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Steffen Hornig als Matchwinner gefeiert!
Einen Badmintonkrimi erlebten die Zuschauer beim Rückrundenauftakt der 2. Badminton Bundesliga in der ARS-Halle. Die SG Anspach war durch das 4:4 im Vorrundenspiel gewarnt und wusste, dass es einmal mehr ein enges Match werden sollte. Mona Reich musste auf ihren Einsatz verzichten, weil sie zeitgleich am DBV-Ranglistenturnier in Sindelfingen teilnahm. Dort wurde sie Siegerin im Damendoppel und Zweitplazierte im Mixed (Herzlichen Glückwunsch!)
Erste Sorgenfalten zeichneten sich bei den Spielern ab, als Sonja und Sandra im Damendoppel einen Kaltstart erwischten und gegen Prax/Dössing (Franzi und Heidi) deutlich unterlagen. 0:1 aus Anspacher Sicht! Da das DD als „erhoffter Punkt“ einkalkuliert war, stand unsere Mannschaft gleich zu Beginn mächtig unter Druck. Unkel/Linz hatte beide Herrendoppel etwa gleich stark nominiert, um aus den Begegnungen möglichst einen Punkt (am liebsten zwei) zu holen. Das taktische Umstellen nutzte dem Gast nichts! Zunächst siegten Arnd und Franklin im 1. Doppel zu 8 und zu 7, dann zeigten Daniel und Alex ihr bestes Saisonspiel und gewannen in drei Sätzen 15:6, 5:15, 15:9 gegen die beiden Bulgaren Petrov (immerhin Nr. 38 der Weltrangliste) und Balinov. Damit war der nicht so klar erwartete Punktverlust im DD kompensiert und es stand 2:1 für die SGA. Franzi Prax knüpfte im Dameneinzel zunächst an ihre Klasse-Vorstellung im Doppel an und ließ Sonja Martenstein überhaupt nicht ins Spiel kommen. Nach gewonnenem 1. Satz lag sie im 2. Satz mit 8:3 souverän vorne, ehe Sonja einmal mehr ihre ungewöhnlich hohe Konzentrationsfähigkeit und ihre Kampfkraft unter Beweis stellte und gegen eine sichtlich beeindruckte Gegnerin das Spiel zum Kippen brachte. 11:8 lautete Satz zwei – der Entscheidungssatz ging dann mit 11:1 an die Anspacherin.
Mit 3:1 lag unsere Mannschaft nun deutlich vorne – das ließ Hoffnungen auf einen doppelten Punktgewinn zu! Diese machte im anschließenden 3. HE Oli Kudicke vorerst zunichte, denn er fand gegen das 16-jährige Ausnahmetalent Felix Schoppmann (Jugend-Nationalspieler) kein Rezept und unterlag deutlich. Da nach der Papierform eigentlich nur noch das Mixed Erfolgschancen hatte(sorry Arnd, sorry Steffen), freundete man sich auf Anspacher Seite bereits mit einem Unentschieden an. Was dann kam, passiert auch im Badmintonsport nicht alle Tage: Es schlug die Stunde des Steffen Hornig, der sich in der Vorrunde von Spiel zu Spiel verbessert hatte. Heute sollte eine weitere Steigerung folgen. Gegen den 33-jährigen Ex-Nationalspieler Michael Helber spielte er das Spiel seines Lebens – ein Match, das an Dramatik kaum zu überbieten war. Im ersten Satz wehrte Steffen bei 12:14-Rückstand zwei Satzbälle ab, ehe er in der Verlängerung hauchdünn mit 17:16 siegte. Im zweiten Satz lag Steffen ebenfalls 12:14 zurück, dann egalisierte er, unterlag aber in der Verlängerung 14:17. Michael Helber startete gut erholt in den 3. Satz und führte beim Seitenwechsel mit 8:1 – keiner zweifelte mehr an einer Entscheidung zugunsten des Ex-Baunatalers! Doch was dann folgte, war aus Steffens Sicht eine Badminton-Demonstration erster Klasse. Sowohl kämpferisch als auch spielerisch wuchs er über sich hinaus, erspielte unter tosendem Applaus einen 15:13-Sieg und baute damit den Zwischenstand auf 4:3 aus, nachdem zwischenzeitlich Arnd dem bulgarischen Nationalspieler Georgi Petrov trotz erneut guter Leistung wie im Vorrundenspiel unterlegen war. Sandra und Franklin ließen im abschließenden Mixed nichts mehr anbrennen und komplettierten den so wichtigen 5:3-Sieg, der am seidenen Faden hing. Es war wirklich ein glücklicher Heimsieg – alleine drei gewonnene Dreisatzspiele sprechen eine deutliche Sprache. Unkel/Linz hat in dieser Formation noch alle Chancen, sich bis zum Saisonschluss vom letzten Tabellenlatz zu lösen.
Georg Komma
Am 13.11 zu Hause gegen Unkel
Das nächste Heimspiel der SG Anspach findet am 13.11 statt. Gegen den Tabellennachbarn aus dem Rheinland wird es eine enge Partie und die SGA hofft auf die Unterstützung der Fans, um die nötigen 2 Punkte einzufahren. Die Gäste aus Unkel werden mit einigen ausländischen Spielern anreisen, was ein spannendes und schweres Match verspricht.
Knapp am Sieg vorbei
Das Punktekonto der SG Anspach weist seit gestern mit 4:10-Punkten das bisher schwächste Vorrundenergebnis seit Zugehörigkeit zur 2. Badminton-Bundesliga auf und es bedarf sicherlich einer besonderen Kraftanstrengung, sich in der Rückrunde noch aus der vom Abstieg bedrohten Zone zu entfernen. An jedem Spieltag müssen sich die SGAler zunehmend mit ausländischen Spitzenspielern auseinandersetzen, die die jugendorientierte Vereinsphilosophie der SGA mächtig auf die Probe stellen. Der 3:5-Niederlage beim SSV Waghäusel am Samstag folgte gestern im Heimspiel gegen den VfB Friedrichshafen nur ein 4:4-Unentschieden.
SSV Waghäusel - SG Anspach 5:3:
Die SGA musste gegen den SSV Waghäusel die vierte 3:5-Niederlage der laufenden Saison einstecken. Spielentscheidende Bedeutung hatte dabei die Begegnung im Damen-Doppel, in der Sonja Martenstein und Sandra Mirtsching im Entscheidungssatz bereits mit 10:2 führten und doch noch unglücklich zum 1:2-Zwischenstand unterlagen. Dieser Rückstand setzte die Mannschaft so stark unter Druck, dass trotz überzeugender Leistungen von Vetters und Hornig gegen die tschechischen Nationalspieler Fröhlich und Vondra nur noch die "einkalkulierten Punkte" im Mixed und im dritten Herren-Einzel heraussprangen. Besonders schwer hat es in dieser Saison Arnd Vetters, der im ersten Herren-Einzel ausnahmslos gegen ausländische Spitzenspieler antreten muss.
SSV Waghäusel - SG Anspach 5:3 (10:9):
1. HD Fröhlich/Vondra - Wahab/Vetters 15:7, 15:6,
DD Huber/Prochazkova - Martenstein/Mirtsching 15:8, 12:15, 15:11,
2. HD Arlt, S./Arlt, J. - Schmidt/Hornig 8;15, 2:15,
DE Prochazkova - Martenstein 11:8, 6:11, 11:8,
1. HE Fröhlich, Jan - Vetters, Arnd 15:13, 1:15, 15:9,
GD Arlt, J/Arns - Wahab/Mirtsching 14:17, 3:15,
2. HE Vondra, Jan - Hornig, Steffen 15:5, 15:2,
3. HE Arlt, S. - Kudicke 9:15, 5:15.
SG Anspach - VfB Friedrichshafen 4:4:
Vor knapp 100 Zuschauern wollte die SGA im Sonntagspiel den "verlorenen Punkt" in Waghäusel wettmachen und spielte von Beginn an hochkonzentriert auf. Der Lohn war eine 3:0-Führung nach den Doppeln, die sogar auf einen doppelten Punktgewinn Hoffnung machte. Die Aufholjagd der Bodensee-Mannschaft setzte bereits im ersten Herren-Einzel ein, als sich Arnd Vetters und der wieselflinke finnische Nationalspieler Markus Rouvinen gegenüberstanden. Vetters, der am Vortag ein bravouröses Match gezeigt hatte, konnte in keiner Phase des Spiels entscheidend eingreifen und verlor deutlich. Ebenso erging es Sonja Martenstein, die natürlich ihren Trainingsrückstand in den beiden letzten Wochen noch nicht aufholen konnte. Steffen Hornig zeigte im zweiten Herren-Einzel eine überragende Partie und brachte die SGA mit 4:2 in Führung. Während im Mixed Wahab/Mirtsching gegen Baier/Pitro (Nicol Pitro war 2000 mit Michael Keck Dritter bei den Europameisterschaften) von vornherein auf verlorenem Posten standen, hatte es der zuletzt im dritten Herren-Einzel stets erfolgreiche Oliver Kudicke auf dem Schläger, den zweiten Saisonsieg unter Dach und Fach zu bringen. Nach schwachem 3:15-Beginn erkämpfte sich der Blondschopf unter frenetischem Beifall mit 15:12 den Entscheidungssatz, der hochdramatisch verlief. Nach 2:6-Rückstand und 8:8-Gleichstand kippte das Spiel erneut zu Gunsten von René Nichterwitz, der den glücklichen Punktgewinn für den VfB Friedrichshafen sicherte.
SG Anspach - VfB Friedrichshafen 4:4 (9:8):
1. HD Wahab/Vetters - Rouvinen/Weinert 15:5, 15:6,
DD Martenstein/Mirtsching - Vogelgsang/Schönharting, B. 15:7, 15:11,
2. HD Merget/Schmidt - Baier/Nichtewitz 15:12, 15:7,
DE Martenstein - Vogelgsang 3:11, 3:11,
1. HE Vetters, Arnd - Rouvinen, Markus 9:15, 1:15,
GD Wahab/Mirtsching - Baier/Pitro 8:15, 6:15,
2. HE Hornig, Steffen - Weinert, Peter 15:9, 15:13,
3. HE Kudicke, Oliver - Nichterwitz, René 3:15, 15:12, 9;15.
Artikel über SGA in Frankfurter Rundschau
Liebe Sportfreunde,
wer etwas mehr über die augenblickliche Situation in der SGA-Badmintonabteilung wissen möchte, der besorge sich die Frankfurter Rundschau vom 28. Oktober 2004. Auf Seite 23 findet ihr rechts unten einen Artikel, der unter dem Motto steht: "Die Philospphie steht über allem!"
Der Artikel ist auch online zu erreichen unter: Die Philospphie steht über allem!
Nächstes Heimspiel gegen Friedrichshafen
Am Sonntag dem 31.10 um 14 Uhr bestreitet die SG Anspach ihr nächstes Heimspiel gegen den Vfb Friedrichshafen. Die mit einer Reihe ausländischer Topspieler besetzten Gäste, werden ein harter Gegner sein und ein spannendes Match erwarten lassen.
Bereits am Samstag muss die SGA nach Baden-Württemberg zum SSV Waghäusel. Der Aufsteiger, der in den ersten Saisonspielen gute Ergebnisse erziehlen konnte, wird ein ebenso schwerer Gegner sein, wie Friedrichshafen. Aber die Mannschaft um Kapitän Franklin Wahab wird ihr möglichstes tun, um die nötigen Punkte mitzunehmen bzw. zubehalten.
Heimspiel-Auftakt beschert ersten Saisonsieg
Am ersten Heimspielwochenende der Saison 2004/05 in der 2. Badminton-Bundesliga gab es für die SG Anspach am Samstag einen 5:3-Erfolg gegen Robur Zittau und gestern eine 3:5-Niederlage gegen Spitzenreiter SV Fortuna Regensburg. SG Anspach - Fortuna Regensburg 3:5: Hochklassigen Badminton-Sport erlebten die nur rund 50 Zuschauer gestern beim Gastspiel von Tabellenführer Fortuna Regensburg beim Titelverteidiger SG Anspach in der ARS-Sporthalle, wobei die Entscheidung zu Gunsten der Gäste im ersten Herren-Einzel und im ersten Herren-Doppel fiel.
Beide Male musste sich SGA-Spitzenspieler Arnd Vetters geschlagen geben, der zusammen mit Franklin Wahab das Auftakt-Doppel gegen Hughes/Lewis mit 15:17 und 10:15 verlor und im Einzel gegen den Waliser Martin Lewis mit 4:15 und 13:15 das Nachsehen hatte, obwohl er beim Zwischenstand von 13:13 im zweiten Satz konditionelle Vorteile zu haben schien. Exakt um 17.07 Uhr hatten die Regensburger mit dem Gewinn des dritten Satzes im Mixed den fünften Saisonsieg unter Dach und Fach gebracht und der Sieg von Oliver Kudicke im dritten Herren-Einzel gegen Philipp Faust war nur noch Ergebniskosmetik. SGA-Sportwart Alexander Merget: "Schade, ein Pünktchen hätten wir gegen die Fortuna eigentlich verdient gehabt." Mit einem 5:3 gegen Robur Zittau hatte Titelverteidiger SG Anspach am Samstag im ersten Heimspiel dieser Runde im vierten Versuch endlich den ersten Saisonsieg gefeiert. Die taktische Maßnahme, Sportwart Alexander Merget ins zweite Herren-Doppel zu stellen, zahlte sich aus, denn dadurch lag die SGA nach den drei Eröffnungs-Doppeln mit 3:0 in Führung, nachdem Sandra Mirtsching und Sonja Martenstein gegen Sandra Otto und Jana Voigtmann im dritten Satz die Nerven behalten und das überaus spannende Match mit 9:15, 16:8 und 15:13 zu ihren Gunsten entschieden hatten.
Nachdem Zittau auf 3:3 ausgeglichen hatte, musste die Entscheidung in den beiden abschließenden Begegnungen fallen. Franklin Wahab und Sandra Mirtsching, die gegen Robur jeweils an zwei Punkten beteiligt waren, rangen dabei Holger Wippich und Sandra Otto mit 15:6, 7:15 und 15:11 nieder und Oliver Kudicke gewann das abschließende dritte Herren-Einzel gegen Steffen Grunert mit 10:15, 15:12 und 15:12.
Zwei Niederlagen für SG Anspach
Mit zwei 3:5-Niederlagen beim TSV Neubiberg/Ottobrunn und beim TSV München-Neuhausen ist die SG Anspach vom ersten Doppel-Spieltag der Saison 2004/05 in der 2. Badminton-Bundesliga Süd aus München zurückgekehrt. Einen Tag nach der 3:5-Niederlage in Neubiberg musste sich die SG Anspach auch gestern beim TSV München-Neuhausen in der Nähe des Schlosses Nymphenburg nach einer 1:0-Führung mit 3:5 geschlagen geben.
Allerdings waren die Erfolgsaussichten beim Oktoberfest-Trip nach München spätestens am Donnerstag auf ein Minimum geschrumpft, nachdem Sportwart Alexander Merget die Nachricht von einer Bänderverletzung von Sandra Mirtsching erhielt, die ein Mitwirken verhinderte. Da auch die ehemalige deutsche Juniorenmeisterin Sonja Martenstein wegen eines Praktikums in Südafrika im Rahmen ihres Medizinstudiums bis auf weiteres nicht zur Verfügung steht, rückte Eigengewächs Nathalie Schalk nach, die in der vergangenen Saison bereits "Zweitliga-Luft" geschnuppert hat.
Nicht aus dem Taunus, sondern per Flieger aus Krakau war Anspachs Spitzenspieler Arnd Vetters angereist, denn er hatte in Polen mit dem Team der Uni Mainz an den Europameisterschaften der Studenten teilgenommen und dort im Mannschaftswettbewerb die Silbermedaille gewonnen.
Nach einer vierwöchigen Spielpause stehen am 23. Oktober gegen Schlusslicht Robur Zittau und am 24. Oktober gegen Fortuna Regensburg die beiden ersten Heimspiele dieser Saison auf dem Terminkalender. Mona Reich wird dann allerdings nicht zur Verfügung stehen, denn sie befindet sich zu diesem Zeitpunkt mit der deutschen Nationalmannschaft bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Kanada. TSV München-Neuhausen - SG Anspach 5:3: In München-Neuhausen war die SGA durch einen Sieg im ersten Herren-Doppel in Führung gegangen, hatte dann aber mit 3:5 das Nachsehen, nachdem die Bayern drei der vier Drei-Satz-Spiele zu ihren Gunsten entschieden hatten. Arnd Vetters: "Wir befinden uns derzeit in einer Umbruchsituation. Wir müssen Geduld bewahren und an unserer Konzeption fest halten, dann wird es sicherlich auch wieder aufwärts gehen."
TSV München-Neuhausen - SGA 5:3 (12:8 Sätze):
(1. HD) F. Hoffmann/Patz - Wahab/Vetters 15:11, 16:17, 9:15;
(DD) K. Hoffmann/Chernjawaskaja - Reich/Schalk 15:6, 15:8;
(2. HD) Dubs/Nirschl - Schmidt/Hornig 15:7, 8:15, 15:6;
(1. HE) - Vetters 15:9, 15:8;
(DE) Chernjawaskaja - Reich 11:0, 11:3;
(GD) Dubs/K. Hoffmann - Wahab/Schalk 15:8, 15:8;
(2. HE) Nirschl - Hornig 13:15, 9:15;
(3. HE) Patz - Kudicke 15:10, 6:15, 0:15.
TSV Neubiberg/Ottobrunn - SG Anspach 5:3: In der ersten Begegnung des "Oktoberfest-Wochenendes" in München hatte sich die SG Anspach am Samstag beim TSV Neubiberg/Ottobrunn in der Sporthalle in der Zwergerstraße in Neubiberg mit 3:5 geschlagen geben müssen, wobei die Gäste aus dem Taunus zwei der drei Drei-Satz-Begegnungen zu ihren Gunsten entscheiden konnten.
Für die Punkte der SGA sorgten Jugend-Nationalspielerin Mona Reich im Damen-Einzel (3:11, 11:8 und 13:10 gegen Corina Herrle) sowie Steffen Hornig (15:10, 15:11 gegen Felix Künzer) und Oliver Kudicke (14:17, 15:10, 15:10 gegen Benjamin Lanzinger) im zweiten und dritten Herren-Einzel. In den Doppeln war die Anspacher Nachwuchsspielerin Nathalie Schalk an der Seite von Mona Reich und Franklin Wahab am Samstag zu ihren ersten Einsätzen dieser Saison in der 2. Bundesliga Süd gekommen.
TSV Neubiberg/Ottobrunn - SGA 5:3 (12:7):
(1. HD) Courage/Strödke - Wahab/Vetters 17:14, 9:15, 15:10; (DD)
Hauber/Herrle - Reich/Schalk 15:10, 15:3; (2. HD)
Lanzinger/Künzer - Kudicke/Schmidt 15:9, 15:12;
(1. HE) Strödke - Vetters 15:9, 15:8;
(DE) Herrle - Reich 11:3, 8:11, 10:13;
(GD) Courage/Hauber - Wahab/Schalk 15:12, 15:12;
(2. HE) Künzer - Hornig 10:15, 11:15;
(3. HE) Lanzinger - Kudicke 17:14, 10:15, 10:15.
SG Anspach startet mit Unentschieden in die Saison
Die SG Anspach ist mit einem 4:4-Unentschieden beim Aufsteiger BSG Unkel/Linz in der 2. Badminton-Bundesliga Süd in die Saison 2004/05 gestartet. Die SG Anspach bewies bei ihrem 4:4 bei der BSG Unkel/Linz in der Rotweinstadt am Rhein "Nehmerqualitäten", denn die Gastgeber führten bereits mit 4:2, ehe das Team um Mannschaftsführer Alexander Merget doch noch den einen Punkt unter Dach und Fach brachte, den man sich bei der Anreise aus dem Taunus erhofft hatte. Kämpferisches Vorbild war dabei die 30-jährige Sandra Mirtsching, die im Damen-Doppel wegen Kreislaufproblemen den dritten Satz an der Seite von Mona Reich beim Stande von 0:8 abschenken musste, sich dann aber wieder so weit erholte, dass sie im abschließenden entscheidenden Mixed zusammen mit Franklin Wahab mit 15:12 und 15:13 triumphierte.
Dieses Match war wahrlich nichts für schwache Nerven, denn das SGA-Duo führte im zweiten Satz bereits mit 11:1, lag dann mit 12:13 zurück und entschied die Partie mit 15:13 zu seinen Gunsten. Die weiteste Anreise zum Bundesliga-Auftakt hatte unbestritten der neue Spitzenspieler der BSG Unkel/Linz auf sich genommen: der Bulgare, Nummer 39 der aktuellen Weltrangliste im Herren-Doppel sowie auf Position 92 im Herren-Einzel, saß stattliche 36 Stunden im Bus, bevor er erstmals in einem Punktspiel für den Zweitliga-Neuling das Racket schwingen konnte.
Zu lange dauerte Valentin Zeh, dem Vorsitzenden des Fördervereins der SGA-Badmintonabteilung, offensichtlich das dritte Herreneinzel zwischen Felix Schoppmann und Oliver Kudicke, denn der Blondschopf "Oli" verwandelte beim 15:3 im zweiten Satz erst den achten Satzball zum Matchgewinn. Kudicke hatte Zehs Ungeduld bemerkt und brachte nach dem Zwei-Satz-Sieg in Richtung des Franken ein "Entschuldigung"hervor.
Ein ganz wichtiger Mosaikstein zum ersten Punktgewinn in der neuen Saison war der Erfolg im Damen-Einzel, den Anspachs Jugend-Nationalspielerin Mona Reich mit einem überzeugenden 11:4 und 11:2 gegen die routinierte Dänin Heidi Dössing feierte. Als einziger Gästespieler an zwei Punkten war gestern Franklin Wahab beteiligt, der im ersten Herren-Doppel zusammen mit seinem langjährigen Partner Arnd Vetters leichtes Spiel hatte und im entscheidenden Mixed zusammen mit Sandra Mirtsching Nervenstärke bewies.
BSG Unkel/Linz - SG Anspach 4:4 (8:10 Sätze):
(1. HD) Petrov/Schoppmann - Vetters/Wahab 3:15, 6:15;
(DD) Prax/Dössing - Mirtsching/Reich 12:15, 15:11, 15:0 (Aufgabe bei 8:0);
(2. HD) Helber/Klauer - Kudicke/Schmidt 11:15, 15:5, 15:8;
(1. HE) Petrov - Vetters 17:15, 15:1; (DE) Prax - Reich 4:11, 2:11;
(2. HE) Helber - Hornig 15:7, 15:7;
(3. HE) Schoppmann - Kudicke 12:15, 3:15;
(GD) Stollberg/Dössing - Wahab/Mirtsching 12:15, 13:15.
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen