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Aktionstag umrahmt Spitzenspiel SG Anspach - SV Fischbach am 8. November
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Schnuppern, Mitmachen, Zuschauen – unter diesem Motto gestaltet die SG Anspach am 8. November ihren Beitrag zum Badminton-Aktionsmonat der Gesundheitsinitiative „Deutschland bewegt sich!“, der von der Bild am Sonntag, dem ZDF und der BARMER GEK gefördert wird. Viele Bewegungsangebote sollen ab 11 Uhr in der ARS-Halle eine hoffentlich große Schar an Newcomer anlocken – denn das ist es, was unser Sport braucht. Nur ein breiter, freizeit- und jugendorientierter Unterbau kann regionale Akzeptanz auslösen und Leistungsentwicklungen verankern. Mit der Vorstellung der neuen SGA-Projekte „Federmäuschen“ und „Wackelzähne“, Schnuppertraining für Jedermann, Ballkontakt-Wettkämpfen und einer Autogrammstunde hofft die Abteilung einen angemessenen Rahmen für das Heimspiel gegen den Spitzenreiter SV Fischbach gewählt zu haben. Hinzu kommt ein auf Spendenbasis organisierter Badminton-Flohmarkt, bei dem z. B. Vereins-Shirts, gebrauchte Schläger und Schlägertaschen den Besitzer wechseln können.
Nichts zu verschenken haben indes die Liga-Cracks. Fischbach strebt mit zwei „hessischen Siegen“ die Herbstmeisterschaft an, die SGA würde gerne wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln, denn das Final-Szenario könnte der 2. Liga schlimmstenfalls vier Absteiger bescheren. Dass die Punktejagd an einem sehr dünnen Faden hängt, ist jedem SGA-Akteur bewusst. Weder Fischbach noch der 1. BC Bischmisheim II, der im Sonntagsspiel Gastgeber ist, hat in der laufenden Saison eine Begegnung verloren. Zwar ist die ARS-Halle für jeden Gegner ein heißes Pflaster, doch auch das Wahab-Team kann nicht auf Kommando über sich hinauswachsen. So bedürfte es in Komplettbesetzung an beiden Tagen schon einer Bravourleistung, um zu punkten – zu überlegen beherrschen beide Teams die Liga, in der am letzten Vorrunden-Wochenende bereits sechs Teams gegen den Abstieg spielen. Vielleicht entlockt der Aktionstag latentes Kraftpotenzial und füllt die Zuschauertribüne. Das Spitzenspiel in der 2. Liga sollte in vielerlei Hinsicht neugierig machen. Es beginnt am Samstag, 8. November, um 14.00 Uhr (ARS-Halle, Gustav-Heinemann-Straße, Neu-Anspach).  
Totalem Unentschieden gegen Freystadt folgte Kantersieg gegen Zittau
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Ganz großer Badmintonsport wurde am 4. und 5. Spieltag der Zweiten Badminton Bundesliga in der ARS-Sporthalle von Neu-Anspach gezeigt. Insbesondere die Samstagspartie gegen das bayerische Freystadt beinhaltete Spannung und klasse pur bis zum letzten Ballwechsel. Am Ende hieß es 4:4 (9:9 nach Sätzen und 332:331 nach Punkten), doch zuvor gingen alle Aktiven und vor allem auch die Zuschauer durch ein Wechselbad der Gefühle. Nachdem die SGA zuletzt jeweils nach den Eröffnungsdoppeln hinten lagen, konnte der Rückstand-Fluch überzeugend abgelegt werden. Durch Siege im 1. HD durch Benz/Ames, S. (25:23, 21:14 gegen Allan/Pistorius, J.) und im DD durch Reich/Wurm (21:11, 21:17 gegen Jäger/Seele) führte man 2:0. Leicht hätte es in der Folge auch 3:0 stehen können, doch Discher/Ames, Ch. unterlagen trotz bravouröser Leistung und zwei vergebenen Satzbällen denkbar knapp mit 24:26, 19:21. Also Mona Reich ein leicht herausgespieltes 21:9, 21:14 gegen Tanja Jötten folgen ließ, stand Freystadt beim 1:3-Zwischenstand mit dem Rücken zur Wand. Doch dann stachen die Trümpfe der Pistorius-Truppe. Zunächst war es Import-Profi Tai Allan (Malaysia), der Daniel Benz nur im 1. Satz an sich herankommen ließ und danach überrumpelten Waffler/Jötten, T. ein SGA-Mixed, das einfach nicht ins Spiel fand. Als dann auch noch die ukrainische Badminton-Ikone Vladislav Druzhchenko Philipp Dischers deutlichen Gewinn des 1. Satzes (21:12) mit 21:18, 21:12 wertlos machte, drohte die Begegnung beim Stand von 3:4 aus SGA-Sicht vollends zu kippen. So avancierte das 3. HE zwischen Christopher Ames und Doppel-Spezialist Johannes Pistorius zum „Match des Tages“, das die Zuschauer bis zum letzten Ballwechsel fesselte. Nach einem enttäuschenden 8:21 im 1. Satz sah das Gros der SGA-Anhänger bereits das avisierte Unentschieden schwinden und das Team von Spielertrainer Franklin Wahab um den verdienten Lohn gebracht. Doch Christopher kämpfte sich ins Spiel zurück (21:19 zum Satzausgleich) und bewies beim Spielstand von 19:19 im Entscheidungssatz absolute Nervenstärke. Sein 21:19 im 3. Satz wurde im SGA-Lager wie ein Sieg gefeiert.
Noch besser startete die SGA in die Sonntagsbegegnung gegen Robur Zittau, das tags zuvor ein überraschendes 4:4 im Aufsteigerduell gegen Maintal erzielt hatte. Das Match begann ganz nach Vorstellung des Anspacher Teams. In überzeugender Manier wurden alle vier Doppeldisziplinen gewonnen, was sich in der Gesamtbetrachtung als enorm wichtig erwies. Denn zunächst unterlag Mona Reich auf hohem Level der Engländerin Georgina Bland mit 18:21, 18:21 und dann gingen auch noch alle drei Herreneinzel über die höchstmögliche Distanz. Dies spricht für den starken Kampfeswillen der Zittauer, denen das drohende Abstiegsgespenst bereits nach 5 Spieltagen im Nacken sitzt. Dass am Ende gleich alle drei Entscheidungen zu Gunsten der SGA ausfielen, spricht für Kondition, Psyche und Kampfgeist des Benz-Teams. Verständlich ist aber auch, dass die Zittauer in Bestbesetzung etwas mit dem hohen Ergebnis haderten. Der 7:1-Heimerfolg verschafft der SGA ein wenig Luft im Mittelfeldgerangel, ehe am 8. November im Rahmen eines „Badminton-Aktionstages“ das Top-Spiel der Liga gegen Aufstiegsanwärter Fischbach über die Bühne geht (14.00 Uhr, ARS-Sporthalle Neu-Anspach).
SGA erwartet Freystadt und Zittau zum Heimspielwochenende
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Der Vorrunden-Auftakt in der Zweiten Badminton Bundesliga hat gezeigt, dass der SG Anspach eine schwere Saison bevorsteht. Nicht nur das 4:4-Auftakt-Unentschieden in heimischer Halle gegen Aufsteiger Maintal ließ das Benz-Team aufhorchen, auch der hart erkämpfte 5:3-Erfolg in Dillingen und erst recht das bis zuletzt umkämpfte 3:5-Match in Neubiberg haben gezeigt, welch gutes Potenzial auch in den gegnerischen Mannschaften steckt. So werden vermutlich viele Saisonspiele der SGA am nervenaufreibenden seidenen Faden hängen. Mit dem TSV Freystadt reist eine Mannschaft an, die in Komplettbesetzung neben dem SV Fischbach zu den heißen Anwärtern auf den Aufstieg in die Eliteliga zählt. Mit einem überragenden Spieler aus Malaysia auf Position 1, dem 41-jährigen langjährigen ukrainischen Nationalspieler Druzhchenko auf Position 2 und einer Vielzahl an hoffnungsvollen Jung-Talenten stellt der Gast eine schier unüberwindbare Aufgabe dar. Dabei täuscht der aktuell 5. Platz des bayerischen Teams über die wahre Leistungsstärke hinweg. Sowohl gegen Fischbach (3:5) als auch gegen „Übermacht“ Bischmisheim II (3:5), das ja bekanntlich nicht aufsteigen darf, setzte es unglückliche Niederlagen, die das Pistorius-Team vergessen lassen möchte. So ist die SGA gewarnt und müsste schon über sich hinauswachsen, wenn es punkten wollte. Dass die Taunusstädter dazu fähig sind, haben sie in ihrer 22-jährigen Bundesligageschichte allerdings schon das eine oder andere Mal gezeigt (Samstag, 11.10., 14.00 Uhr ARS-Halle Neu-Anspach).
Einen Tag später erwartet die SGA Aufsteiger Robur Zittau. Das Team aus dem östlichen Sachsen, das regelmäßig einige hundert Kilometer Anreise zu den Auswärtsspielen zurücklegen muss, liegt derzeit mit 0:6 Punkten am Tabellenende und wird alles dran setzen, um am Vortag in Maintal und möglichst auch gegen die SGA zu punkten. Auch wenn die SGA unbedingt beide Punkte behalten möchte, verspricht dieses Match gegen die u. a. mit zwei englischen, einem tschechischen und einem polnischen Aktiven international besetzte Mannschaft alles andere als ein Selbstläufer zu werden. „Zuletzt lagen wir nach den Doppeln stets 1:2 hinten und standen damit bereits vorzeitig mit dem Rücken zur Wand“ resümiert Spielertrainer Franklin Wahab, der auf eine mutig und selbstbewusst auftretende Truppe setzt. „Zwei Punkte am Wochenende sind das Ziel – gegen ein Pünktchen mehr als Zugabe habe ich nichts einzuwenden“, setzt Team-Manager Alexander Merget noch eins drauf. Bleibt zu hoffen, dass bei dieser Prognose die Rechnung nicht ohne den Wirt gemacht wird.    
Das Oktoberfest-Bier wollte nicht so richtig schmecken
(gk) Mit netten Gesten empfingen die bayerischen Badmintonklubs Dillingen und Neubiberg die SGA-Crew, die sich die Entführung von insgesamt zwei Wochenend-Punkten als Ziel gesetzt hatte. In der Donau-Kreisstadt Dillingen reichte man Obst, in der München-nahen Badmintonhochburg Neubiberg gab es zur Begrüßung einen Sechserpack Oktoberfest-Bier im tragbaren Rucksack. Die zwei erhofften Punkte befanden sich nach dem Bayern-Wochenende zwar im Reisegepäck der kampfstarken Anspacher, doch das Paulaner-Biergartengefühl wollte auf der Heimfahrt nicht so recht aufkommen. Zu nahe war man in der Sonntagspartie beim TSV Neubiberg in Tuchfühlung mit einem Punktgewinn und zu gerne hätte man diesen im Rucksack entführt. Doch der Reihe nach. In Dillingen sah es nach den Eröffnungsdoppeln zunächst einmal nicht so aus, als ob die 2:6-Niederlage der Vorsaison rehabilitiert werden könnte. Zunächst hieß es durch den erwarteten Sieg von Reich/Wurm gegen Romen/Oliwa, A. zwar 1:0, doch die anschließenden Zweisatzniederlagen von Benz/Discher (25:27, 18:21 gegen Berchtenbreiter/Nirschl) und Ames, C./Ames, S. (15:21, 19:21 gegen Güttinger/Teuber) schmerzten doch sehr. Drei klar gewonnene Spiele in Folge brachten die SGA dann jedoch auf die Siegesstraße. Daniel Benz schlug den angeschlagenen Florian Berchtenbreiter, Mona Reich hatte mit der italienischen Nationalspielerin Stephanie Romen wenig Mühe und auch Philipp Discher ließ keine Zweifel aufkommen, dass er bei der SGA und in der Liga eine Top-Nr. 2 ist. Spannend blieb es nach dem fulminanten Auftritt von Michael Teuber, der Christopher Ames im 3. HE sehr deutlich abfertigte und den TV auf 3:4 heranbrachte. So wurde es doch noch eine Partie mit Endspielcharakter, in der das neu formierte Mixed Theresa Wurm/Sebastian Ames nach glänzender Leistung mit einem hauchdünnen 21:19, 18:21, 21:19 das Gesamtresultat auf 5:3 vergoldete.
Während die Begegnung in Dillingen nach zweieinhalb Stunden zu Ende war, brauchte es in Neubiberg gut vier Stunden. Fünf Dreisatzspiele spiegeln eine Begegnung auf Augenhöhe wider, in der die SGA den Center-Court trotz neun gewonnener Sätze mit 3:5 als Verlierer verließ. Dabei gilt es resümieren, dass das Team um Spielertrainer Franklin Wahab auch im dritten Saisonpunktspiel mit 1:2 aus den Doppeln herausging. Obwohl beide neu formieren HD überzeugten, gelang nur Benz/Ames, S. mit 17:21, 23:21, 21:14 ein zählbarer Erfolg. Dabei standen beide im 2. Satz bereits einen Wimpernschlag vor dem Aus, als sie nervenstark zwei Matchbälle abwehrten. Einen überraschenden Verlauf nahm das folgende DE, in dem Mona Reich nach einem 15:21 gegen Kathrin Hoffmann deutlich auf der Verliererstraße schien. Doch wer Mona kennt, weiß auch um die Qualität ihrer Kampfkraft und Konzentration. Sie dreht das Spiel und besiegte ihre Kontrahentin in einer mitreißenden Endphase mit 21:19 im dritten Satz. Das GD Wurm/Ames, S. knüpfte an der starken Vortagsleistung bis zur 20:15-Führung im 1. Satz an. Dieser Satz kippte dann überraschend noch zum enttäuschenden 21:23 und ließ das hoffnungsvolle SGA-Duett nicht mehr ins Spiel kommen. Das 10:21 im 2. Satz bedeutete zugleich die 3:2-Führung für Neubiberg, das im 1. HE mit dem 21:19, 21:16 von Gregory Schneider gegen Daniel Benz gleich noch eins drauf setzte. Während Geburtstagskind Philipp Discher (29.9.) mit seinem Zweisatzsieg gegen den starken Nachwuchsspieler Lucas Böhnisch erneut glänzte, ließ auch Christopher Ames im 3. HE die Hoffnungen auf eine Punkteteilung keimen. Mit 21:7 schickte er Benjamin Placzek im 1. Satz vom Feld, ehe er dann der Leistungssteigerung des gegnerischen Mannschaftsführers und seinem beruflich bedingten Trainingsrückstand Tribut zahlen musste und die Folgesätze mit 14:21, 18:21 verlor. „Die Mannschaften der Liga sitzen sich auch in diesem Jahr auf dem Schoß“ – sechs der acht Wochenend-Begegnungen endeten 5:3. Mit dem aktuellen Mittelfeldplatz kann die SGA leben, doch zum Überleben bedarf es wohl noch eines Häppchens mehr.   
Mit großem Kämpferherz vorbei am Oktoberfest nach Dillingen und Neubiberg
Zweite Badminton Bundesliga
(gk) Einen großen Bogen wird die SG Anspach am kommenden Punktspielwochenende um das Oktoberfest in München fahren. So verlockend das alljährliche Event in der bayerischen Landeshauptstadt auch ist, die Taunusstädter sind sportlich gesehen gewarnt und müssen voll konzentriert sein, wenn das Unternehmen „Punkte-Entführung“ gelingen soll. Die 2:6-Auswärtsniederlagen der letzten Saison, die in der Schlussabrechnung sowohl gegen Dillingen als auch gegen Neubiberg zu Buche standen, stecken den Aktiven heute noch in den Knochen. „Das soll sich möglichst nicht wiederholen“ spornt Mannschaftsführer Daniel Benz sein Team an, das nun auch wieder auf den zuletzt beruflich verhinderten Christopher Ames zurückgreifen kann. Daniel selbst reist mit einer eindrucksvollen Vorzeigeleistung an, denn der am vergangenen Wochenende mit Jones Rafli Jansen bei den „Polish International Championships“ errungene 2. Platz im Herrendoppel setzt schon ein deutliches Ausrufezeichen.
Vielleicht gibt diese Bravourleistung dem gesamten Team die erforderliche Anschubhilfe, um die wackelige Auftaktbegegnung gegen den starken Aufsteiger Maintal (4:4) durch den einen oder anderen Punktgewinn vergessen zu machen. In jedem Falle begibt sich die SGA mit einer erheblichen Portion Respekt, aber auch einem großen Kämpferherzen auf Bayern-Tour.  
Hessenderby bis zum Schlusspunkt ein Spiel auf des Messers Schneide
(gk) Die zahlreichen Zuschauer waren die Nutznießer eines Hessenderbys mit Ligareife, das spannender nicht hätte verlaufen können. Zunächst nutzte der Aufsteiger 1. BV Maintal alle positiven Register seiner Aufstiegseuphorie, ehe der Liga-Dino SG Anspach im finalen Endspurt doch noch mit dem mühsam erkämpften Unentschieden einen Saison-Fehlstart vermied.
Die Heimmannschaft aus dem Taunus war gewarnt, denn mit den amtierenden Hessenmeistern im HD Christopher Fix und Steffen Peterskovsky sowie Tessa Koschig und Neuzugang Maxi Stelzer verfügt das Main-Team über Spielergrößen, die wohl auch in der 2. Bundesliga ihren Lauf als potenzielle Punktegaranten fortsetzen sollten. So stand die SGA bereits nach den beiden Eröffnungsdoppeln mit dem Rücken zur Wand. Fix/Peterskovsky besiegten im 1. HD das neu formierte SGA-Doppel Benz/Discher 21:12, 18:21, 21:13 und auch Koschig/Stelzer, die im 1. Satz noch viel Respekt zeigten, fanden im DD immer besser ins Spiel und behielten letztendlich mit 19:21, 21:15, 21:16 die Oberhand. So führte der Liga-Debütant im Handumdrehen 2:0 und setzte damit den Gastgeber mächtig unter Druck. Wenn es um das Aushalten von Drucksituation geht, dann glänzte auf SGA-Seite bereits in der Vergangenheit immer wieder der mittlerweile 35-jährige Steffen Hornig, der den beruflich verhinderten Christopher Ames an der Seite von Sebastian Ames überragend vertrat. Mit einem 21:15, 21:13 gegen Matthias Fix/Fabian Fritz setzten beide das erste Ausrufezeichen auf SGA-Seite. Das Fünkchen Hoffnung auf die erhoffte endgültige Kehrtwende in der Partie verhinderte ein fulminant aufspielender Steffen Peterskovsky im 1. HE, als er Anspachs Mannschaftsführer Daniel Benz (aktuell auf Platz 12 der deutschen HE-Rangliste) beim 21:16, 21:17 nicht auf Tuchfühlung zu einem Satzgewinn kommen ließ. Dass die Begegnung noch einmal spannend wurde, verdankte die SGA dem hart erkämpften 21:19, 21:16 von Theresa Wurm im DE gegen Maxi Stelzer und dem eindrucksvollen Ligadebüt von Philipp Discher im 2. HE gegen Wei Ming Hauschild, das er mit 21:15, 21:17 zu seinen Gunsten entschied. Beim 3:3-Zwischenstand hatte die Komponente Spannung plötzlich wieder Fahrt aufgenommen und Sieg und Niederlage hingen am seidenen Faden. Die Südwestdeutschen Meister im GD, Christopher Fix/Tessa Koschig, schienen Nerven wie Drahtseile zu haben, als sie beim 21:11, 21:16 wie aus einem Guss spielten und dabei jede Schwäche des neu formierten GD S. Ames/Reich nutzten. Dass Team-Oldie und Ex-Hessenmeister Steffen Hornig noch lange nicht zu den „alten Haudegen“ gehört, bewies er im abschließenden 3. HE gegen den 21-jährigen Youngster des 1. BV Maintal, Mirco Parschau. Beim 19:21, 21:12, 21:13 strapazierte er die Nerven der bis zuletzt verweilenden großen Zuschauerschar zwar mächtig, doch er sorgte damit im SGA-Lager in letzter Sekunde noch für eine (Teil-)Erleichterung. „Es war das erwartet schwere Spiel mit Derbycharakter. Maintal hat gezeigt, dass es in die 2. Liga gehört. Wir müssen uns noch steigern, wenn nicht auch der Saisonverlauf auf des Messers Schneide stehen soll“, meint Daniel Benz, der das 4:4 (10:9, 345:346) als Warnschuss und Aufforderung zugleich betrachtet, im Training an der Landesportschule noch eine Schippe draufzulegen.  
Hessenderby als Standortbestimmung
(gk) Gleich zum Saisonauftakt erwartet die SG Anspach den Traditionsverein 1. BV Maintal, der nach knapp 20 Jahren Bundesligaabstinenz in die zweithöchste deutsche Liga zurückgekehrt ist. Beide Teams kennen sich aus vielen gemeinsamen Trainingseinheiten an der Landessportschule Hessen (Frankfurt) wie aus der Westentasche, so dass wohl jede einzelne Disziplin individuelle Brisanz verspricht. Die personellen Verrückungen gegenüber der letzten Saison halten sich bei beiden Klubs in Grenzen. Während Maintal die Damen-Formation um Maxi Stelzer ergänzt hat, muss die SGA den Verlust der starken Doppel- und Mixed-Spezialistin Lara Käpplein und des Schwanheim-Heimkehrers Robert Georg (in der letzten Saison Nr. 2 der SGA) verkraften. Mit dem 23-jährigen Neuzugang Philipp Discher, der zuletzt eine überragende Saison beim Regionalligameister SG Schorndorf spielte und bei der 1. DBV-Rangliste des Jahres mit Platz 3 im Herreneinzel glänzte, hofft die SGA auf eine erfolgreiche Belebung der „Men-Power.“ Auch wenn das Taunus-Team in der Heimpartie am 14. September (14.00 Uhr) leicht favorisiert scheint, könnte der BVM mit dem unbekümmerten Schwung eines Aufsteigers für eine Überraschung sorgen. Die Nähe der beiden Teams, sowohl örtlich als auch personell, sollte viele Zuschauer in die Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule locken. So richtet auch SGA-Mannschaftsführer Daniel Benz einen nachhaltigen Appell an die Badmintonfans: „Gerade an einem Tag, der für alle anderen Spielklassen noch punktspielfrei ist, sollten sich die rhein-mainischen Badmintonfans die Chance auf einen attraktiven Anschauungsunterricht bei bester Stimmung nicht entgehen lassen.“
Dreimal Platz drei - Berlin war eine Reise wert!
(gk) Das letzte offizielle Turnier der Badmintonsaison ist traditionell die Deutsche Meisterschaft der Altersklassen. In diesem Jahr fand es vom 29. Mai bis zum 01. Juni in der Landeshauptstadt Berlin statt. Von der SGA hatten sich mit Jan-Lennart Hay, Ingo Waltermann und Alexander Merget drei Akteure für das Mammutturnier mit über 200 Starterinnen und Startern qualifiziert. Allen voran bewies Ex-Bundesligaspieler Alexander Merget, dass er mit seinen 42 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen gehört. Sowohl im Herrendoppel (mit dem ehemaligen Mannschaftskollegen Norman Eby/TV Wehen) als auch im Mixed, das er mit Tatjana Geibig-Krax vom Bundesligaaufsteiger 1. BV Maintal bestritt, spielte er sich im 32-Feld der AK O40 bis ins Halbfinale vor, in denen er dann jedoch unterlegen war. Insbesondere der Erfolg im Viertelfinale des Mixed, in dem er den ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Marek Bujak mit Partnerin im längsten Match des Tages (1:07) besiegte, dürfte den SGA-Sportwart sehr gefreut haben. Ingo Walterman Jan-Lennart Hay, im Vorjahr Drittplatzierte bei den Weltmeisterschaften der Oldies, komplettieren mit ihrem 3. Platz im HD der AK O35 die gute Gesamtbilanz. Mit Nicole Phoa (geb. Raasch), Vizemeisterin im DD O35 und Rolf Theisinger, Vizemeister im HE O40, machten zudem zwei ehemalige SGA-Aktive nachhaltig auf sich aufmerksam.  
Kirsten Helwig, Jan-Lennart Hay und Alena Seiffert holen 3 erste Plätze beim 1. Bezirksranglistenturnier in der ARS-Halle
(gk) Für die SGA-Starter war das Turnier eine gute Vorbereitung für das 1. HBV-Ranglistenturnier am 17. Mai. Sowohl Kirsten als auch Jan triumphierten in den Einzeldisziplinen – Alena und Kirsten (Setzplatz 4) beherrschten das Damendoppel. Kirstin Lückel sammelte mit ihrer Doppelpartnerin wichtige Erfahrungen und war am Ende mit Platz 5 durchaus zufrieden.
Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!
(gk) Jan-Lennard Hay, Alexander Merget, und Ingo Waltermann erringen 4 Titel bei den Südwestdeutschen Meisterschaften der Altersklassen (Gruppe Mitte) und sind damit für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert, die vom 30. Mai bis 01. Juni in der Landeshauptstadt stattfinden. Großartig in Form präsentierten sich die sogenannten Badminton-Oldies der SG Anspach bei den Südwestdeutschen Meisterschaften in Driedorf / Westerwald. Allen voran der (mit Ingo Waltermann) Drittplazierte der Altersklassen-Weltmeisterschaften im HD 2013 (AK O 35) Jan-Lennard Hay, der in der AK 0 35 gleich alle drei Titel einheimste. Mit einem deutlichen 21:7, 21:13 setzte er sich im Herreneinzel durch, die Disziplin GD gewann er mit der Ex-Anspacherin Nicole Phoa und das Herrendoppel an der Seite von Ingo Waltermann, der eigentlich schon der nächst höheren AK O 40 angehört. Den vierten Titel erkämpfte Sportwart Alexander Merget mit Tatjana Geibig-Krax vom 1. BV Maintal im GD der AK 0 40. Im Endspiel des Herrendoppels musste sich Alexander Merget mit dem ehemaligen SGA-Bundesligaspieler Norman Eby den Ex-Anspachern Yoseph Phoa/Rolf Theisinger beugen. Komplettiert wird das gute Abschneiden der SGA’ler durch zwei dritte Plätze von Ingo Waltermann im HE O 40 und im GD O 40, das er mit Heike Löhr bestritt. In dieser Form dürfte das SGA-Quartett auch in Berlin ein Wörtchen mitreden.
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen