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Aufstiegsspiele zur 1. Bundesliga sind terminiert
Jetzt können die Vorbereitungen in die Endphase gehen! Die einen zerbrechen sich den Kopf über die Chancen der SGA in diesem vierten Aufstiegsspiel einer SGA-Mannschaft seit 1993, die anderen haben dazu keine Zeit. Sie müssen sich um die Organisation des Heimspiels kümmern, das scheinbar zu einem echten Event wird. Nach den vielen Anfrage-Mails und den festen Besucherzusagen erwarten wir eine brechend volle ARS-Halle. 500 Zuschauer sind eine absolut denkbare Größe! Die Spielerinnen und Spieler des Bundesligakaders sind voller Vorfreude auf das Match und legen Sonderbewegungsschichten ein. Sie werden ihr Bestes geben, wohl wissend, dass der TV Refrath der klare Favorit zu sein scheint. Das ist kein Understatement, sondern Anerkennung der gegnerischen Team-Ausgewogenheit.
 
Heimspiel: Samstag, 21. März, 14.00 Uhr
Neu-Anspach, Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule, Gustav-Heinemann-Straße
 
Auswärtsspiel: Sonntag, 22. März, 15.00 Uhr
Refrath, Halle Steinbreche
Der Traum ist tatsächlich in Erfüllung gegangen!
Was für ein Wochenende! Wie groß war die Sorge, dass im letzten Moment doch noch etwas schief geht … Erkrankung, Verletzung, Pech, Formkrise, überragender Gegner oder irgendein anderes Phänomen als Stolperstein. Nein, nichts von alledem ist eingetroffen. Die Fans waren da wie immer, die eigene Leistung wurde wie selbstverständlich abgerufen, Bischmisheim trat mit einer „absolut aufstellungsfairen Mannschaft“ an und zauberte nicht die komplette sportliche Elite aus dem Hut, Fischbach kämpfte mit allen sportlichen Mitteln bis zum letzten Fight – und auch Petrus hatte ein Einsehen und ließ die Schneefälle erst spät in der Nacht zum Montag fallen, unbemerkt von den glückseligen Protagonisten in Blau und Weiß. Es war wirklich ein hartes Stück Arbeit, ehe beide Spiele unter Dach und Fach waren.
Spätestens als Daniel und Felix vor über 200 Zuschauern in der Heimpartie gegen den 1. BCB einen Fehlstart hingelegt hatten, war klar, dass die Nerven am seidenen Faden hängen. 0:1 und auch Mona und Johanna fanden lange Zeit nicht ins Match, gewannen erst in letzter Sekunde durch Bravourleistung. Es war bestimmt das Schlüsselspiel der Partie, denn eine Niederlage hätte ungemein hohen Druck erzeugt. Dem 1:1 folgte ein 2. HD der Extraklasse mit einem überragenden Franklin und einem hellwachen Arnd. Mit dem 2:1 war das Soll erfüllt und als Daniel ohne Druck und zudem in Topform sein 1. HE anhängte, war alle Aufmerksamkeit auf das DE von Mona und Carola gerichtet. Mona unterstrich ihre derzeit überragende Form und konnte der deutschen Nr. 3 sogar den 1. Satz entführen. Am Ende siegte aber die ehemalige SGAlerin und verkürzte auf 3:2. Die beiden Dreisatzsiege von Johanna/Felix im GD und Arnd im 2. HE, die letztendlich die Entscheidung zu unseren Gunsten brachte, zeigen, wie eng es in diesem Match zuging. Schön, dass noch  alle Zuschauer in der Halle waren, als Steffen in glänzender Manier seinen Beitrag zum 6:2 Sieg einbrachte.
Als Lohn folgte eine gesellige Pizza von Sponsor „San Daniele“ und eine Badminton-Lehrstunde des siegreichen Oberligateams gegen Dornheim.
 
Die Spannung wuchs. Die Stammformation von Fischbach genießt höchsten Respekt. Sie kann uns in allen Disziplinen schlagen, d. h. jeder muss 100% Leistung bringen. Bereits beim Hinspiel in der ARS-Halle hatte uns das Team – ersatzgeschwächt – alles abverlangt. Eine tolle Kulisse erwartete uns und mit dem dortigen Abteilungsleiter Edgar Hammes ein Könner und Kenner der Badmintonszene. Wie viele Talente sind schon durch seine Schule gegangen? Ich denke nur an Sandra und an Franklin, die bei Eddi vor gut 15 Jahren das Abitur ablegten und in der Folge die sportlichen Stützen des SGA-Bundesligateams wurden.
 
Ein wenig beruhigte es schon, dass Verfolger Rosenheim beim 4:4 in Neuhausen Federn lassen musste. Schnellrechnerin Tatjana und RA Gerhard Mirtsching fanden flink heraus, dass ein Unentschieden in jedem Falle, eine 3:5-Niederlage vielleicht schon zum Erringen der Meisterschaft reichen könnte. 
Felix und Daniel hatten ein wenig gut zu machen. So gingen sie diesmal viel selbstbewusster zu Werke, spielten zwei Klassen besser als am Vortag und so stand es vor wiederum gut 200 Zuschauer – darunter ein Dutzend SGA-Fans – schnell 1:0. Die Ernüchterung sollte schnell folgen, denn Katja Michalowsky und Alina Hammes glichen in einem hochklassigen DD-Dreisatzmatch zum 1:1 aus. Auch am Sonntag war wieder absolut Verlass auf Arnd und Franklin, die als Oldies ihre ganze Erfahrung ausspielten und im entscheidenden Moment des dritten Satzes das glücklichere Händchen hatten. Wir hatten eine 2:1-Führung, aber jedem war klar, dass noch harte Arbeit wartet. Nun war Mona an der Reihe, die im Hinspiel einer sensationell auftrumpfenden Alina Hammes deutlich unterlegen war. Man merkte Mona von Beginn an eine Entschlossenheit und Konzentration an, die einst Heike Schönharting zu drei DM-Titeln geführt hatte. Mona bewies, dass sie wieder ein Stück näher an die deutsche Spitze herangerückt ist. Sie präsentierte sich schnell, ideenreich, konditionsstark – einfach begeisternd. Die 3:1-Führung war die umjubelte Folge. Der Blick auf die Uhr verriet 16.06 Uhr. Ein Spiel fehlt noch zur Meisterschaft. Sollte es schon das Spiel von Daniel gegen seinen „ständigen Kontrahenten“ Fabian Hammes sein, zuletzt zweimal SWD-Meister im Einzel und Fischbachs Aushängeschild? Ein packendes Spiel mit Spielszenen der Extraklasse und aufgeschundenen Knien. Beide schenkten sich nichts. Daniel hatte im Hinspiel knapp verloren und sollte heute der umjubelte Match- und Meisterschaftsgewinner sein. Sechs Matchbälle wehrte er ab, seinen dritten Matchball verwandelte er dann am 15. Februar, 16.12 Uhr im 3. Satz zum 29:27! Enger geht es kaum! Die SGA führt 4:1 und wird zum vierten Mal in der Vereinsgeschichte Meister der 2. Badminton Bundesliga Süd!
In Sekundenschnelle stürzte das ganze SGA-Team auf Daniel – von außen wirkte alles wie ein Haufen unbändiges Glück. Glück, das nicht nur Nähe und „Luftlosigkeit“ empfinden lässt, sondern das noch mehr zusammenschweißt und stärkt. Einer, der unbedingt dazu gehört, kam nach eigenem Punktspiel mal eben von Volkmarsen nach Kaiserslautern gefahren, um auch dabei zu sein: Trainer Christian Roth, der aus dieser Truppe nicht wegzudenken ist.
Die Partie ging weiter, auch wenn die Spannung heraus war. Noch beeindruckt von der vorangegangenen Dramatik verloren Johanna und Felix ihr Match in drei Sätzen, während Arnd zielstrebig – aber auch über die lange Distanz gehend – sogar den Siegpunkt zum 5:2 erkämpfte. Nun fehlte nur noch Steffen. Wie eine Mauer saßen alle Spieler – inklusive die mitfiebernden Ersatzspieler Jule und Tim – auf einer Bank hinter dem Spielfeld, um Steffen 100%ige Unterstützung zu geben. Und wieder ein Spiel auf Biegen und Brechen mit zwei Akteuren, die bis zur Erschöpfung ihr bestes Badminton zeigten. Auch wenn es nur noch um die Ehre, um den persönlichen Erfolg ging. Vorbildlich! Dass die Enttäuschung nach hauchdünner Dreisatzniederlage dann tief sitzt, das muss jeder verstehen. Am Ende siegte aber die Freude einer ganzen Mannschaft!
Ein Riesenkompliment ist Gegner Fischbach zu machen, der uns sportlich nicht nur alles abverlangte, sondern auch noch mit einem Auftritt ihrer Fassenachter brillierten, alle Spieler und Fans der SGA aus Anlass ihres 1. Saisonabschlusses in der 2. Bundesliga zu einem Glas Sekt einluden und sogar mit einem Faschingsorden (ehrenhalber) für das Meisterteam aufwartete. Es war spät, als sich das Team zu Sportwart und -vorbild Alexander Merget in den Taunus aufmachte und es war noch viel später und vor allen Dingen recht schon recht hell, als sich das Team endgültig auf den Nachhauseweg begab. Einige, so erzählt man, können sich an den frisch gefallenen Schnee nur unwesentlich oder nicht erinnern. (gk)
 
 
Zweite Bundesliga - Meisterschaft kurz vor Entscheidung
von Felix Schoppmann
Die letzten beiden Spieltage der 2. Badminton Bundesliga Süd halten für das Team der SG Anspach noch zwei ganz schwere Prüfungen auf dem Weg zur Meisterschaft  bereit.
Am 14. Februar kommt es in der Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule in Neu-Anspach zur Begegnung mit der „Reserve" des Deutschen Mannschaftsmeisters, 1. BC Bischmisheim. Am Tag darauf steht die Partie beim SV Fischbach an. Diese Mannschaft ist die einzige neben den Anspachern, die ohne ausländische Verstärkung auskommt und hat sich in seiner Premierensaison in der 2. Liga bislang hervorragend geschlagen. In dieser Partie sind alle Spiele vom Ausgang her offen und es wird ein enges Ergebnis erwartet.
Die Partie in eigener Halle am Samstag gegen die Zweite Mannschaft aus Saarbrücken steht unter besonderen Vorzeichen. Zum einen war es genau der gleiche Gegner, der uns das letzte Mal in eigener Halle schlagen konnte (am 24.09.05) und zum anderen weiß man nie, mit welcher Mannschaft die Saarländer antreten. Da man sich zwischen 1. und 2. Liga nicht fest spielen kann, ist der halbe Erstliga-Kader spielberechtigt. Die Mannschaft kämpft auf Grund einiger unglücklicher Spielausgänge noch um den Klassenerhalt. Daher ist es auch wahrscheinlich, dass das Team in Bestbesetzung anreist. Bei den Herren wird die Mannschaft angeführt von dem Drittplatzierten der diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Herreneinzel, Marcel Reuter sowie den langjährigen Nationalspielern Jochen Cassel und Thomas Tesche. Komplettiert wird diese starke Herrenreihe durch Michael Cassel und den ehemaligen Jugendnationalspieler Philipp Welker. Bei den Damen stehen die aktuelle Nr. 3 aus Deutschland, Carola Bott (für ein Jahr SGA-Bundesligaspielerin) sowie Sindy Krauspe im Kader.
Das Team der SGA ist vor diesen beiden abschließenden Spieltagen hoch motiviert und wird alles versuchen, den knappen Vorsprung von einem Punkt gegenüber Verfolger Rosenheim zu verteidigen. Aller Voraussicht nach können wir an beiden Spieltagen komplett antreten. Somit sind Vorraussetzungen für spannende und hochklassige Partien geschaffen.
Mannschaft und der Verein würden sich über viele Zuschauer freuen, die am Samstag, den 14.2. (14.00 Uhr) den Weg nach in die ARS-Halle von Neu-Anspach finden. Beim Endspurt um die Meisterschaft sollten alle Fans dabei sein. Im vergangenen Jahr hat uns ein Punkt zur Relegation gefehlt - vielleicht haben wir in diesem Jahr das Glück auf unserer Seite!
 
 
Starke Neuhausener und starke Regensburger erforderten höchste Konzentration!
Mit zwei deutlichen 6:2 Siegen kehrte unser Bundesligateam von einem Bayern-Wochenende zurück, das absolut nach Plan verlief. Höchster Respekt wurde im Vorfeld beiden Gegnern gezollt, die mit aller Macht um den Verbleib in der Zweiten Liga kämpfen und jeweils in Bestbesetzung antraten. In der Tat waren die Spiele alles andere als eine Pflichtaufgabe und bei genauerem „Kroton-Hinsehen“ entdeckt man, an welchen Stellen Punktverluste möglich waren. Das Besondere der Begegnung in Neuhausen war der überragenden 4:0 Start, mit der die Mannschaft den hoch motivierten Gegner mächtig unter Druck setzte. Die Enge des Spiels zeigt sich besonders in den fünf Dreisatzspielen, von denen wir letztendlich vier gewannen. Besonders packend war die Partie im Mixed, in dem Johanna und Felix nach Abwehr von sechs Matchbällen mit 28:26 im Entscheidungssatz über Dubs/Willems dominierten. Traditionell folgte im Anschluss an die gewonnene Partie die Einladung von Dorothea und Valentin Zeh zum „Metzgerwirt“, ehe es zu später Stunde ins „päpstliche“ Regensburg ging. Die Ruhe vor dem Sturm holten wir uns allerdings im Hottentotten-Hotel, das in abgeschiedener Lage beste Voraussetzungen bot.
Regensburg in Bestbesetzung kann im Herrenbereich in allen Disziplinen punkten! Dessen waren wir uns sicher. Drei „Damenpunkte“ o. k. – aber wer holt die beiden „Herrenpunkte“ zum Sieg? Und es fing gut an für die Regensburger, die ihr 1. HD mit den beiden stärksten Spielern besetzte. Felix und Daniel konnten nicht ganz an die Form des Vortags anknüpfen und unterlagen in zwei Sätzen. Gut, dass Arnd und Franklin im 2. HD ohne Komplikationen ihr Potenzial abrufen konnten und die Damendoppel-Punkte wie erhofft kamen. Mona verschaffte uns mit dem DE schnell eine 3:1 Führung, die Daniel mit Glanzvorstellung im Schlüsselspiel des Tages (1. HE gegen Schmidt) zum 4:1 ausbaute. Nun waren wir endgültig auf der Siegerstraße, denn im Mixed ließen Johanna und Felix erneut nichts anbrennen. Arnd und Steffen konnten unbelastet aufspielen, wollten jedoch unbedingt das Spieleverhältnis weiter aufbessern. Für Arnd war der Malaysier Loh die erwartet schwere Aufgabe im 2. HE, die er eigentlich schon gelöst hatte – um dann doch noch seinem Spielstress Tribut zollen zu müssen! Im 3. HE revanchierte sich Steffen eindrucksvoll für die knappe Niederlage im Hinspiel und schraubte damit das Ergebnis auf 6:2.
Alles in allem war das Bayern-Wochenende mit Abschluss im „Winkler Bräustüberl“ in Lengenfeld (Empfehlung von Ex-SGA’ler und Badminton-Idol Michael Keck) ein weiteres Highlight auf dem Weg zum großen Ziel – wohl wissend, dass mit Bischmisheim II (Heimspiel) und Fischbach (Auswärtsspiel) zwei ganz schwere Aufgaben auf unsere Mannschaft warten. (gk)
Heißer Tanz im Schnee?
In der 2. Bundesliga könnte es am kommenden Wochenende schon zu ganz wichtigen Vorentscheidungen im Kampf um Meisterschaft und Abstieg kommen. Sowohl Rosenheim als auch die SGA stehen mächtig unter Druck - keiner will sich im Meisterschaftskampf einen Ausrutscher leisten. 
 
Das wird ein schweres Wochenende für unser Team, das sowohl in Neuhausen als auch in Regensburg hochkonzentriert antreten muss, um keine Überraschung zu erleben. Neuhausen ist mitten im Abstiegskampf und liegt der SGA personell überhaupt nicht. Da ist jedes Match ein „ganz enge Kiste“. Bereits das Hinspiel strapazierte bis zuletzt die Nerven der SGA-Fans, ehe der doppelte Punktgewinn unter Dach und Fach war. Auch im Sonntagsspiel bei Regensburg ist höchste Vorsicht angesagt, da das junge Team von der Donau jeden Punkt zum Klassenverbleib braucht.
 
Aber auch Rosenheim ist voll gefordert, genießt jedoch Heimvorteil. Gegen das aufstrebende Fischbach (Hinspiel 4:4) muss auch Rosenheim mächtig auf der Hut sein, obgleich es nach der Papierform Favorit zu sein scheint. Im zweiten Wochenendspiel gegen Bischmisheim, das  nur knapp vor einem Abstiegsplatz rangiert, ist Vieles möglich. Je nachdem, mit welchem Aufgebot die Reserve des Deutschen Meisters auflaufen kann.  
 
Das Team um den frischgebackenen SWD-Mixed-Meister und M'führer Franklin Wahab ist hochmotiviert und wird die "teure Freitag-Anreise" wählen, schon alleine um nicht von einem ähnlichen Schnee-Chaos überrascht zu werden wie im Vorjahr. Für München ist jedenfalls am Wochenende Schnee gemeldet! Ein gutes Omen?
 
Alle sind an Bord - lautet die gute Botschaft aus dem Spielerkader, der die Trainings-Sonderschichten in dieser Woche zurückgefahren hat. "Wir träumen alle schon ein klein wenig von den Relegationsspielen! Es wäre einfach toll, wenn diesmal das Quäntchen Glück bis zuletzt bei uns bliebe.“ Aber der Ball ist rund … und auch ein Federball fliegt nicht immer nach Plan! Nur Mut - alle Fans aus dem Rhein-Main-Taunus-Land drücken ganz fest den Daumen! (gk)
Sensationell gutes Abschneiden bei den Meisterschaften der Gruppe Mitte
Zwei Titel und drei Vizemeisterschaften errangen unsere Bundesliga-Asse bei den SWD-Meisterschaften 2009 in Jena und waren damit das erfolgreichste teilnehmende Team. Besonders überraschend kommt dabei der Mixed-Erfolg unseres Oldies Franklin Wahab mit Anna Lena Riepl von der TG Hanau, die beide zuletzt hessische Vizemeister in dieser Disziplin waren. Schön, dass die Endspielgegner (Mona Reich/ Patrick Krämer) ebenfalls der Paarung SGA/TG Hanau entspringen. Auch die dritte Kombination mit der TG Hanau (HD Daniel Benz/Patrick Krämer) war durch den Endspielsieg mit besonderem Erfolg gekrönt. Hier wirkt sich sicherlich das gemeinsame Training im Frankfurter Leistungszentrum unter Leitung von HBV-Trainer Bernd Brückmann sehr positiv aus. Auch Mona Reich startet in einer glänzender Verfassung ins neue Jahr. Das beweist der Sieg über „Dauer-Rivalin“ und Titelverteidigerin Steffi Struschka.
Für Daniel Benz reichte es nach einem ungefährdeten Einzug ins Einzel-Finale zum Vizetitel, der allerdings gegen Jung-Nationalspieler Fabian Hammes durchaus zu verschmerzen sein sollte. Wie die Ergebnisse beweisen, ist auch Johanna Goliszewski nach ihrer Fußverletzung wieder in einer prima Verfassung. Also: Ab sofort gilt die Aufmerksamkeit wieder der Punktrunde, in der am 17./18. Januar mit Neuhausen und Regensburg zwei sehr ernst zu nehmende Auswärtsgegner auf das SGA-Team warten. Beide Mannschaften stecken mitten im Abstiegskampf – da ist mal wieder höchste Konzentration angesagt! (gk)
 
Die Ergebnisse der SWD-Meisterschaften:
 
Herreneinzel
Fin.: Fabian Hammes - Daniel Benz 21:16 21:16 
Dameneinzel
Fin.: Katja Michalowsky - Mona Reich 21:18 21:17
Herrendoppel
Fin.: Daniel Benz & Patrick Krämer - Bernd Schwitzgebel & Philip Welker 15:21 21:15 21:10 
Damendoppel
Fin.: Alina Hammes & Katja Michalowsky - Johanna Goliszewski & Mona Reich 21:16 21:14
Mixed
Fin.: Franklin Wahab & Anna Lena Riepl - Patrick Krämer & Mona Reich 9:21 21:17 21:16
Abschlusswanderung 2008 war voller (!) Erfolg
Mit 50 frostresistenten Abteilungsmitgliedern war die Badminton-Jahresabschlusswanderung hervorragend besucht. Niki Komma und Heike Löhr, die diese Wanderung nun schon zum 10 Male verantwortlich planten und die Wanderschar durch die Nacht führten, überraschten diesmal die Truppe mit einer Taunusbahn-Fahrt nach Wilhelmsdorf, von wo es dann über eine "Glühweinstation" an der "Rauschpennhalle" (!!!) in Merzhausen zurück in heimische Gefilde ging. Mit dabei u. a. die Schweizer Badminton-Olympiateilnehmerin 2008 Jeanine Cicognini, Weltranglisten Nr. 79 im Einzel. "Aufgestumpt" wurde diesmal an der Gemarkungsgrenze von Neu-Anspach und Usingen (Merzhausen) u. a. der 7-jährige Max Voß, der als jüngster Wanderer gemeinsam mit Schwester Katharina (12) und den Eltern Inge und Thomas Voß erstmals den Marsch mit antrat und in der Spitzengruppe am Ziel in Neu-Anspach (Kastanienhof) eintraf. Verantwortliche "Grenzmarker" waren der 2. Vorsitzende des Fördervereins, Peter Hartherz und Alex Merget als "stärkstes Vorstandsmitglied". Das „Aufstumpen“ (Hochheben) müssen alle Erstwanderer über sich ergehen lassen, die sich damit die Gemarkungsgrenze gut merken sollen (d. h., niemals den Verein wechseln).
Im Kastanienhof gab es neben dem obligatorischen Dank an alle Ehrenamtlichen und Aktiven die "Amarillis des Jahres" für unsere Jugendwartin Gisela Helwig. Sie hat in den letzten 12 Monaten unglaublich viel dazu beigetragen, dass Vieles in der Abteilung funktioniert und der Jugendbereich „professionell“ betreut wird. (gk)
 
SGA-Federballer tauschen Schläger mit Wanderstiefel!
„Alle Jahre wieder …!“ Größter Beliebtheit erfreut sich seit vielen Jahren die Jahresabschlusswanderung der Abteilung, zu der wie immer alle Mitglieder und Freunde der Abteilung eingeladen sind. Termin: Samstag, 27. Dezember 2008! Diesmal sind die Dienste der Taunusbahn gefragt, die um 15.15 Uhr ab Bahnhof Anspach in „unbestimmte Richtung“ startet. Bitte Wochen-, Monats- und Jahreskarten mitbringen, damit die Abteilungskasse geschont bleibt. Die Wanderstrecke beträgt inklusive Pausen 2,5 bis 3,5 Stunden (ca. 9 km).
Den Ort des gemütlichen Ausklangs können Gehschwache oder Wandermuffel bei den Vorstandsmitgliedern erfragen. (gk)
Ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Der Vorstand der SGA-Badmintonabteilung dankt allen Mitgliedern, Sponsoren und Fans für Ihr Engagement in der laufenden Saison und wünscht ein schönes Weihnachtsfest und einen erfolgreichen, gesunden Start ins neue Jahr.  
SGA - Spitzenreiter in der 2. Badminton Bundesliga
„Die sind aber super drauf – ein tolle Begegnung!“ meinte der Pädagoge Walter Pabst aus Friedrichsdorf, der seit gut drei Jahrzehnten zu den angesehenen hessischen Badmintonkennern zählt. Er hatte sich unter die gut 200 Zuschauer gemischt, die sich das Spitzenspiel gegen Rosenheim nicht entgehen lassen wollten. Und er gehörte zu den Glücklichen, die dieses faszinierende Match zweier gleichstarker Konkurrenten mit all seiner Lehrbuch-Dramatik von der ersten bis zur letzten Minute verfolgen konnten.
Am Ende stand es 4:4! Und dieses Ergebnis war für unser Team mehr als verdient! Denn erstmals in unserer Vereinsgeschichte verloren wir vier von vier Dreisatzspielen – hätten wir sie alle gewonnen, wäre die Partie 8:0 ausgegangen …! Aber so vermessen wollen wir nicht denken, wir würdigen die Leistung der Rosenheimer Talente, die sich vielleicht schon bald endgültig in der Nationalmannschaft etablieren werden und von Rena Eckardt und Manfred Ernst geformt wurden. Umso höher ist die Leistung unseres Teams einzuschätzen, das prächtiges Badminton bot und die Zuschauer immer wieder von den Sitzen riss.
Ein Handicap für die Rosenheimer war das Fehlen von Nicole Bittner (verhindert) und Oliver Roth (verletzt) – zwei absolute Leistungsträger. Das erhöhte unsere Chancen auf einen Punktgewinn, vielleicht sogar auf einen doppelten, ungemein.
Ernüchterung kehrte im SGA-Lager ein, als beide HD verloren gingen. Erst die folgenden, relativ leicht errungenen Siege im DD, DE und GD zur 3:2-Führung brachte das Gefühl zurück, vielleicht doch noch etwas „reißen“ zu können. Dabei war allen klar, dass die Rosenheimer Hannes und Peter Käsbauer sowie der Tscheche Florian Pavel überragende Einzelspezialisten sind. Zunächst hatte Daniel Benz die Chance auf das ersehnte Unentschieden. Er spielte einen überragenden 1. Satz gegen Pavel (83. der Weltrangliste im HE), musste jedoch danach – gesundheitlich angeschlagen – der Kräfte zehrenden Partie Tribut zollen. 3:3 – immer noch Chancen auf Sieg oder Unentschieden! Arnd hatte vor der Begegnung gesagt, er verspüre heute seit langem mal wieder so ein richtiges „Kribbeln“. Gut so, kann er öfter haben. Denn was folgte war ein Arnd Vetters wie in besten Zeiten: hochkonzentriert, kontrolliert, kreativ, explosiv. Er überraschte Jung-Nationalspieler Hannes Käsbauer mit einem viel umjubelten Zweisatzsieg. 4:3 – nun hatte Steffen im letzten Spiel sogar die Chance, den Punktgewinn zu verdoppeln! Spannender kann ein Match nicht sein. Im 3. Satz zunächst ein 8:11-Rückstand, dann sogar eine 17:16-Führung und dann doch – kurz vor dem Ziel – 18:21! Schade, unser Team strauchelte wirklich nur hauchdünn am doppelten Punktgewinn vorbei!
Mit großem Respekt erwarteten wir den TSV Neubiberg, gegen den uns Rosenheims Betreuer bestenfalls ein 4:4 prophezeit hatte. Doch den Neubiberger steckten wohl die Strapazen der langen Fahrt von Zittau nach Neu-Anspach noch in den Knochen. Sie konnten ihre sportlichen Möglichkeiten nicht wie sonst abrufen und trafen zudem auf ein hoch motiviertes SGA-Team, das an die Leistungen des Vortags anknüpfte und lediglich das 2. HD abgab. Das war noch nicht genug für diesen Tag! Zunächst würdigte Fee Dorothee Zeh die bisherige Saisonleistung mit einem vorweihnachtlichen Lebkuchensortiment der Extraklasse, dann strahlte plötzlich Mona wie ein Weihnachtsengel und verkündete die „frohe Handy-Botschaft“ aus Zittau: Rosenheim spielt in Zittau nur 4:4 und muss einen überraschenden Punktverlust einstecken - die SGA ist alleiniger Tabellenführer mit einem Punkt Vorsprung! Ein Grund mehr, das Wochenende mit einem gemütlichen Abendessen ausklingen zu lassen. Gut, dass bald wieder respektvoll über die kommenden Gegner gesprochen wurde. Allesamt sind sie potentielle Stolpersteine, die im Kampf um den Klassenerhalt auch jeden Punkt brauchen. Jetzt heißt es aber erst mal „die Tabellenführung genießen“. Ihr habt sie wirklich verdient! (gk)   
 
 
 
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Badminton Bundesliga
©2009 Lars Janßen