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Zweimal auswärts gegen aufstrebende Bayern aus Freystadt und Dillingen
(gk) In der vergangenen Saison waren es vier hessische Mannschaften, die in der Zweiten Bundesliga Süd die „Länderdominanz“ abbildeten. Nun haben die bayerischen Teams Neuhausen, Neubiberg, Freystadt und Dillingen die Länderhoheit übernommen. Die Bilanz der SG Anspach in den Heimbegegnungen gegen Neubiberg und Neuhausen war am letzten Spieltag-Wochenende mit 3:1 Punkten höchst erfreulich und so reist das Team um Spielertrainer Franklin Wahab zuversichtlich zu den anstehenden Auswärtsbegegnungen gegen den Newcomer TSV Freystadt und den TV Dillingen, der seine zweite Bundesligasaison spielt. „Die Nüsse müssen erst mal geknackt werden“, sind sich die Ames-Brüder bewusst, die beide Teams aus früheren Begegnungen kennen. Es bleibt wohl abzuwarten, ob die Gastgeber mit ihren ausländischen Spitzenspielern antreten können, die ihnen den letzten Schliff zur Ligareife verpasst haben. Besonders Freystadt hat sich durch seine vorbildliche  Jugendarbeit einen Namen gemacht und hält bereits im ersten Zweitligajahr mit Platz 4 hervorragend mit. Dillingen überzeugte bereits im letzten Jahr durch einen Mittelfeldplatz und kann in Bestbesetzung auch aktuell jedes Team der Liga gefährden. Klar, dass die SGA punkten will, doch bereits die kleinste Unachtsamkeit könnte sich negativ auf das Punktekonto auswirken. „Warm anziehen“, heißt es am Wochenende.  
„Da war mehr drin als gedacht“
(gk) Das Sonntagsspiel in der ARS-Sporthalle zwischen der SG Anspach und dem TSV Neuhausen entwickelte sich wahrlich zu einem dramatischen, hochklassigen Spitzenspiel mit Werbeeffekt für die Sportart Badminton. Der TSV reiste nach dem überraschend hohen 7:1-Sieg in Fischbach mit verlustpunktfreier Weste und stolz geschwellter Brust in den Taunus an. Die weiße Weste trug die SGA auch, doch im Vorfeld wurde dem jungen, aufstrebenden Team aus der bayerischen Landeshauptstadt viel Respekt gezollt. Spielertrainer Franklin Wahab, sonst eher gesunder Optimist, warnte vor Übermut und benannte ein Unentschieden als realistische Erfolgsprognose. Wie eng es in der Partie zugehen sollte, zeigte schon das Eröffnungsdoppel, das Daniel Benz/Robert Georg gegen Tobias Wadenka/Manuel Heumann im Entscheidungssatz 22:24 verloren. Dabei hatten sie selbst einen Matchball, ehe der Gegner den 4. dieser Sorte zu seinen Gunsten nutzte. Da Mona Reich und Lara Käpplein dem DD der SGA immer stärkere Konturen verleihen, gelang ihnen auch gegen die starken Amelie Oliwa/Christina Kunzmann mit 21:17, 21:10 ein eindrucksvolles Ergebnis. Einen prächtigen 1. Satz lieferten Sebastian Ames / Steffen Hornig ab. Danach reichte eine kleine Schwächephase, die von ihren Gegnern Lucas Bednorsch/Patrik Beier zum Aufbau eigenen Selbstbewusstseins genutzt wurde. Das sollte sich bis in den Entscheidungssatz auswirken, der vom TSV mit 21:17 gewonnen wurde. Leicht hätte es 3:0 stehen können – nun stand für die „Doppel-starke SGA“ ein 1:2- Rückstand zu Buche. Doch da gibt es eine Mona Reich, die in solchen Situationen „jetzt erst recht“ sagt und ihre 100% abrufen kann. Und die waren gegen die slowenische Nationalspielerin Kaja Stankovic beim 21:15, 21:14 auch nötig. Daniel Benz, den die hauchdünne Niederlage im HD mächtig wurmte, wackelte in der Begegnung gegen Tobias Wadenka bei 19:19 im 1. Satz nur einmal, fortan zeigte der gebürtige Radebeuler sein aktuelles Spielpotenzial im Einzel und begeisterte damit die staunenden Zuschauer. „Er spielt derzeit im Einzel in einer anderen Liga – das Beste, was ich bisher von ihm gesehen habe“, kommentierte Spielertrainer Franklin Wahab anerkennend. Mit der 3:2-Führung hatte das Spiel seine Wende genommen und als dann auch noch Sebastian Ames und Lara Käpplein an die Vortagsform anknüpften (21:18, 21:18 gegen Manuel Heumann/ Amelie Oliwa), war das insgeheim erhoffte Unentschieden in trockenen Tüchern. Weder Robert Georg noch Steffen Hornig konnten in den abschließenden Einzeln Lucas Bednorsch und Patrik Beier in Verlegenheit bringen. So blieb an diesem Tage die durchaus mögliche kleine Sensation auf der Strecke – manche sagten, Neuhausen kam „mit einem blauen Auge davon“. Na ja, wenn man ein Auge zudrückt, darf das schon mal gesagt werden.
Bereits am Samstag hatte die SGA den in dieser Saison personell verstärkten TSV Neubiberg mit 5:3 besiegt. Dabei hatte der TSV, für den Benjamin Placzek und Felix Hoffmann in ihren Einzeln und gemeinsam im 2. HD punkteten, insgesamt nicht seinen besten Tag erwischt oder anders ausgedrückt: „Die SGA ließ nichts anbrennen.“  
SGA erwartet bayerische Badminton-Asse zum „Rauscherfest“
(gk) Die Voraussetzungen sind gut, wenn am kommenden Wochenende die SG Anspach vor heimischem Publikum die bayerischen Kontrahenten vom TSV Neubiberg und dem TSV Neuhausen empfängt. Altweibersommer und „Rauscherfest“ ist in der kleinen Taunusstadt angesagt. Da bleibt nur zu hoffen, dass der Weg zu den Getränkeständen und in die Sonne an der ARS-Sporthalle vorbeiführt. Mit dem Wind des wertvollen Auftaktsiegs in Fischbach im Rücken kann die SGA selbstbewusst in die Partien gehen, auch wenn sich das Team der Schwere der Aufgaben bewusst ist. Sowohl Neubiberg (Samstag, 14 Uhr) als auch Neuhausen (Sonntag, 14 Uhr) zählen zu den Mitbewerbern um einen Spitzenplatz in der Liga. Daran deutelt auch der 6:2-Sieg von Neuhausen im Münchener Lokalderby vor drei Wochen nichts, denn leicht hätte der Spielausgang auch 4:4 lauten können. So heißt es aus SGA-Sicht, zunächst einmal volle Konzentration walten zu lassen, ehe dem Rauscherfest die Ehre zu erweisen ist.
Auf den Schultern von Mona Reich (starke 2. bei der DBV-Rangliste am letzten Wochenende) und Daniel Benz, der sowohl im Einzel als auch mit seinem ständigen Doppelpartner Robert Georg das Viertelfinale erreichte – und dort nur hauchdünn scheiterte), wird wohl die Hauptlast des Punktesammelns liegen. Doch schon die Partie in Fischbach hat gezeigt, dass Spielertrainer Franklin Wahabs Crew sehr ausgeglichen besetzt ist. Das erst recht, wenn die Stammformation zur Verfügung steht. „Nach der Papierform sind beide Gegner gleich schwer“, meint Sportwart Alexander Merget, der selbst mehr als 10 Jahre im SGA-Bundesligateam stand. „Neuhausen wird in Insider-Kreisen eh als Aufstiegsfavorit gehandelt und Neubiberg hat sich nach einer verkorksten letzten Saison, bei dem der Abstieg schon fast besiegelt war, personell deutlich verstärkt.“ Schau’n wir mal, wie der „Feder(ball)weiße“ wirkt.    
SG Anspach schlägt SV Fischbach in einer Begegnung auf Augenhöhe
(gk) Einträchtig saßen sie beieinander und fachsimpelten – Edgar Hammes, der nimmermüde Coach und Macher des SV Fischbach und Franklin Wahab, der ehemalige Heinrich-Heine-Gymnasialschüler, Rekordbundesligaspieler und heutige Coach der SG Anspach. Der dankbare Schüler und sein Lehrmeister platzierten sich dann aber bald in separaten Coaching Zonen gegenüber, fokussiert auf das Auftreten der jeweiligen Schützlinge. Und da gab es an diesem Tag eine Menge zu leisten.
Die Prognosen zum Spielausgang tendierten zwischen „Fischbach ist leichter Favorit“ bis „die Tagesform oder das Quäntchen Glück könnten das Spiel entscheiden“. Sie verschob sich minimal zugunsten der SGA, als bekannt wurde, dass die in Diensten des SV Fischbach stehende walisische Nationalspielerin Carissa Turner nicht zur Verfügung steht.
Mit mächtig Power startete die SGA in die Eröffnungsdoppel, in denen Robert Georg einen glänzenden Einstand gab. Gegen die sehr stark eingeschätzten S. Rduch/J, Degiuli hatte er am Ende mit seinem prächtig aufspielenden Partner Daniel Benz im 1. HD hauchdünn die Nase vorn (21:18, 22:20). Etwas deutlicher endete das DD zugunsten der SGA; L. Käpplein/M. Reich mussten sich nur im 2. Satz noch einmal mächtig strecken, um mit einem Zweisatzsieg die nicht zwingend erwartete 2:0-Führung zu sichern. Als dann auch noch Ch. Ames/S. Ames im 2. HD nach verlorenem 1. Satz immer besser ins Spiel fanden und mit einem 19:21, 21:18, 21:15 den dritten SGA-Punkt einfuhren, stand der SV Fischbach mächtig unter Druck. Dem waren die Geschwister Alina Hammes (21:17, 21:15 gegen Theresa Wurm) und Fabian Hammes (21:13, 21:10 gegen Robert Georg) deutlich gewachsen. Sie verkürzten zwischenzeitlich auf 2:3, ehe Daniel Benz mit einem fulminanten Auftritt den in Liga 1 sehr erfolgreichen ehemaligen Nationalspieler Sebastian Rduch mit einem 14:21, 21:12, 21:13 das Nachsehen gab. Sieben Wochen hatte Daniel eigeninitiativ in Kuala Lumpur/Malaysia trainiert – gegen Fischbach konnte er den ersten Lohn seines „schweißtreibenden Sommerurlaubs“ ernten. Groß war die Freude im kleinen SGA-Lager, als das neu formierte GD S. Ames/L. Käpplein ihre Favoritenstellung nutzten und mit ihrem Sieg gegen die tapfer kämpfenden T. Felsner/S. Weyrauch mit 21:13, 21:19 den vielumjubelten Matchpunkt  sicherten. Zwar hatte das abschließende 3. HE zwischen Christopher Ames und Christopher Klein keine spielrelevante Bedeutung, doch lieferten sich beide Akteure zur Freude der Zuschauer ein dramatisches Finale, das bei 20:20 im 3. Satz aufgrund einer äußerst umstrittenen Tatsachenentscheidung des Schiedsrichters die Wogen hochschlagen ließ. Aus dieser „Zerreißprobe“ ging letztendlich Christopher Klein mit 21:14, 18:21, 22:20 als glücklicher Sieger vom Feld.
Spielertrainer Franklin Wahab resümierte: „Diesen Sieg hat sich die Mannschaft hart erarbeitet. Heute machten unsere Doppelstärke und ein überragend aufspielender Daniel Benz ‚den kleinen Unterschied aus‘, mit dem man Spiele auf Augenhöhe entscheiden kann. Nun beginnt die Vorfreude auf die ersten Heimspiele in drei Wochen.“
„SGA-Federmäuschen“ mausern sich zur etablierten Trainingsgruppe
(gk) Die vielstimmige Freude ist unüberhörbar und verleiht der alt-ehrwürdigen ARS-Tribünensporthalle neues Leben. Das Schreien ist laut, die selbst bestimmten Laufwege bringen eine neue Bewegungskultur ins Trainingsgeschehen der SGA-Badmintonabteilung. Die Rede ist von der Spezies „Federmäuse“, eine elternbetreute „Pampersgruppe“, die bereits auf 20 Kids-Köpfe angewachsen ist. Alle Kinder sind willkommen, die nach überstandenem Krabbelstadium fest auf den Beinen stehen können und mindestens von einem aktiven Elternteil begleitet werden. Das umwerfende Talent und die Begeisterungslust haben schon manche Beobachter wahre Bauklötze staunen lassen. Mit diesem Trainingsangebot wird dem Gemunkel in hessischen Gefilden nachhaltig entgegen getreten, dass die Badminton-Nachwuchsarbeit des Taunus-Bundesligaklubs „Federn lassen musste“. Auch wenn sich die frisch eingekleideten Kleinen zurzeit noch im schlägerfreien Grundlagentraining befinden, ist davon auszugehen, dass die Federmäuse schon bald das berüchtigte „SGA-Talent-Gen“ zur Entfaltung bringen.  
„In Fischbach hängen die Trauben hoch“
(gk) Der SV Fischbach und die SG Anspach sind „alte Bekannte“ der 2. Liga mit permanenter Fluchtlust in die Eliteliga. Die letzten Bemühungen hatten beide Vereine im Fahrstuhl nach oben gebracht, ehe dort den sportlichen Anforderungen bereits nach einem Jahr Tribut gezollt werden musste. Zu verschieden sind die Ansätze beider Klubs gegenüber den „Großen“, die eben in einer anderen Liga spielen. Nun heißt es gleich zum Saisonauftakt „Farbe bekennen“ und beide Teams wissen, dass sie neben dem TSV Neuhausen als Favoriten für eine erneute vordere Platzierung gehandelt werden. Im Klartext: Die SG Anspach wird sich mächtig strecken müssen, um nicht erstmals in ihrer langen Zweitligazeit einen Saisonfehlstart hinzulegen. „Die Trauben hängen hoch“, meint deshalb auch SGA-Trainer Franklin Wahab, der selbst vom Förderkonzept des Heinrich-Heine-Gymnasiums profitieren konnte, dem „Jungbrunnen des SV Fischbach“. Beide Teams verfügen über einen beinahe konstanten Kader mit hoher regionaler Orientierung. In der zurück liegenden Saison waren die SGA-Damen mit der überragenden Bilanz von 54:2 der Garant für das Erreichen der Vizemeisterschaft. So ist es dann auch nicht verwunderlich, dass mit Robert Georg vom Absteiger TV Wehen der einzige Neuzugang bei den Herren zu verzeichnen ist. Mit Benz/Georg verfügt die SGA nun über ein eingespieltes Doppel, das sich viel vorgenommen hat.
Lara Käpplein und Theresa Wurm erringen Gold und Silber bei den deutschen Juniorenmeisterschaften!
„Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“ so lautete die Parole der SGA-Nachwuchsasse Lara Käpplein und Theresa Wurm vor den Deutschen Juniorenmeisterschaften 2013, die vom 19.-21. April in der Landeshauptstadt stattfanden. Da wussten die beiden 17- bzw. 18-jährigen noch nicht, dass sie zu den Protagonisten der U 22 Meisterschaften werden sollten. Mit Platz 1, 2 und 3 sahnten sie im Gemischten Doppel, Dameneinzel und im Damendoppel drei überragende Treppchenplätze ab und rechtfertigten ihre wiederholte Nominierung für die Jugend-Nationalmannschaft und ihren Start bei der Jugend-EM in Ankara. Lara wurde mit ihrer Partnerin Annika Dörr (Funball Dortelweil) Deutsche Meisterin im Doppel, Theresa schaffte den Sprung ins Einzel-Endspiel, wo sie Annika Dörr in zwei Sätzen unterlag und erreichte mit Johannes Pistorius zudem Platz 3 im Gemischten Doppel. Schön, dass hinter vielen Trainingseinheiten SGA-Trainer Franklin Wahab steht, der sich schon auf eine spannende Bundesligasaison mit den erfolgshungrigen Mädels im Team freut. Damit treten beide immer mehr in die Fußstapfen einer Mona Reich, die beim letzten DBV-Ranglistenturnier im Einzel und im Doppel mit hervorragenden zweiten Plätzen glänzte und damit Platz 1 in der Deutsche Dameneinzel-Rangliste (hinter zwei Profis) zurück eroberte. (gk)
SG Anspach beendet die Saison mit der Vizemeisterschaft
von Georg Komma 
Mit einem mühevollen 5:3-Arbeitssieg gegen den TSV Neubiberg und dem erhofften 4:4-Unentschieden gegen den punktgleichen Mitkonkurrenten um Platz 2, den TSV Neuhausen, beendete die SG Anspach das letzte Punktspielwochenende der Saison.
Zunächst galt es, dem TSV Neubiberg Paroli zu bieten, der schon eine ganze Saison lang mit dem drohenden Abstieg im Nacken auf Punktejagd ist. Zumindest einen Punkt wollten die Bayern entführen – in der Gesamtschau hätte dieser auch gereicht zum Klassenerhalt. Der tags drauf erzielte Sieg gegen Dillingen half den sympathischen Badmintonfreunden nichts mehr.
Dass Neubiberg ohne seinen aus Indien stammenden Spitzenspieler Arvind Bhat antrat, spielte der SGA gut in die Karten. Den Schlüssel zum knappen Erfolg der SGA lieferte der hart umkämpfte Dreisatzsieg im 1. HD durch Wahab/ Benz (18:21, 22:20, 21:15). So konnte der Verlust des 2. HD von Ames / Ames verkraftet werden, die gegen die glänzend aufspielenden Placzek/Lanzinger nur im 1. Satz mithalten konnten. Die "Damen-Power" stellte sich einmal mehr als Trumpfkarte heraus. Sowohl das DD, als auch Mona Reich im DE kontrollierten ihre Spiele souverän und stellten den beruhigenden 3:1 Zwischenstand her. Ein in Bestform auftretender Daniel Benz (21:14, 21:10) und ein hart umkämpfter Mixed-Erfolg von Sebastian Ames/Samantha Barning machten den vorzeitigen Sieg perfekt und ließen die beiden Schlusseinzel für den Spielausgang bedeutungslos werden. Dennoch: Was der 38-jährige Franklin Wahab im 3. HE bot, brachte ihm trotz der 19:21, 25:27-Niederlage große Anerkennung der annähernd 100 Zuschauer ein. 
Insgesamt betrachtet hing der Sieg dann doch am seidenen Faden. "Vielleicht hatte das unglücklich verlorene Spitzenspiel in Dortelweil einen kleinen Funken Konzentration geraubt", meinte Spielertrainer Franklin Wahab. Durch das 4:4-Unentschieden des Tabellenzweiten Neuhausen in Dillingen erhielt das Sonntagspiel zwischen der SGA und Neuhausen neue Brisanz. Punktgleich (20:6), aber mit dem knapp besserem Spielverhältnis (69:35 / 68:36) war die SGA auf Rang 2 gerutscht und konnte mit der erheblich besseren Ausgangsposition in das Endspiel zur Vizemeisterschaft gehen – ein Unentschieden würde zur Positionsverteidigung bereits genügen.
 Die Begegnung am Samstag hatte mit einer Ehrung begonnen. Der 33-jährige Steffen Hornig (aktuell Nr. 2 des SGA-Teams), stand erstmals 1999 und dann ab 2001 regelmäßig in der gemeldeten Stammformation seines Clubs und rückt mit 175 Bundesligaspielen immer näher an die vier SGA-Koryphäen Sandra Mirtsching, Oliver Kudicke, Alexander Merget und Franklin Wahab, die allesamt die 175-Marke geknackt haben. Am Abend feierten dann alle Badmintonteams der SGA in familiärem Ambiente ihren Saisonabschluss im Restaurant "Zum Feldbergblick" in Schmitten/Hunoldstal.
Annähernd 100 Zuschauer wollten es sich nicht nehmen lassen, gegen den TSV Neuhausen das erhoffte Unentschieden oder vielleicht sogar einen Überraschungssieg mitzuerleben. Die SGA trat in der gleichen Besetzung wie am Vortag an, dass heißt "Jubiläumsspieler Steffen Hornig" konnte nur Aufgaben im Bereich des Coachens übernehmen. Der Start ins Match verlief denkbar schlecht, denn von den drei Eröffnungsdoppeln konnte nur das Damendoppel gewonnen werden. Spätestens beim 1:2 Zwischenstand war auch der letzte Zuschauer vom starken Auftreten des jungen Neuhausener Teams  überzeugt. "Wir standen mit dem Rücken zur Wand, doch gottlob riefen Mona Reich im DE und Daniel Benz im 1. HE ihr bestes Badminton ab." Wahre Beifallsstürme waren es dann auch, als Mona Reich im 3. Satz unaufhaltsam davon zog und die mutig aufspielende Gegnerin Christina Kunzmann im Entscheidungssatz mit 21:12 das Nachsehen gab. Fast mühelos dann der Sieg im Mixed (21:14, 21:12) durch Samantha Barning und Sebastian Ames. Mit der 3:2 Führung im Nacken ging Daniel Benz entschlossen in sein Match, das ihm viel Motivation für die Zukunft geben sollte. Gegen den Deutschen Juniorenmeister im HE 2011, Lucas Bednorsch, rief er nach einem 0:5-Fehlstart im 1. Satz sein bestes Badminton ab und holte mit seinem Zweisatzsieg den angestrebten vierten Punkt für die SGA. Christopher Ames, der schon am Samstag angeschlagen in die Partie gegen Neubiberg gehen musste, verzichtete aus gesundheitlichen Gründen auf die Austragung des 2. HE und Franklin Wahab blieb im 3. HE chancenlos gegen den jungen Patrick Beier, der in der laufenden Saison erst in einem Herreneinzel unterlegen war.
Fazit: Mit dem Gewinn der Vizemeisterschaft hat die SG Anspach die vereinsinterne Zielvorgabe deutlich übertroffen. Samantha Barning (26 Siege in 26 Einsätzen), Mona Reich (15 Siege in 15 Einsätzen) und die sporadisch eingesetzten Nachwuchsspielerinnen Lara Käpplein und Theresa Wurm waren die Basis des Erfolgs – die Herren wissen das neidlos anzuerkennen. Samantha Barning wird die SGA verlassen, sie brachte Internationalität ins Team. Jeder Erstligaverein, der künftig die sympathische niederländische Sportlerin einsetzen kann, darf sich schon heute darauf freuen. Schön, dass mit Lara Käpplein und Theresa Wurm zwei Jugend-Nationalspielerinnen der künftigen Stammformation um Mona Reich angehören werden. Mal sehen, was sich die Herren einfallen lassen … 
SG Anspach kämpft um Vize-Titel in der Zweiten Liga Süd
von Georg Komma
Nach der in Dortelweil verspielten letzten Chance im "Kampf um die Meisterschaft", geht es für die SG Anspach in den beiden letzten Saisonspielen um den Gewinn des Vizetitels in der 2. Badminton Bundesliga Süd. Diese überraschend gute SGA-Saison – getragen von der beeindruckenden Damen-Stärke – soll einen würdigen Abschluss finden. Zunächst heißt der Gegner TSV Neubiberg, der nach einer eher verkorksten Saison nur einen Punkt von den Abstiegsplätzen entfernt ist. So ist vermutlich mit dem Einsatz ihres einzigen ausländischen Spielers A. Bhat zu rechnen, der immer noch zur internationalen Extraklasse gehört. Die Partie gegen Neubiberg ist trotz der unterschiedlichen Ausgangssituation absolut kein Selbstläufer für die Wahab-Truppe, die wohl keine Aufstellungssorgen hat. Mit Samantha Barning (21:0) und Mona Reich (11:0) stehen zwei in dieser Saison ungeschlagene Damen im Team, die „nichts anbrennen lassen wollen.“ Die Nachwuchshoffnungen Lara Käpplein und Theresa Wurm stehen der SGA diesmal nicht zur Verfügung, da sie bei der Jugend-EM in Ankara weilen. Neubiberg könnte die rettenden Punkt auch noch im bayerischen Derby gegen Dillingen tags drauf sammeln.
Sollte gegen den TSV Neubiberg ein Sieg gelingen, dann hat die Begegnung gegen den aktuellen Tabellenzweiten TSV Neuhausen besondere Brisanz. Hier hat die SGA noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als die einzige Vorrunden-Niederlage kassiert wurde.
Die SGA wird am Samstagabend mit allen vier Seniorenmannschaften, dem Vorstand und einigen geladenen Gästen den Saisonabschluss feiern. Die Stimmung sollte gut sein, auch wenn es zugleich heißt, Abschied nehmen von Samantha Barning, der überragenden und sympathischen Spielerin aus den Niederlanden. „Standesgemäß“ wechselt die Nationalspielerin in die 1. Liga und macht damit den Weg frei für Lara Käpplein und Theresa Wurm. „Sie sind super gut und werden mich im Team bestens vertreten. Es war für mich eine beeindruckende Zeit bei der SGA – mein Ziel war der Wiederaufstieg.“ Auch wir wissen, was wir an dieser Ausnahmespielerin hatten – sie war der Garant dafür, dass der Titel bis zuletzt in Reichweite blieb.
Steffen Hornig, der in 20 Badmintonjahren stets die SGA-Farben trug, wird am Samstag für 175 Bundesligaspiele geehrt. Ein Grund mehr, die Bundesligaspiele des Wochenendes zu besuchen und dem Kämpfer und Badmintonästhet „Danke“ zu sagen. Danach beginnt sie wieder, die viel zu lange Zeit des reduzierten Flugverkehrs von Federbällen …
Spannung pur vor „Hessenknüller“
von Georg Komma
 Bereits der 11. Spieltag in der Zweiten Bundesliga Süd könnte die Vorentscheidung im Meisterschaftskampf der Zweiten Bundesliga Süd bringen. Mit dem SV Funball Dortelweil und der SG Anspach stehen sich die beiden aktuell besten hessischen Badmintonvereine gegenüber, die seit Wochen – gemeinsam mit dem TSV Neuhausen – das Spitzentrio bilden. Aus hessischer Sicht stellt dieses Match ein absolutes Highlight dar. Dabei ist der SV Funball Dortelweil in doppelter Hinsicht im Vorteil. Zum einen weist das Wetterau-Team einen Zwei-Punkte-Vorsprung vor dem Taunus-Team auf, zum andern sollte der Heimvorteil für eine angemessene Kulisse bei der so sehnlich erhofften Meisterschaftsvorentscheidung sorgen. Die Erstliga erfahrenen SGA-Cracks wird wohl ein Hexenkessel erwarten, denn die junge „Rotter-Truppe“ will nach Platz vier im Vorjahr diesmal den großen Coup landen. „Da ist alles möglich“ lautet die kurze Ansage von SGA-Spielertrainer Franklin Wahab, der in 20 SGA- Bundesligajahren schon so manche Überraschung erlebt und verursacht hat. „Wir sind der Außenseiter, der nichts zu verlieren hat. Dortelweil steht unter Druck. Sieg, Unentschieden, Niederlage – vermutlich wird die Tagesform als große Unbekannte den Ausschlag geben.“ In diesen Worten steckt Wertschätzung und zugleich Selbstbewusstsein. Nur 30 km liegen die beiden hessischen Badmintonhochburgen auseinander, die ausschließlich über ihre gute Jugendarbeit und den regionalorientierten Ansatz Liga-Reife erlangten. Da beide Teams in Bestbesetzung erwartet werden, könnte sich die Begegnung leicht zu einem mittelhessischen Event der Extraklasse entwickeln. Die Begegnung startet am Samstag, 23. Februar (15.00 Uhr), Austragungsort: Bad Vilbel, Sporthalle am Siegesbaum, Beethovenstr. 1-3. Einen Tag später folgt Hessenderby Nr. 2 bei der TG Hanau, die gerne noch Punkte für den sicheren Klassenerhalt sammeln möchte.
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen