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Traum von MiM ist in Erfüllung gegangen - SGA steigt in 1. Badminton Bundesliga auf!
„Meister in München“ – keiner wollte zu früh das Wort „Meisterschaft“ in den Mund nehmen. Daher prägte Frankin Wahab die rätselhafte Umschreibung MiM, die nun wirklich nichts aussagt. Nun ist dieser Traum vom Aufstieg im 18. Jahr der Zugehörigkeit zum Kreis der Bundesligamannschaften zum 3. Mal (nach 1997 und 2000) in Erfüllung gegangen. Dass es schwer werden würde, bereits in den „bayerischen Begegnungen“ den Titel zu sichern, war allen Beteiligten von Beginn an klar. Neuhausen ist ein ausgeglichenes Team, das an jeder Position punkten kann und Neubiberg hat zuletzt eine sensationelle Siegesserie hingelegt. Durch die erhoffte 2:1-Führung gegen Neuhausen und das “Nachlegen“ von Daniel im 1. HE gegen den Engländer Neil White und Mona im DE gegen die Engländerin Alexandra Langley, war man beim 4:1 Zwischenstand nicht mehr unter Druck und konnte gut verkraften, dass Andi – gehandicapt durch eine Muskelverspannung – das 2. HE knapp verlor. Da war ja noch Arnd in der Hinterhand (3. HE) und der hatte keine Mühe gegen einen Ersatzspieler des TSV. Gefeiert wurde anschließend auf  Einladung von Familie Zeh – die stets zu den Auswärtsspielen in München anreist – urbayerisch beim „Metzgerwirt“. 
In Neubiberg war die Begegnung bis zuletzt spannend – zwar stets mit leichten Vorteilen für uns – am Ende war es dann aber doch das erhoffte Unentschieden, das zur Meisterschaft reichte. Den knappen Punktverlust im 1. HD egalisierten die im 2. und 3. Satz wie entfesselt aufspielenden Mona und Jessica – und im 2. HD beeindruckten Felix und Steffen mit der aus ihrer Sicht besten Saison-Leistung. Die 2:1 Führung konnte Mona zwar ohne Mühe auf 3:1 ausbauen, doch der Finne Markus Heikkinen fügte parallel dazu den in dieser Saison überragenden Daniel die 2. Saisonniederlage im Einzel bei. Als Felix und Jessica im GD nach permanenter Leistungssteigerung im Spiel hauchdünn die Chance zum Sieg verpassten und das 3:3 hinnehmen mussten, blieb es Routinier Arnd Vetters vorbehalten, seine makellose Saisonbilanz zu bewahren und in einem packenden Dreisatzspiel gegen Helmchen den erlösenden, endgültig „Meister machenden vierten Punkt“ zu erzielen. Natürlich hätte Steffen gerne im 3. HE zum 5:3 nachgelegt. Doch Sebastian Strödke, seit Wochen Neubibergs eifrigster Punktesammler, rettete das Unentschieden, das die Ausgeglichenheit beider Teams an diesem Tag widerspiegelte.
Nach MiM folgte MUMM – auch unter der Dusche floss der Sekt noch in Strömen. Lediglich die Fahrzeuglenker Felix und Franklin waren sich der Verantwortung bewusst, Mitspieler und Titel heil nach Hause zu bringen. Schön, dass der kleine Pkw-Korso mit dem gesamten Team die bei ihren drei Einsätzen hervorragend integrierte Jessica Fletcher zum Münchener Flughafen begleitete, von wo sie die Heimreise nach Manchester antrat. Dort hat die 18-jährige Mum und Dad sicherlich viel zu erzählen. Ohne Zweifel, die Mannschaft qualifiziert sich auch außerhalb des Spielfelds durch einen wohltuenden praktizierten Teamgeist. Stark genug, um selbstbewusst den schweren Gang in die „belle Etage“ anzutreten. (gk)
Wenn MIM – dann MUMM
Bei dieser Überschrift ist in jeder Hinsicht erst mal Rätselraten angesagt. Auch ausgebuffte Federballstrategen und Ballsportfreunde der SG Anspach könnten bezüglich des Mitteilungswertes ins Straucheln kommen. Da helfen wohl nur weitere Informationen – und die gebe ich gerne. Sensationelle 19:1 Punkte weist das Punktekonto unserer „Ersten“ in der 2. Liga  auf – drei Punkte müssen in den ausstehenden vier Spielen noch erkämpft werden, dann wäre die Meisterschaft aus eigener Kraft errungen und der Aufstieg perfekt. Klar, dass die Spannung auf dem Siedepunkt angekommen ist und eine ganze hessische Sportregion gen München schaut und mitfiebert. Zunächst ist der TSV Neuhausen Gastgeber (29.01., 15.00 Uhr), dann kommt es beim TSV Neubiberg (30.01., 13.30 Uhr) zum Top-Spiel der Liga.  Geschenke sind in München nicht zu erwarten – das gebietet schon die sportliche Fairness. Und bestimmt wollen die bayerischen Teams auch Revanche nehmen für die deutlichen Niederlagen in der Vorrunde. Also aufpasst! Und dennoch: Unser Team brennt auf die vorzeitige Entscheidung, kann bis dato komplett antreten und möchte am liebsten schon am Wochenende alles klar machen für die „Belle Etage“. MiM  - davon träumen sie alle. (gk)
Meisterschaften der Gruppe Mitte endeten aus SGA-Sicht mit einigen Überraschungen
Die Gedanken der Aktiven sind eigentlich bei der zu Ende gehenden Saison – genauer gesagt, beim München-Wochenende, an dem die Meisterschaft in der 2. Liga unter Dach und Fach gebracht werden könnte. Doch da sind auch noch die anderen Pflichtaufgaben, so die Teilnahme an den Südwestdeutschen Titelkämpfen. Mit drei 2010 errungenen Meisterschaften fuhr unsere um Andi, Arnd und Felix reduzierte Teilnehmer-Crew gen Wiebelskirchen und erlebte doch den einen oder anderen nicht erwarteten Spielausgang – mit kleinen Ausnahmen. So Mona Reich, die einmal mehr im Endspiel des DE stand (leider gegen Dauergegnerin Steffi Struschka verlor) und in ihrer Nicht-Parade-Disziplin Mixed mit Patrick Krämer (TG Hanau) den Titel holte. Im Doppel schied sie allerdings mit Steffi bereits im VF aus. Erfreulich dafür, dass Jule Peters mit Sandra Emrich ihr bis dato wohl bestes Ergebnis erzielte: Platz 3 – super und Quali für die DM! Auch Steffen Hornig spielte ein prima Turnier – am Ende waren es zwei dritte Plätze: im HE und im HD mit Daniel Schmidt. Nun zu den Überraschungen: Unser Ausnahmespieler der Saison, Daniel Benz, konzentrierte sich zur Abwechslung mal auf das GD und erzielte hier in seiner Nicht-Parade-Disziplin mit Eva Kohlhaas den Vizetitel. Aber das kostete Kraft – soviel, dass ihm im HE schon vor dem VF die Luft ausging. Kein Problem: Die 17:1-Erfolgsbilanz in der 2. Bundesliga sprechen eine deutliche Sprache. Auch im HD reichte es nur zum Start im VF, dann musste Partner Franklin passen – er hatte Magenkrämpfe (nicht vor Überanstrengung, er hätte lieber nicht frühstücken sollen) und musste aufgeben. Für Franklin hatte es zuvor auch noch ein Erfolgserlebnis gegeben: nach hauchdünner Niederlage im GD-Halbfinale stand am Ende Platz 3 mit Sandra Emrich (TV Wehen) zu Buche. So – alle gesund – nun kann das München-Wochenende kommen. Das wird schwer genug! (gk)
Griffigtiefer Schnee und heißprozentiger Glühwein
Die Jahresabschlusswanderung der SGA Badmintonabteilung am 29.12. erfreute sich eines großen Zuspruchs. 50 Zweibeiner kämpften sich genüsslich durch den hohen Schnee und bewältigten die ca. 4 km lange Strecke in drei bis vier Stunden. Ein nicht witterungsbedingter Grund für das langsame Vorankommen war die Freude über den aktuell hervorragenden Tabellenplatz des Bundesligateams, der auf der Strecke mehrfach gefeiert wurde. Die traditionell von Heike Löhr und Nicole Komma geplante Wanderung führte durch eine traumhaft verschneite Waldlandschaft von der ARS-Halle zum „Sportlertreff“ am Hausener Sportplatz, wo leckerste Schnitzelvariationen warteten. Die „Umweg-Wanderung“ nutzte den historischen Rastplatz „Jammerhecke“, wo Jugendwartin Gisela Helwig und Abteilungsleiter Georg Komma mit einigen Litern Glühwein aufwarteten. Das „Aufstumpen“ an der Gemarkungsgrenze – seit jeher Aufgabe des stärksten Mitgliedes der Abteilung - wurde in diesem Jahr von Sven Grötzner übernommen, der den erkrankten Sportwart Alex Merget vertrat. Als jüngstes mitwanderndes Vereinsmitglied wurde der einjährige David Komma mit diesem Ritual geehrt und auf eine lebenslange Vereinszugehörigkeit eingeschworen. Auf dem Foto erfolgt die „Übergabe“ von Vater Lars Janßen an Sven Grötzner. Die prächtige Stimmung fand bei einem gemütlichen Abend im Sportlertreff ihren Höhepunkt. Dort wurde allen Ehrenamtlichen ein herzlicher Dank für ihr zurückliegendes Engagement ausgesprochen. Die „Amaryllis des Jahres“ für vorbildliche ehrenamtliche Unterstützung erhielten in diesem Jahr Inge und Thomas Voß. (gk)
Jahresabschlusswanderung beendet überragendes Badmintonjahr
Die traditionelle Jahresabschlusswanderung der jungen und alten Badmintonerinnen und Badmintoner findet diesmal am Mittwoch, 29.12.2010, statt. Treffpunkt ist wie alljährlich der Parkplatz der ARS-Sporthalle. Einmal mehr geht es dann nach der Begrüßung und der „Feststellung der Anwesenheit“ (16.00 Uhr) zu einem unbekannten Ziel. Öffentliche Verkehrsmittel werden diesmal nicht benutzt, ordentliches Schuhwerk ist aufgrund der rutschigen Bodenverhältnisse angesagt. Da das Ziel nur max. 45 Wanderer aufnehmen kann und das Essen vorbestellt werden muss, ist eine Voranmeldung bei Alex Merget (963396) zwingend erforderlich. (gk)
Andi Heinz sorgt für Furore
Mit einem Paukenschlag endete die Teilnahme von Andi Heinz bei den Internationalen Türkischen Meisterschaften in Istanbul. Nach dem Schneechaos vom 18./19. Dezember mit äußerst beschwerlicher Rückreise vom 7:1 – Sieg in Viernheim, schaffte es Andi Heinz am darauf folgenden Montag gerade noch rechtzeitig in den Flieger, um bereits einige Stunden später in die Quali zu gehen. Unglaublich, wozu Andi derzeit in der Lage ist. Er gewinnt nicht nur die drei Qualifikationsspiele, sondern spielt sich im 32-Feld bis ins Halbfinale vor, wo er mit seinem Partner Tim Dettmann nach großartigem Kampf an den späteren Siegern scheitert. Bereits im VF hatte er mit einem Sieg gegen das Nationalmannschaftsdoppel Fuchs/Roth geglänzt. Die SGA gratuliert dem 19:1-Punktegaranten im Bundesligateam zu seinem bisher größten sportlichen Erfolg. „Nun kann Weihnachten kommen“, meint er. Dabei weiß er, dass er sich das größte Geschenkt schon selbst bereitet hat. (gk)
„Blau-weiß, wie Schnee ...“
An diesem Wochenende schmetterte der Chor der 1. Mannschaft der SGA die von früheren Aktiven selbst komponierte und getextete „Vereinshymne“ noch viel nachhaltiger als sonst. 20 Jahre wird dieses Ritual nunmehr schon praktiziert und liefert allen Gegnern eine Kostprobe positiven Denkens. Der Originaltext ist ein wenig „verrückt und vollmundig“ – aber er stimuliert: „Blau-weiß, wie Schnee, das ist die SGE. Und wir holen den Uff-Uff-Uffstiegsplatz und wir werden Deutscher Meister.“ Eines ist klar: Die Spielergebnisse des Wochenendes spielten unserem Team „voll in die Karten.“ Der TV Wehen schlägt Verfolger Viernheim und Neubiberg schlägt Verfolger Fischbach und wird selbst zum Verfolger. Ach ja, da ist auch noch von der eigenen Leistung zu berichten: Vom 6:2 gegen die sehr starke SG Schorndorf und vom in dieser Höhe dann doch sehr überraschenden 7:1 Auswärtserfolg beim 1. BC Viernheim, der auf seine finnische Spitzenspielerin Nanna Vainio verzichten musste. Mit Vainio wäre es sicherlich sehr eng geworden. Besonderer Höhepunkt in dieser Begegnung auf Augenhöhe war das Duell von Mona Reich gegen Claudia Vogelgsang, das nach 12:16-Rückstand im 3. Satz doch noch hauchdünn zu Gunsten von Mona endete. Das gesamte Team verdient sich ein Sonderlob, weil einmal mehr alles stimmte: Die Einstellung, die abgerufene Leistung, der Zusammenhalt bis zum letzten Ballwechsel. Schön, dass Jessica Fletcher wenigstens am Samstagabend anreisen konnte, tags zuvor musste sie aufgrund des eingeschränkten Flugverkehrs auf ihren Einsatz verzichten. Nun besitzen wir einen komfortablen 6-Punkte-Vorsprung und es ist schon fast unheimlich, wie dieses heimliche Saisonziel „Aufstieg“ so nahe an uns herangerückt ist. Das Weihnachtsessen im versteckten „Brandhof“ von Seeheim-Jugenheim war ein krönender Jahresabschluss. (gk)
Vorweihnachtliche Meisterschaftsvorentscheidung?
Auch "Federmäuschen" Jana Merget hilft bereits beim Aufbauen der Werbebanden für die Bundesligaspiele. Jetzt müssen nur noch viele Zuschauer kommen ...
Noch spricht bei der SG Anspach niemand von der Meisterschaft – aber das gewisse Kribbeln, das man vor besonderen Ereignissen spürt, ist bei den Aktiven und den vielen eingefleischten SGA-Badmintonfans schon lange vorhanden. Vielleicht ist es die Vorfreude auf Weihnachten, vielleicht das Glücksgefühl über eine hervorragend verlaufende Saison 2010/2011 – vielleicht aber auch die Spannung, die sich vor den beiden letzten Punktspielen des Jahres aufgebaut hat. Vier Punkte beträgt der Vorsprung vor Verfolger Viernheim, gar fünf vor dem besonders gefürchteten Ligakontrahenten Fischbach. Am Wochenende könnte sich die Situation für das SGA-Team noch einmal verbessern, denn am Sonntag kommt es zum absoluten Spitzenspiel beim bisher noch unbezwungenen 1. BC Viernheim (19.12., 14.00 Uhr, Viernheim, Sporthalle der Alexander von Humboldt-Schule, Franconvilleplatz). Ein Unentschieden wäre hervorragend, ein Sieg würde die Tür zur 1. Liga weit aufstoßen. Zuvor heißt es aber erst noch, in der ARS-Halle (18.12., 14.00 Uhr) die schwere Pflichtaufgabe SG Schorndorf zu bewältigen. Die SGA kann personell aus dem Vollen schöpfen – auch Jessica Fletcher steht zur Verfügung. Hoffen wir also auf ein erfolgreiches Wochenende. Dann leuchten die Neu-Anspacher Lichterketten über Weihnachten noch ein wenig heller – oder gar „blau-weiß, wie Schnee …“
Zum Rückrundenauftakt 6:2-Erfolg gegen den TV Wehen
Dieser Sieg und das Unentschieden des härtesten Verfolgers 1. BC Viernheim gegen die immer stärker werdende SG Schorndorf lässt den Vorsprung des SGA-Teams in der 2. Badminton Bundesliga auf nunmehr vier Punkte anwachsen. Unzählige gemeinsame Trainingseinheiten beim lsb und in vereinsübergreifenden Kombinationen errungene Treppchenplätzen bei den letzten Hessischen Meisterschaften (Reich/ Struschka, Benz/Kohlhaas, Peters/Emrich) stand einmal mehr das Gegeneinander antreten müssen im Ligakampf gegenüber. Das Punktergebnis von 349:309 zugunsten der SGA signalisiert deutlich, dass es sich hier nicht um eine Partie mit Klassenunterschied gehandelt hat. Kirsten Helwig konnte ihr erstes Bundesligamatch bestreiten und beeindruckte mit einem Satzgewinn im Doppel mit Jule Peters. Steffi Struschka, der in Anerkennung für ihre sportlichen Leistungen und zur Anerkennung besonderer Verdienste  um den Sport in Hessen vor einigen Wochen die Sportplakette 2010 des Landes Hessen verliehen wurde, revanchierte sich im DE gegen Mona Reich für die Finalniederlage bei den Hessischen Meisterschaften und blieb letztendlich auch im DD klare Siegerin mit Sandra Emrich. Die weiteren Spiele gingen an die SGA – z. T. allerdings mit recht knappen Satzgewinnen. Nun heißt es erst mal tief durchschnaufen, ehe am 18. Dezember Schorndorf anreist und am 19. Dezember beim 1. BC Viernheim das Top-Spiel der Liga ansteht. (gk)  
 
 
Nikolausmarkt mit Autogrammstunde
Nicht der Nikolaus gibt Autogramme – nein, es sind die Aktiven des Badminton Bundesligateams der SGA, die auf diese Art auf ihre bisher super Saison aufmerksam machen wollen. Am Stand der Badmintonabteilung beim Neu-Anspacher Nikolausmarkt gibt es zudem Glühwein, Kinderpunsch und leckere Waffeln. Das sind beste Voraussetzungen, um einen Moment länger am Stand zu verweilen und mit den Aktiven ins Gespräch zu gehen. Wer dann Geschmack am Badminton gefunden hat, der kann sich einen Tag später, am 5.12., 14.00 Uhr (ARS-Halle) beim Hessenderby gegen den TV Wehen von der „Lust auf Erstklassigkeit überzeugen.“ (gk)
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen