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2015: Unser aktuelles Saisonheft

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Starke Neuhausener und starke Regensburger erforderten höchste Konzentration!
Mit zwei deutlichen 6:2 Siegen kehrte unser Bundesligateam von einem Bayern-Wochenende zurück, das absolut nach Plan verlief. Höchster Respekt wurde im Vorfeld beiden Gegnern gezollt, die mit aller Macht um den Verbleib in der Zweiten Liga kämpfen und jeweils in Bestbesetzung antraten. In der Tat waren die Spiele alles andere als eine Pflichtaufgabe und bei genauerem „Kroton-Hinsehen“ entdeckt man, an welchen Stellen Punktverluste möglich waren. Das Besondere der Begegnung in Neuhausen war der überragenden 4:0 Start, mit der die Mannschaft den hoch motivierten Gegner mächtig unter Druck setzte. Die Enge des Spiels zeigt sich besonders in den fünf Dreisatzspielen, von denen wir letztendlich vier gewannen. Besonders packend war die Partie im Mixed, in dem Johanna und Felix nach Abwehr von sechs Matchbällen mit 28:26 im Entscheidungssatz über Dubs/Willems dominierten. Traditionell folgte im Anschluss an die gewonnene Partie die Einladung von Dorothea und Valentin Zeh zum „Metzgerwirt“, ehe es zu später Stunde ins „päpstliche“ Regensburg ging. Die Ruhe vor dem Sturm holten wir uns allerdings im Hottentotten-Hotel, das in abgeschiedener Lage beste Voraussetzungen bot.
Regensburg in Bestbesetzung kann im Herrenbereich in allen Disziplinen punkten! Dessen waren wir uns sicher. Drei „Damenpunkte“ o. k. – aber wer holt die beiden „Herrenpunkte“ zum Sieg? Und es fing gut an für die Regensburger, die ihr 1. HD mit den beiden stärksten Spielern besetzte. Felix und Daniel konnten nicht ganz an die Form des Vortags anknüpfen und unterlagen in zwei Sätzen. Gut, dass Arnd und Franklin im 2. HD ohne Komplikationen ihr Potenzial abrufen konnten und die Damendoppel-Punkte wie erhofft kamen. Mona verschaffte uns mit dem DE schnell eine 3:1 Führung, die Daniel mit Glanzvorstellung im Schlüsselspiel des Tages (1. HE gegen Schmidt) zum 4:1 ausbaute. Nun waren wir endgültig auf der Siegerstraße, denn im Mixed ließen Johanna und Felix erneut nichts anbrennen. Arnd und Steffen konnten unbelastet aufspielen, wollten jedoch unbedingt das Spieleverhältnis weiter aufbessern. Für Arnd war der Malaysier Loh die erwartet schwere Aufgabe im 2. HE, die er eigentlich schon gelöst hatte – um dann doch noch seinem Spielstress Tribut zollen zu müssen! Im 3. HE revanchierte sich Steffen eindrucksvoll für die knappe Niederlage im Hinspiel und schraubte damit das Ergebnis auf 6:2.
Alles in allem war das Bayern-Wochenende mit Abschluss im „Winkler Bräustüberl“ in Lengenfeld (Empfehlung von Ex-SGA’ler und Badminton-Idol Michael Keck) ein weiteres Highlight auf dem Weg zum großen Ziel – wohl wissend, dass mit Bischmisheim II (Heimspiel) und Fischbach (Auswärtsspiel) zwei ganz schwere Aufgaben auf unsere Mannschaft warten. (gk)
Heißer Tanz im Schnee?
In der 2. Bundesliga könnte es am kommenden Wochenende schon zu ganz wichtigen Vorentscheidungen im Kampf um Meisterschaft und Abstieg kommen. Sowohl Rosenheim als auch die SGA stehen mächtig unter Druck - keiner will sich im Meisterschaftskampf einen Ausrutscher leisten. 
 
Das wird ein schweres Wochenende für unser Team, das sowohl in Neuhausen als auch in Regensburg hochkonzentriert antreten muss, um keine Überraschung zu erleben. Neuhausen ist mitten im Abstiegskampf und liegt der SGA personell überhaupt nicht. Da ist jedes Match ein „ganz enge Kiste“. Bereits das Hinspiel strapazierte bis zuletzt die Nerven der SGA-Fans, ehe der doppelte Punktgewinn unter Dach und Fach war. Auch im Sonntagsspiel bei Regensburg ist höchste Vorsicht angesagt, da das junge Team von der Donau jeden Punkt zum Klassenverbleib braucht.
 
Aber auch Rosenheim ist voll gefordert, genießt jedoch Heimvorteil. Gegen das aufstrebende Fischbach (Hinspiel 4:4) muss auch Rosenheim mächtig auf der Hut sein, obgleich es nach der Papierform Favorit zu sein scheint. Im zweiten Wochenendspiel gegen Bischmisheim, das  nur knapp vor einem Abstiegsplatz rangiert, ist Vieles möglich. Je nachdem, mit welchem Aufgebot die Reserve des Deutschen Meisters auflaufen kann.  
 
Das Team um den frischgebackenen SWD-Mixed-Meister und M'führer Franklin Wahab ist hochmotiviert und wird die "teure Freitag-Anreise" wählen, schon alleine um nicht von einem ähnlichen Schnee-Chaos überrascht zu werden wie im Vorjahr. Für München ist jedenfalls am Wochenende Schnee gemeldet! Ein gutes Omen?
 
Alle sind an Bord - lautet die gute Botschaft aus dem Spielerkader, der die Trainings-Sonderschichten in dieser Woche zurückgefahren hat. "Wir träumen alle schon ein klein wenig von den Relegationsspielen! Es wäre einfach toll, wenn diesmal das Quäntchen Glück bis zuletzt bei uns bliebe.“ Aber der Ball ist rund … und auch ein Federball fliegt nicht immer nach Plan! Nur Mut - alle Fans aus dem Rhein-Main-Taunus-Land drücken ganz fest den Daumen! (gk)
Sensationell gutes Abschneiden bei den Meisterschaften der Gruppe Mitte
Zwei Titel und drei Vizemeisterschaften errangen unsere Bundesliga-Asse bei den SWD-Meisterschaften 2009 in Jena und waren damit das erfolgreichste teilnehmende Team. Besonders überraschend kommt dabei der Mixed-Erfolg unseres Oldies Franklin Wahab mit Anna Lena Riepl von der TG Hanau, die beide zuletzt hessische Vizemeister in dieser Disziplin waren. Schön, dass die Endspielgegner (Mona Reich/ Patrick Krämer) ebenfalls der Paarung SGA/TG Hanau entspringen. Auch die dritte Kombination mit der TG Hanau (HD Daniel Benz/Patrick Krämer) war durch den Endspielsieg mit besonderem Erfolg gekrönt. Hier wirkt sich sicherlich das gemeinsame Training im Frankfurter Leistungszentrum unter Leitung von HBV-Trainer Bernd Brückmann sehr positiv aus. Auch Mona Reich startet in einer glänzender Verfassung ins neue Jahr. Das beweist der Sieg über „Dauer-Rivalin“ und Titelverteidigerin Steffi Struschka.
Für Daniel Benz reichte es nach einem ungefährdeten Einzug ins Einzel-Finale zum Vizetitel, der allerdings gegen Jung-Nationalspieler Fabian Hammes durchaus zu verschmerzen sein sollte. Wie die Ergebnisse beweisen, ist auch Johanna Goliszewski nach ihrer Fußverletzung wieder in einer prima Verfassung. Also: Ab sofort gilt die Aufmerksamkeit wieder der Punktrunde, in der am 17./18. Januar mit Neuhausen und Regensburg zwei sehr ernst zu nehmende Auswärtsgegner auf das SGA-Team warten. Beide Mannschaften stecken mitten im Abstiegskampf – da ist mal wieder höchste Konzentration angesagt! (gk)
 
Die Ergebnisse der SWD-Meisterschaften:
 
Herreneinzel
Fin.: Fabian Hammes - Daniel Benz 21:16 21:16 
Dameneinzel
Fin.: Katja Michalowsky - Mona Reich 21:18 21:17
Herrendoppel
Fin.: Daniel Benz & Patrick Krämer - Bernd Schwitzgebel & Philip Welker 15:21 21:15 21:10 
Damendoppel
Fin.: Alina Hammes & Katja Michalowsky - Johanna Goliszewski & Mona Reich 21:16 21:14
Mixed
Fin.: Franklin Wahab & Anna Lena Riepl - Patrick Krämer & Mona Reich 9:21 21:17 21:16
Abschlusswanderung 2008 war voller (!) Erfolg
Mit 50 frostresistenten Abteilungsmitgliedern war die Badminton-Jahresabschlusswanderung hervorragend besucht. Niki Komma und Heike Löhr, die diese Wanderung nun schon zum 10 Male verantwortlich planten und die Wanderschar durch die Nacht führten, überraschten diesmal die Truppe mit einer Taunusbahn-Fahrt nach Wilhelmsdorf, von wo es dann über eine "Glühweinstation" an der "Rauschpennhalle" (!!!) in Merzhausen zurück in heimische Gefilde ging. Mit dabei u. a. die Schweizer Badminton-Olympiateilnehmerin 2008 Jeanine Cicognini, Weltranglisten Nr. 79 im Einzel. "Aufgestumpt" wurde diesmal an der Gemarkungsgrenze von Neu-Anspach und Usingen (Merzhausen) u. a. der 7-jährige Max Voß, der als jüngster Wanderer gemeinsam mit Schwester Katharina (12) und den Eltern Inge und Thomas Voß erstmals den Marsch mit antrat und in der Spitzengruppe am Ziel in Neu-Anspach (Kastanienhof) eintraf. Verantwortliche "Grenzmarker" waren der 2. Vorsitzende des Fördervereins, Peter Hartherz und Alex Merget als "stärkstes Vorstandsmitglied". Das „Aufstumpen“ (Hochheben) müssen alle Erstwanderer über sich ergehen lassen, die sich damit die Gemarkungsgrenze gut merken sollen (d. h., niemals den Verein wechseln).
Im Kastanienhof gab es neben dem obligatorischen Dank an alle Ehrenamtlichen und Aktiven die "Amarillis des Jahres" für unsere Jugendwartin Gisela Helwig. Sie hat in den letzten 12 Monaten unglaublich viel dazu beigetragen, dass Vieles in der Abteilung funktioniert und der Jugendbereich „professionell“ betreut wird. (gk)
 
SGA-Federballer tauschen Schläger mit Wanderstiefel!
„Alle Jahre wieder …!“ Größter Beliebtheit erfreut sich seit vielen Jahren die Jahresabschlusswanderung der Abteilung, zu der wie immer alle Mitglieder und Freunde der Abteilung eingeladen sind. Termin: Samstag, 27. Dezember 2008! Diesmal sind die Dienste der Taunusbahn gefragt, die um 15.15 Uhr ab Bahnhof Anspach in „unbestimmte Richtung“ startet. Bitte Wochen-, Monats- und Jahreskarten mitbringen, damit die Abteilungskasse geschont bleibt. Die Wanderstrecke beträgt inklusive Pausen 2,5 bis 3,5 Stunden (ca. 9 km).
Den Ort des gemütlichen Ausklangs können Gehschwache oder Wandermuffel bei den Vorstandsmitgliedern erfragen. (gk)
Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Der Vorstand der SGA-Badmintonabteilung dankt allen Mitgliedern, Sponsoren und Fans für Ihr Engagement in der laufenden Saison und wünscht ein schönes Weihnachtsfest und einen erfolgreichen, gesunden Start ins neue Jahr.  
SGA - Spitzenreiter in der 2. Badminton Bundesliga
„Die sind aber super drauf – ein tolle Begegnung!“ meinte der Pädagoge Walter Pabst aus Friedrichsdorf, der seit gut drei Jahrzehnten zu den angesehenen hessischen Badmintonkennern zählt. Er hatte sich unter die gut 200 Zuschauer gemischt, die sich das Spitzenspiel gegen Rosenheim nicht entgehen lassen wollten. Und er gehörte zu den Glücklichen, die dieses faszinierende Match zweier gleichstarker Konkurrenten mit all seiner Lehrbuch-Dramatik von der ersten bis zur letzten Minute verfolgen konnten.
Am Ende stand es 4:4! Und dieses Ergebnis war für unser Team mehr als verdient! Denn erstmals in unserer Vereinsgeschichte verloren wir vier von vier Dreisatzspielen – hätten wir sie alle gewonnen, wäre die Partie 8:0 ausgegangen …! Aber so vermessen wollen wir nicht denken, wir würdigen die Leistung der Rosenheimer Talente, die sich vielleicht schon bald endgültig in der Nationalmannschaft etablieren werden und von Rena Eckardt und Manfred Ernst geformt wurden. Umso höher ist die Leistung unseres Teams einzuschätzen, das prächtiges Badminton bot und die Zuschauer immer wieder von den Sitzen riss.
Ein Handicap für die Rosenheimer war das Fehlen von Nicole Bittner (verhindert) und Oliver Roth (verletzt) – zwei absolute Leistungsträger. Das erhöhte unsere Chancen auf einen Punktgewinn, vielleicht sogar auf einen doppelten, ungemein.
Ernüchterung kehrte im SGA-Lager ein, als beide HD verloren gingen. Erst die folgenden, relativ leicht errungenen Siege im DD, DE und GD zur 3:2-Führung brachte das Gefühl zurück, vielleicht doch noch etwas „reißen“ zu können. Dabei war allen klar, dass die Rosenheimer Hannes und Peter Käsbauer sowie der Tscheche Florian Pavel überragende Einzelspezialisten sind. Zunächst hatte Daniel Benz die Chance auf das ersehnte Unentschieden. Er spielte einen überragenden 1. Satz gegen Pavel (83. der Weltrangliste im HE), musste jedoch danach – gesundheitlich angeschlagen – der Kräfte zehrenden Partie Tribut zollen. 3:3 – immer noch Chancen auf Sieg oder Unentschieden! Arnd hatte vor der Begegnung gesagt, er verspüre heute seit langem mal wieder so ein richtiges „Kribbeln“. Gut so, kann er öfter haben. Denn was folgte war ein Arnd Vetters wie in besten Zeiten: hochkonzentriert, kontrolliert, kreativ, explosiv. Er überraschte Jung-Nationalspieler Hannes Käsbauer mit einem viel umjubelten Zweisatzsieg. 4:3 – nun hatte Steffen im letzten Spiel sogar die Chance, den Punktgewinn zu verdoppeln! Spannender kann ein Match nicht sein. Im 3. Satz zunächst ein 8:11-Rückstand, dann sogar eine 17:16-Führung und dann doch – kurz vor dem Ziel – 18:21! Schade, unser Team strauchelte wirklich nur hauchdünn am doppelten Punktgewinn vorbei!
Mit großem Respekt erwarteten wir den TSV Neubiberg, gegen den uns Rosenheims Betreuer bestenfalls ein 4:4 prophezeit hatte. Doch den Neubiberger steckten wohl die Strapazen der langen Fahrt von Zittau nach Neu-Anspach noch in den Knochen. Sie konnten ihre sportlichen Möglichkeiten nicht wie sonst abrufen und trafen zudem auf ein hoch motiviertes SGA-Team, das an die Leistungen des Vortags anknüpfte und lediglich das 2. HD abgab. Das war noch nicht genug für diesen Tag! Zunächst würdigte Fee Dorothee Zeh die bisherige Saisonleistung mit einem vorweihnachtlichen Lebkuchensortiment der Extraklasse, dann strahlte plötzlich Mona wie ein Weihnachtsengel und verkündete die „frohe Handy-Botschaft“ aus Zittau: Rosenheim spielt in Zittau nur 4:4 und muss einen überraschenden Punktverlust einstecken - die SGA ist alleiniger Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung! Ein Grund mehr, das Wochenende mit einem gemütlichen Abendessen ausklingen zu lassen. Gut, dass bald wieder respektvoll über die kommenden Gegner gesprochen wurde. Allesamt sind sie potentielle Stolpersteine, die im Kampf um den Klassenerhalt auch jeden Punkt brauchen. Jetzt heißt es aber erst mal „die Tabellenführung genießen“. Ihr habt sie wirklich verdient! (gk)   
 
 
 
Einmal mehr erfolgreichster hessischer Verein!
Das kann sich mal wieder sehen lassen! In allen Endspielen der HBV-Meisterschaften war die SG Anspach vertreten. Johanna Goliszewski/Felix Schoppmann (GD), Daniel Benz (HE), Arnd Vetters/Franklin Wahab (HD) holten sich die Titel, vier weitere Paarungen begnügten sich mit dem Vizetitel: Wahab/Riepl (GD), Merget/Schoppmann (HD), Mona Reich (DE) und Goliszewski/Reich (DD). Sehr erfreulich, dass Johanna die HM bereits als „kleine Generalprobe“ für das „Highlight-Wochende“ am 6./7.12. nutzen konnte. Schade, dass neben HBV-Präsident Günter Neukirch nur eine sehr kleine Zuschauerzahl die auf hohem Niveau stehenden Endspiele verfolgte.
 
Nun gilt die Aufmerksamkeit dem an Spannung kaum zu überbietenden Nikolaustag mit dem direkten Aufeinandertreffen der beiden punktgleichen Tabellenführer Anspach und Rosenheim. Die Aktiven freuen sich ebenso wie der ganze Betreuer/innen-Stab. Auch der Nikolaus wird leibhaftig erscheinen und den Protagonisten vor dem Spiel tief in die Augen schauen. Mit einem kleinen Überraschungssäckchen wird er dafür sorgen, dass keiner mit leeren Händen das Spielfeld verlässt.
 
Also vorgemerkt! Wer Spannung und besten DBV-Nachwuchssport erleben will, der sollte am Wochenende nicht zu Hause auf den Nikolaus warten. Vielmehr sollte er sich dem Kreise der SGA-Badmintonfamilie anschließen und in die ARS-Halle in Neu-Anspach kommen. (gk)
 
Samstag, 06. Dezember, 14.00 Uhr                   SGA – PTSV Rosenheim
Sonntag, 07. Dezember, 14.00 Uhr                   SGA – TSV Neubiberg
 
Spitzenspiel am Nikolaustag
Am 6. Dezember kommt es in der Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule von Neu-Anspach zu einem besonderen Badminton-Leckerbissen. Die SG Anspach erwartet im absoluten Spitzenspiel der 2. Bundesliga den PTSV Rosenheim. Beide Teams sind nach dem ersten Rückrundenspieltag punkt- und spielgleich an der Spitze der Tabelle (14:2 Punkte), so dass diese Partie durchaus vorentscheidende Bedeutung für die Meisterschaft haben kann. Los geht es um 14 Uhr.
Johanna Goliszewski, die zuletzt wegen eines Bänderisses fehlte und in Zittau von Juliane Peters hervorragend ersetzt wurde, wird zum Spiel des Jahres voraussichtlich wieder fit sein. Rosenheim, das sich mit der ehemaligen Nationalspielerin Nicole Bittner (Pitro) verstärkt hat, war im Vorrundenspiel hauchdünn mit 5:3 erfolgreich. Sechs der acht Spiele scheinen im Rückrundenspiel absolut ausgewogen, im Dameneinzel sollte Mona Reich favorisiert sein, im Mixed sind die Bayern kaum bezwingbar.
Auch die zweite Wochenendpartie gegen den Tabellendritten und Vorjahresmeister TSV Neubiberg verspricht viel Spannung und ist alles andere als eine Pflichtaufgabe. Mal sehen, wie viele Punkte der Nikolaus für die Taunusstädter im Sack hat?
Im SGA-Team werden stehen: Daniel Benz, Arnd Vetters, Steffen Hornig, Felix Schoppmann, Franklin Wahab, Alexander Merget (E), Mona Reich, Johanna Goliszewski, Juliane Peters (E). Die Spielerinnen und Spieler würden sich über eine volle ARS-Halle freuen und hoffen auf viele Unterstützer aus Reihen des HBV. (gk)
Jule Peters feiert sensationelles Debüt in der Bundesligamannschaft!
Einen unter den gegebenen Umständen überragenden 6:2-Erfolg landete unser Bundesligateam beim schweren Auswärtsspiel in Zittau. Und das, obwohl sich die Stimmung im Team zur Wochenmitte eher auf einem Tiefpunkt befand. Das Glück hatte uns mit Johannas Bänderriss mal wieder verlassen – gerade jetzt, wo alles auf das Spitzenspiel gegen Rosenheim (am 6. Dezember) hinfieberte und Johanna in der Form ihres Lebens war.
 
In Zittau trat mal wieder ein mannschaftlich unglaublich geschlossenes Team auf, das absolut gewillt war, Johannas Fehlen zu kompensieren. Und das gelang eindrucksvoll! Lediglich Arnd und Franklin (2. HD) und Steffen (3. HE) mussten Federn lassen, ansonsten gab es deutliche Siege. Am meisten dürfte sich Jule Peters gefreut haben, der ein eindrucksvolles Debüt im DD an der Seite von Mona und im Mixed mit Felix gelang. Wer gewinnt bei einem Debüt im Bundesligadress schon beide Spiele – und dann noch auswärts? Einfach Klasse - Riesenkompliment!
 
Klar, dass sich jetzt alles auf das Spitzenspiel gegen Rosenheim freut, das am 6. Dezember in der ARS-Halle ausgetragen wird. Da Rosenheim gegen Neubiberg nur 4:4 spielte, sind wir nun zusammen mit Rosenheim Tabellenführer. Wenn das kein „Highlight des Jahres wird“! Und Johanna ist fest gewillt, dann auch wieder dabei sein zu können. (gk)
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen