beim Auf- und Abbau des Bundesliga-Ambientes in der ARS-Halle und sitzt bei jedem Bundesliga-Heimspiel gemeinsam mit seinem 81-jährigen Freund Günther Helwig an der Tageskasse.
Die Badminton Bundesligamannschaft nahm ihn beim letzten Heimspiel in die Mitte, um heute mit diesem Foto zu gratulieren. Viel Gesundheit, Walter – und ein herzliches Danke für Dein Engagement! (gk)
SGA siegt 7:1 und 6:2 und steht mit Rosenheim punktgleich an der Tabellenspitze der 2. Bundesliga Süd
 von Georg Komma
 
Die liebe Sonne und zwei wunderbare Herbsttage waren die Hauptverantwortlichen an der diesmal eher spärlichen Zuschauerkulisse bei den Heimspielen gegen Neuhausen und Viernheim. Dabei ließ sich der wahrlich verwöhnte Badmintonfan der SG Anspach zwei Spiele auf sehr hohem sportlichem Niveau entgehen.  367:322 lautete am Ende der Stand der Spielpunkte gegen Neuhausen – und auch der Kenner vermutet hinter dieser Zahl nicht ein klares 7:1 der SGA. Tatsächlich war unser Team bis auf das 3. HE in allen Begegnungen gerade im entscheidenden Moment bestens präpariert und punktete. Nach den drei Doppeln blieb es der im Moment ungemein stark aufspielenden Mona Reich das 4:0 vorbehalten. In einer Klassepartie gegen die 44-jährige Weltmeisterin der AK O 40, Vlada Cernjawskaja, lag sie im 3. Satz nach 11:5-Führung schon mit 11:14 zurück (9 Punkte in Folge für Vlada), ehe sie dann in einer hoch spannenden Endphase doch noch mit 23:21 das bessere Ende für sich erspielte. Beide Spielerinnen hatten je zwei Matchbälle. Und noch etwas, was für die große, besondere Klasse der Weißrussin spricht: Sie korrigierte eine Schiedsrichterentscheidung beim Stand von 20:20 im 3. Satz zu Gunsten von Mona. Dieses Verhalten muss nicht kommentiert werden! Daniel Benz wird immer stärker und kann zunehmend sein vorhandenes spielerisches Potenzial abrufen. Weißrusslands Nr. 1, Ykautschuk, hatte in zwei Sätzen das Nachsehen. Es war einmal mehr eine Begegnung, die von der Ausgeglichenheit des SGA-Teams profitierte -  und dass die SGA in dieser Saison mit drei überragenden Damen antreten kann, zeigt sich als besondere Trumpfstärke.
 
Viel Respekt vor dem Sonntag-Gegner 1. BC Viernheim bestimmte die Vorgespräche bei der SG Anspach. Vor allen Dingen die Namen Kananen (Finnlands Nr. 3) und Siegemund (der in Deutschland ein Stück Badminton-Geschichte geschrieben hat) löste erst einmal zurückhaltende Skepsis aus. Auf dem Spielfeld kam dann doch alles anders. Felix wirkte ungemein sicher und Daniel sprühte vor Spielwitz. Damit hatten Siegemund/Hoffmann wohl nicht gerechnet und unterlagen überraschend deutlich. 1:0 für die SGA. Enger wurde es dann im DD, das über drei Sätze ging. Doch auch hier bärenstarkes Badminton von Jo und Son in der Endphase des Matches, das zur beruhigenden 2:0-Führung führte. Überraschungscoup im 2. HD. Durch Arnds Startverzicht im 2. HD konnte Steffen wertvolle Doppelpraxis sammeln und glänzte an der Seite von Franklin mit einem Zweisatzsieg. Nach Monas überraschend leicht erspielten Sieg im DE stand es 4:0 – ein Ergebnis, das zuvor niemand auf der Rechnung hatte – schon gar nicht der Gegner. Dem ungemein stark aufspielenden Kananen konnte Daniel trotz absolut überzeugender Leistung leider nicht in der ganzen Partie Paroli bieten und unterlag zum 4:1. Ein absolut souverän heraus gespielter Sieg im GD durch Felix und Johanna und der Erfolg im 2. HE von Arnd Vetters, der letztendlich von der gesundheitlich bedingten Aufgabe seines Kontrahenten Felix Hoffmann  profitierte, brachten die SGA endgültig auf die Siegerstraße. Als der Gesamtsieg längst in trockenen Tüchern war, unterlag Steffen Pavel Mecar aus Tschechien in drei Sätzen. Der 6:2-Sieg geht absolut in Ordnung – einmal mehr bildete sich die Geschlossenheit des Teams als besondere Trumpfkarte ab. In dieser Form fährt die SGA nicht in der Rolle des Außenseiters zum punktgleichen Tabellenführer nach Rosenheim.
 
 
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen