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Favoriten straucheln – nun spielen vier Teams um den Aufstiegsplatz
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Alfred Hitchcock hätte das Drehbuch für das Saisonfinale in der Zweiten Badminton Bundesliga nicht spannender schreiben können. Nachdem die drei führenden Mannschaften in sechs Spielen fünf Niederlagen einstecken mussten, hat sich das Feld der möglichen Aufstiegsaspiranten vor dem letzten Punktspielwochenende am 21./22. März auf vier Teams erweitert: SV Fischbach, SG Anspach, TSV Neubiberg, TSV Freystadt. Unbeantwortet wird wohl bis zum letzten Spieltag-Ballwechsel die Aufstiegswilligkeit der genannten Zweitligisten bleiben.
Die SG Anspach stieß beim TSV Freystadt auf den erwarteten Widerstand und haderte am Ende etwas mit der vermeidbaren 3:5-Niederlage vor gut 100 Zuschauern. Das Pistorius-Team wollte sich endgültig aus der Gefahrenzone befreien und tat dies absolut überzeugend. Mit dem erst am Freitag angereisten Malaien Fang Yang Lim und der nach langer Verletzungspause genesenen Julia Kunkel präsentierte sich das Team personell stärker als beim 4:4-Hinspiel in Neu-Anspach. Dabei schien der „Herren-Joker“ des Gastgebers zunächst nicht zu stechen. Das in dieser Saison noch ungeschlagene Herrendoppel Daniel Benz/Sebastian Ames zeigte nur im ersten Satz Respekt – danach sorgte es gegen Fang Yang Lim/Johannes Pistorius mit einer Bravourleistung für die überraschende 1:0-Führung der Anspacher (13:21, 21:14, 21:16). Diametralen Ausgang nahm das Damendoppel. Die erfolgsgewohnten Mona Reich/Theresa Wurm mussten sich mit 21:19, 14:21, 17:21 den sehr stark aufspielenden Julia Kunkel/Tania Jötten beugen. Durch Niederlagen im 2. HD (Christopher Ames/Philipp Discher) und im 1. HE (hier konnte der Malaie gegen Daniel Benz seine Extraklasse unter Beweis stellen) geriet die SGA mit 1:3 in Rückstand. Einmal mehr war es Mona Reich (10:1-Bilanz im Einzel), die mit einem beeindruckenden 21:16, 21:12 gegen Julia Kunkel punktete und als dann auch noch das SGA-Mixed Sebastian Ames/Theresa Wurm einen Dreisatzsieg gegen Johannes Pistorius/Tania Jötten landete, war die Begegnung wieder offen. So standen die Akteure der verbliebenen Einzel mächtig unter Druck. Obwohl Philipp Discher im 2. HE sein bestes Badminton zeigte, musste er der Routine des ukrainischen Routiniers Vladislav Druzhchenko (15:1-Saison-Bilanz) in der Endphase des 3. Satzes Tribut zollen (21:16, 15:21, 18:21). Zeitgleich wuchs im 3. HE das U 19-Talent Hannes Gerberich über sich hinaus und verpasste Christopher Ames doch etwas überraschend eine schmerzliche Zweisatzniederlage zum vielumjubelten 5:3-Sieg der Freystädter.
Das verhaltene Nachtrauern der SGA ob der vertanen Chance auf eine Punkteteilung in der Oberpfalz bekam im Sonntag-Spiel die SG Robur Zittau zu spüren. Gegen den ohne seine ausländischen Akteure angetreten designierten Absteiger, der am Vortag noch überraschend den ersatzgeschwächten 1. BV Maintal besiegt hatte, gab es einen 8:0-Erfolg, bei dem lediglich Daniel Benz/Sebastian Ames (1. HD gegen Björn Wippich/Stefan Adam) sowie Philipp Discher (2. HE gegen Marcin Nowak) über die volle Distanz gehen mussten. Spielertrainer Franklin Wahab zollte auf der Rückreise des 1400 km-Mammut-Trips allen Aktiven Lob - trotz der Niederlage in Freystadt. „Nun können wir am letzten Punktspielwochenende mit zwei Siegen sogar aus eigener Kraft noch den Aufstiegsplatz erreichen.“ Doch da müssten Siege gegen die Klassenprimi Fischbach und Bischmisheim her – und die gibt es vermutlich nicht im Doppelpack.   
SG Anspach begibt sich auf 1400 km-Tort(o)ur gen Freystadt und Zittau
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Mit viel Benzin im Tank muss die SGA am kommenden Wochenende die Reise zu den Kontrahenten in Freystadt und Zittau antreten. Neben der sportlichen Herausforderung sind an zwei Tagen ca. 1400 Reisekilometer zu bewältigen. „Das ist die Wegstrecke, die von den Zittauer Sportfreunden aufgrund der geografischen Randlage in einer Saison mehrfach zurückzulegen ist“, bemerkt Spielertrainer Franklin Wahab und lenkt den Fokus auf die Schwere der sportlichen Aufgabe. Gerade Freystadt konnte zuletzt trotz sehr guter Leistungen nicht entscheidend punkten und wird alles tun, um sich mit einem überzeugenden Heimauftritt endgültig von den drei Abstiegsplätzen zu entfernen. Im Hinspiel erreichte Freystadt ersatzgeschwächt ein 4:4 in der ARS-Halle, in Bestbesetzung ist das Team eine Spitzenmannschaft mit hohem Entwicklungspotenzial. Die SGA reist mit großem Respekt ins Bayerische, möchte aber gerne ein Pünktchen entführen. In Zittau geht die SGA nach der Papierform als Favorit an den Start. Das Team aus dem Dreiländereck liegt abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz, hat jedoch in allen bisherigen Begegnungen viel Kämpferherz bewiesen. Bestimmt will Robur Zittau zum Saisonende noch einmal auftrumpfen, um Ligareife zu beweisen. Mit insgesamt zwei Wochenend-Punkten wäre das SGA-Team zufrieden. Mit den aktuell 13:7 Punkten sitzt man sogar dem Zweitplatzierten SV Fischbach noch im Nacken, doch dieser wird sich am Wochenende wohl vorzeitig den ersehnten Aufstiegsplatz sichern.
SG Anspach fährt ersatzgeschwächt drei Wochenend-Punkte ein
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Das Mannschaftsessen am Sonntagabend mundete dem SGA-Team samt Anhang ohne Abstriche. Der unerwartet hohe 7:1-Erfolg gegen den TV Dillingen und das heiß umkämpfte 4:4 gegen „Angstgegner“ Neubiberg hatten immerhin für drei Punkte auf der Habenseite gesorgt. Diese Ausbeute ist auch deshalb zu würdigen, da gegen die Donaustädter kurzfristig auf den leicht angeschlagenen Christopher Ames verzichtet werden musste und gegen Verfolger Neubiberg beide Ames-Brüder wegen einer Familienfeier ausfielen. Gegen Dillingen war es nur zu Beginn des Spieles eng, als das DD (Wurm/Reich) und zugleich das 1. HD (Benz/Ames, S.) einen Kaltstart erwischte und jeweils den ersten Satz abgab. Dann allerdings zog das Taunusteam davon und ließ erst im abschließenden 3. HE einen hauchdünnen 21:18, 22:20-Erfolg durch Michael Teuber gegen Ersatzmann Steffen Hornig zu, der zuvor ein bravouröses 2. HD an der Seite von Philipp Discher ablieferte. Insgesamt war die Partie aus SGA-Sicht alles andere als ein Selbstläufer, denn das Team um Kapitän Daniel Benz musste viermal in den Entscheidungssatz, um dann doch dem sympathischen schwäbischen Gegner das Nachsehen zu geben.
Auf Augenhöhe begegnete die SGA am Folgetag dem TSV Neubiberg. Um die bereits genannten Ausfälle zu kompensieren, ließ man sich auf einen Aufstellungspoker ein, um evtl. doch noch durch das „Hintertürchen“ zu einem (Teil-)Erfolg zu kommen. Mit Ingo Waltermann (41) und Jan-Lennart Hay (37) kamen zwei Stammspieler des Oberligateams zu ihrem Bundesligadebüt, die bei den 2013 in der Türkei ausgetragenen Badminton-Weltmeisterschaften im HD der AK O35 Platz drei belegt hatten. Trotz energischer Gegenwehr blieben sie letztendlich ebenso unterlegen wie Discher/Hornig, die ins 1. HD rücken mussten. So war das 21:15, 21:23, 21:11 von Reich/Wurm im DD gegen das starke TSV-Doppel Hoffmann/Storch der wichtige Garant, um die Begegnung offen zu halten. Als Mona Reich im DE mit 21:18, 21:16 gegen die bis dato erfolgreichste Dame der 2. Liga zum 2:2-Zwischenstand nachlegte, folgte ein hochklassiges und an Dramatik kaum zu überbietendes 1. HE zwischen Daniel Benz und Gregory Schneider. Im Entscheidungssatz lag Daniel bereits 14:18 zurück, ehe er nach einer eindrucksvollen Aufholjagd bei 20:19 (s)einen Matchball vergab und Gregory den Sieg zum 22:20 eröffnete. Die 3:2-Führung des TSV glich Philipp Discher durch einen deutlichen Zweisatzsieg gegen Felix Hoffmann aus. Ames-Ersatz Steffen Hornig erlitt im 3. HE ein vergleichbares Schicksal wie Daniel Benz zuvor. Im Entscheidungssatz setzte es das grausame 19:21, das den Verlierer trotz fantastischer Leistung mit leeren Händen zurücklässt. Dass am Ende der erhoffte Punkt zum gerechten 4:4 (10:10) noch eingefahren wurde, verdankt das Team Theresa Wurm/Daniel Benz, die im GD gegen die eindrucksvoll auftretenden 18-jährigen Lucas Böhnisch/Helena Storch erfolgreich blieben. Beide Begegnungen waren von einer sehr stimmigen Schiedsrichterbegleitung und einem äußerst fairen Auftreten aller Aktiven geprägt. 
SGA freut sich auf Heimspiele gegen Dillingen und Neubiberg
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Im Spielbetrieb der Zweiten Badminton Bundesliga Süd wird die entscheidende Phase eingeläutet. Sowohl im Kampf gegen den Abstieg als auch in der Meisterschafts- bzw. Aufstiegsentscheidung sind die Würfel noch nicht gefallen. Nach dem erfreulichen 6:2-Rückrundenstart beim 1. BV Maintal befindet sich die SGA mit einem 10:6-Punktepolster weiterhin im Verfolgerfeld des mutmaßlichen Meisters 1. BC Bischmisheim II, der ja bekanntermaßen keine Aufstiegsberechtigung besitzt. Die Differenz zum Aufstiegsplatz (Platz 2), der von den starken Pfälzern SV Fischbach (12:4) eingenommen wird, beträgt für das SGA-Team und den TSV Freystadt aktuell gerade mal zwei Punkte (10:6) und auch der Blick des TSV Neubiberg ist bei 8:8 Punkten eher nach vorne gerichtet.
Mit dem TV Dillingen stellt sich am Samstag eine Mannschaft vor, die in dieser Saison wiederum in den Abstiegskampf verwickelt ist. Auch wenn die SGA, der im Hinspiel ein knapper 5:3-Erfolg gegen den 7. der Tabelle gelang, als Favorit ins Match geht, sollte das kampfstarke Team aus der schwäbischen Kreisstadt nicht unterschätzt werden. Insbesondere die Herren hatten der SGA im Hinspiel mit dem Gewinn beider Herrendoppel und dem 3. Herreneinzel mächtig zugesetzt. Noch schwerer dürfte die sportliche Herausforderung am Sonntag wiegen, denn der Bayern-Vertreter TSV Neubiberg hatte der SGA in der Vorrunde die einzige Niederlage beigebracht. Drei verlorene Dreisatzspiele waren damals der Schlüssel zum 5:3-Sieg einer Mannschaft, die auf allen Positionen überdurchschnittlich gut besetzt ist. Den SGA-Kader wird vermutlich Oldie Steffen Hornig ergänzen, der zuletzt überragende Spiele im Oberliga-Team ablieferte. 
Mit der Frankfurter Volksbank hat die SG Anspach für die Wochenendbegegnungen einen Ballsponsor akquiriert, der seit 22 Jahren für die SG Anspach aufschlägt. Spielbeginn: Samstag und Sonntag 14.00 Uhr, Austragungsort: Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule Neu-Anspach.
Theresa, Mona und Daniel holen Titel bei den Südwestdeutschen Meisterschaften
(gk) Das kann sich sehen lassen. Obwohl die SGA das mögliche Startkontingent nicht ausnutzte, kam es am 18. Januar zum Gewinn von drei Meisterschaften. Höhepunkt der hochklassig besetzten Wettkämpfe in Maintal war das Dameneinzel, in dem es mit Theresa Wurm und Mona Reich zum vereinsinternen Endspiel unserer Top-Spielerinnen kam. Mit 21:18, 21:13 setzte sich Theresa durch, Mona glänzte dafür mit dem Sieg im Damendoppel an der Seite von Sandra Emrich (TV Hofheim). Den dritten Titel erspielte Daniel Benz mit dem Ex-Anspacher Robert Georg (TV Schwanheim). Bereits in der 2. Runde schalteten sie als nicht gesetzte (!) das Erstliga-erfahrene Dortelweiler Doppel Lang/Legleitner aus, im Endspiel hatten dann auch die Top-gesetzten Maintaler Steffen Peterskovsky/Christopher Fix beim 21:11, 16:21, 21:9 das Nachsehen. Weitere gute Platzierungen runden den guten Start ins neue Jahr ab. DD: Jule Peters/Lena Riepl (5.), HD: Jan-Lennard Hay/Ingo Waltermann (5.), GD: Theresa Wurm/Peter Lang (3.), Fabian Fritz/Mona Reich (5.), Ingo Waltermann/Lena Riepl (9.), Jan-Lennard Hay/Jule Peters (9.), HE: Philipp Discher (3.), Christopher Ames (9.).
Nun gilt die Vorbereitung der SGA den nächsten Heimspielen in der 2. Bundesliga am 24. und 25. Januar (jeweils 14.00 Uhr) gegen Dillingen und Neubiberg.  
Herzliche Einladung zur Jahresabschlusswanderung
(gk) Die traditionelle Jahresabschlusswanderung unserer Abteilung wartet auf zahlreiche Lauffreudige. Nach einer super erfolgreichen Nikolausmarkt-Teilnahme folgt das Saison-Highlight. Zum Ablauf gibt es einige Rahmendaten zu verkünden:
Termin: Samstag, 27. Dezember 2014, Treffpunkt: 15.00 Uhr, Parkplatz ARS-Sporthalle
Einkehrschwung: fließend ab 18.00 Uhr im Bürgerhaus von Neu-Anspach
Wer nicht mitwandert, ist herzlich eingeladen, wenigstens am Abend mitzufeiern (Verleihung der Amaryllis für besondere ehrenamtliche Verdienste, Kurzrückblick). Ich bitte dann aber aus Reservierungsgründen um zeitnahe Anmeldung per Mail beim Abteilungsleiter.  
Im vergangenen Jahr waren 35 Wanderlustige dabei – es wäre schön, wenn wir mal wieder 50 wären – also macht bitte Werbung! Der Speck muss weg, auch der Restalkohol des Jahres.
Anmeldung ist nicht erforderlich, die reduzierte Speiskarte wird vor der Wanderung zum Eintragen bereitgelegt. Verantwortlich für die Marschroute: Niki und Lars
Theresa Wurm zweifache Hessenmeisterin
(gk) Die in Neu-Isenburg ausgetragenen Hessenmeisterschaften wurden zu einem wahren Triumphzug für die SGA-Damen. Allen voran unsere 19-jährige Theresa Wurm, die gleich dreimal im Endspiel stand und zweimal siegte. Im Dameneinzel holte sie den ersten Titel. Dabei kam es zur Freude aller SGA-Anhänger zum Aufeinandertreffen mit Vereinskameradin Jule Peters (21:13, 21:15). Im Gemischten Doppel startete sie mit Peter Lang (Dortelweil) und gewann (etwas überraschend) gegen das Top-gesetzte Bundesligadoppel Fix/Koschig aus Maintal mit 21:17, 21:12. Platz 3 ging zudem an Lena Riepl/Ingo Waltermann. Beinahe hätte es für Theresa noch zum Dreifacherfolg gereicht, doch das Damendoppel-Endspiel (mit Anna Dollak/Dortelweil) ging mit 20:22 im 3. Satz denkbar knapp an das Bundesliga-Doppel des 1. BV Maintal (Maxi Stelzer/Tessa Koschig). Jule Peters und Lena Riepl belegten einen guten 3. Platz. Die Top-Männer der SGA kurierten ihre kleinen Blessuren aus und werden im neuen Jahr den Fokus wieder auf ihre Bundesligaeinsätze legen.
SGA entschied Hessenderby bereits in den Eröffnungsdoppeln
 Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Das mit Spannung erwartete Kräftemessen der hessischen Zweitligisten 1. BV Maintal und SG Anspach nahm einen Verlauf, der sich vom Hinspiele erheblich unterschied. Damals waren beim 4:4 im kleinen Taunusstädtchen die Maintaler mit 2:1 nach den Doppeln in Führung gegangen, diesmal standen sie beim 0:3-Rückstand bereits in der Anfangsphase mit dem Rücken zur Wand. Das neu formierte 1. HD der SGA mit Daniel Benz/Sebastian Ames überzeugte in einem hochklassigen Spiel gegen die starken Steffen Peterskovsky/Christopher Fix mit dem 6. Sieg in Folge (21:14, 21:19), Mona Reich/Theresa Wurm steigerten sich im DD nach verlorenem 1. Satz gegen Maxi Stelzer/Tessa Koschig ernorm (18:21, 21:14, 21:13) und Philipp Discher/Christopher Ames waren in einem kampfbetonen Spiel gegen die gut aufgelegten Fabian Fritz/Matthias Fix voll gefordert, um mit einem hauchdünnen 21:19, 23:21 vom Spielfeld zu gehen. Mit diesem deutlichen Zwischenstand hatten auch die kühnsten Optimisten im SGA-Lager nicht gerechnet. Beinahe hätte Daniel Benz im 1. Herreneinzel nachgelegt, doch nach einem beeindruckenden 21:14, 21:23 gegen Maintals Ausnahmespieler Steffen Peterskovsky verzichtete Daniel nach bereits vergebenem Matchball wegen einer muskulären Verspannung auf die Austragung des Entscheidungssatzes. Zu einem wahren Krimi-Leckerbissen entwickelte sich im Anschluss das DE zwischen Maxi Stelzer und Mona Reich. Während der 1. Satz mit 21:9 deutlich an die Anspacherin ging, reizten beide Spielerinnen im 2. Satz das Punktekontingent nahezu vollends aus. Am Ende siegte Mona mit 30:28 und brachte die SGA mit 4:1 in Führung. Im GD sah es so aus, als könnten Sebastian Ames/Theresa Wurm gegen Christopher Fix/Tessa Koschig nach verlorenem 1. Satz (17:21) das Blatt noch wenden. Das SGA-Mixed lag bereits 11:5 in Front, um dann der plötzlich absolut fehlerfrei agierenden Maintaler Kombination noch mit 14:21 zu unterliegen. Dass die Begegnung am Ende mit 6:2 von der SG Anspach gewonnen wurde, lag an der deutlichen Überlegenheit im zweiten und dritten Herreneinzel. Sowohl Philipp Discher (21:17, 21:9 gegen Wei Ming Hauschild) als auch Christopher Ames (21:16, 21:8 gegen Mirco Parschau) lieferten eindrucksvolle Gewinnspiele. Obwohl zeitgleich alle Ligen im Einsatz waren, hatte das Hessenderby guten Zuschauerzuspruch. Mit 10:6 Punkten kann die SG Anspach relativ beruhigt in die Winterpause gehen. „Der 1. BV Maintal wird im neuen Jahr mit seiner „Main-Power“ noch die Punkte machen, die den Ligaverbleib sichern.“ Mit dieser Prognose ist sich Rekord-Bundesligaspieler Franklin Wahab sehr sicher.
Hessenderby verspricht „Main-Power“
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Die Standortbestimmung in der 2. Badminton Bundesliga ist nach Abschluss der Vorrunde abgeschlossen. Die SG Anspach kann sich im guten Mittelfeld behaupten, Aufsteiger 1. BV Maintal weiß, dass er die Liga aus eigener Kraft halten kann. Das Unentschieden der Vorrunde deutete an, dass zwischen beiden Teams scheinbar keine Haaresbreite Leistungsunterschied liegt. Auch wenn die SGA zuletzt gegen die beiden punktgleichen Tabellenführer Fischbach und Bischmisheim II stark aufspielte und hierdurch eher favorisiert in die Auseinandersetzung geht, wissen Insider um die besondere Brisanz eines Derbyvergleichs. Das Endresultat wird sicherlich vom Ausgang der Eröffnungsdoppel abhängen. Da hatte die SGA im Hinspiel beim überraschenden 1:2-Rückstand den euphorisierten Schwung des Aufsteigers deutlich zu spüren bekommen. Seitdem haben zwei interne Aufstellungsveränderungen zu guten Erfolgen geführt. Sebastian Ames wechselte ins 1. HD an die Seite von Daniel Benz und Mona Reich rotierte mit Theresa Wurm. So fährt das Taunusteam mit neuem Optimismus zum Rückrundenstart an den Main. Da am Spieltag bedauerlicherweise alle Ligen im Einsatz sind, bleibt nur zu hoffen, dass das Hessenderby die verdiente Zuschauerresonanz erhält. Maintal und Anspach zählen neben Dortelweil zu den aktuell stärksten hessischen Badmintonteams, die in der Maintalhalle von Maintal für mächtig „Main-Power“ sorgen sollten (Sonntag, 30.11., 14.00 Uhr).    
Freude über geglückten Aktionstag und zwei Unentschieden gegen die Top-Teams der Liga
(gk) Man lag sich nicht in den Armen und sang, doch auch für die Bundesliga-Cracks und die Verantwortlichen der SGA war das „Wiedervereinigungswochenende“ ein umfassend erfreuliches. Zunächst war es der zum „Event des Jahres“ erhobene Aktionstag, und dann waren es die erhofften zwei Pünktchen aus den Spitzenspielen gegen die absoluten Top-Teams der Liga, den SV Fischbach und den 1. BC Bischmisheim II. Bereits einige Stunden vor der Begegnung gegen den SV Fischbach verwandelte sich die ARS-Halle in eine facettenreiche Übungsstätte. Neben Angeboten für die „Federmäuse“ (elternbetreute Pampers-Gruppe mit schlägerfreiem Grundlagentraining) gab es von den Bundesligaspielern und weiteren Aktiven betreute Schnupper- und Wettspielstationen für jede Altersgruppe. Es wuselte, bunte Luftballons flogen, beinahe jedes Agieren wurde geräuschvoll begleitet. Das aufwändig angerichtete Angebot bescherte noch am gleichen Tag Zusage-Signale für den breit angelegten Trainingsbetrieb und veranlasste den einen und anderen zum weiteren Verweilen in der Halle, in der ja noch das Liga-Spitzenspiel gegen den SV Fischbach anstand. 
Eines vorweg, der Heimspielnimbus (seit einem Jahr keine Niederlage in eigener Halle) blieb gewahrt. Dabei profitierte die SGA vom Fehlen der Spitzenspielerinnen des SV Fischbach, Alina Hammes (verletzt) und Carissa Turner (EM-Quali mit Wales). Als auch noch die nominierte Laura Kaiser nach 0:3 im 1. Satz des DD verletzt ausscheiden musste, war klar, dass alle Spiele mit Damen-Beteiligung an die SGA gehen würden, das DE gar kampflos. Die zahlreichen Zuschauer sahen gleich zum Einstieg in die Partie ein an Spannung kaum zu überbietendes 1. Herrendoppel, in dem Benz/Ames, S. gegen Geigenberger/Klein mit 28:26, 13:21, 23:21 die Oberhand behielten. Dann jedoch war es um die Glücksmomente der SGA-Herren rar bestellt. Discher/Ames, Ch. verloren das 2. HD im 3. Satz 15:21 und Philipp Discher unterlag im 2. HE denkbar knapp mit 20:22, 20:22. Einmal mehr lastete die Verantwortung auf den Schultern des 30-jährigen Christopher Ames, der seinem Team im letzten Spiel des Tages sogar den doppelten Punktgewinn hätte sichern können. Nach schwachem Start (15:21) kam er ins Spiel zurück (21:19) und führte im Entscheidungssatz bereits mit 5:0 und 11:8, ehe eine Fehlerserie von 5 Punkten die Wende zugunsten von Christopher Klein brachte (18:21). Mit dem Unentschieden war die SGA-Crew zufrieden, auch wenn Spielertrainer Franklin Wahab resümierte, „… dass heute noch ein wenig mehr drin war.“ 
Ein freudiges Wiedersehen gab es tags drauf in Saarbrücken-Bischmisheim mit der früheren SGA-Aktiven Lara Käpplein, die an diesem Wochenende erstmals nach ihrer Verletzung wieder zum Einsatz kam und mit ihrer Partnerin Annika Horbach auch gleich das erste Ausrufezeichen in einem auf hohem Niveau gespielten DD setzte (21:13, 21:17). Dass sie anschließend das DE kampflos abgab, schuldet sie noch der gebotenen Vorsicht und brachte der SGA einen Zähler auf der Habenseite. Indes entwickelte sich das 1. HD auch an diesem Tag zu einem zeitintensiven Highlight, das von den immer besser harmonierenden D. Benz/S. Ames mit 21:17, 19:21, 27:25 gegen Hopp/Seidel gewonnen wurde. Für das nervenstarke SGA-Doppel spricht, dass es vier Matchbälle abwehrte, ehe es den dritten eigenen verwandelte. In der Endphase unglücklich verlief aus Sicht der SGA das 2. HD von Discher/Ames, Ch. gegen Reuter/Deininger (15:21, 23:25). Dennoch keimte beim 2:2-Zwischenstand erstmals die Hoffnung auf eine Punkteentführung, die jedoch weder der angeschlagene Daniel Benz (Oberschenkelverhärtung), der im 1. HE gegen den langjährigen Nationalspieler Marcel Reuter anzutreten hatte, noch Christopher Ames im 3. HE gegen Simon Wang verstärken konnten. Da auch Marvin Seidel das GD mit Annika Horbach bereits im 1. Satz bei 4:11 verletzungsbedingt aufgeben musste und die SGA auf 3:4 heranrückte, erhielt das abschließende 2. HE zwischen Philipp Discher und Matthias Deininger spielentscheidenden Charakter. Diese „Profilierungschance“ ließ sich Philipp Discher nicht entgehen. Nach ganz schwachem Start (10:21) drehte er den Spielverlauf zu seinen Gunsten (21:16) und kassierte anschließend auch den viel umjubelten Entscheidungssatz (21:10). Mannschaftsführer Daniel Benz: „Mit beiden Unentschieden und 8:6 Punkten zum Abschluss der Vorrunde können wir erst mal gut leben – Fischbach hat sich als Aufstiegsaspirant bestätigt.“    
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen